Die intrinsische Motivation des Dr. Bastian Fleermann: Eine Vermutung

„Opportunisten auf der Schleimspur eines repressiven Systems.“  Eine hübsche Formulierung des JF-Journalisten Thorsten Hinz in seinem kürzlich veröffentlichten Artikel „Weckruf für die Meinungsfreiheit“. Eine zutreffende Beschreibung für die meisten der lautstarken Plärrer gegen die AfD; eben die opportunistischen Mitläufer. Wohl zu unterscheiden von den Akteuren, den Treibern und Tätern aus Politik und Medienbetrieb. Für die Regierenden von schwarz-roter Couleur ist die Motivlage klar:  Sie betrachten die AfD als Fress- und Todfeind, der ihnen die bequemen, lukrativen Posten und Pöstchen an den Schalthebeln der Macht streitig machen könnte. Bei den Grünen gibt es einen zusätzlichen Beweggrund: Dieser eifernde sektenartige Verein sieht ganz einfach seine missionarischen Botschaften vom nahen Weltende durch Klimakatastrophen, explodierende Atomkraftwerke, Umweltvergiftung usw. bedroht. Ebenso klar sind die Motive bei NGOs, Asyl- und Antiabschiebeindustrie. Sie fürchten um ihr Geschäftsmodell, sprich: Ihre Einnahmequellen. Da wird die Pfründe mit Klauen und Zähnen verteidigt.

Daneben gibt es die Überzeugungstäter, die, ähnlich den Grünen auf dem missionarischen Pfad der Volkserzieher und Weltverbesserer unterwegs sind. Zum Beispiel die Verfechter des Gender-Neusprechs. Es ist sattsam bekannt, dass die Bevölkerungsmehrheit diese Art von Bevormundung ablehnt.  Das ficht die Protagonisten indessen nicht an. Im Gegenteil: Mit aller Macht wird die fixe Idee, dass die Frauen durch den normalen, traditionellen Sprachgebrauch in unerträglicher Weise diskriminiert würden, weiterverbreitet. Das führt dann in Konsequenz zu eigenartig seltsam anmutenden Stilblüten wie etwa hier: …

Und damit sind wir schon bei Dr. Bastian Fleermann. Warum sein öffentlich artikulierter Hass auf die AfD und ihre Repräsentanten? Die Sorge um den Brotberuf als Leiter einer Mahn- und Gedenkstätte wäre zu banal und obendrein unzutreffend. Es ist ja gerade das Anliegen der AfD, vor den Auswüchsen von diktatorischen, keiner demokratischen Kontrolle unterliegenden Gewaltregime eindringlich zu warnen. Von daher gehört die Bewahrung von Gedenkstätten, welche an die zahllosen Opfer von Kommunismus und Nationalsozialismus erinnern, zur nationalen Pflicht. Nach meiner Wahrnehmung ist es etwas anderes was den Leiter der Mahn- und Gedenkstätte antreibt: Dr. Fleermann vertritt die These, dass die Deutschen insgesamt bis auf die wenigen Widerstandskämpfer alle Mitwisser und Mittäter des Holocaust gewesen seien. Wir sind also, nur mit Ausnahme der nach Kriegsende hinzugekommenen Migranten,  alle Abkömmlinge von Naziverbrechern. Ein geborenes Tätervolk. Genau das ist seit Jahrzehnten das Credo von maßgeblichen Politikern hierzulande: Nazikollektivschuld als deutsche Erbsünde. Das lässt sich trefflich im politischen Tagesbetrieb ausschlachten. Es ist sattsam bekannt, dass die AfD diese Art der politischen Instrumentalisierung des Holocaust ablehnt. Wir sehen es als Missbrauch des Totengedenkens, wenn damit eigennützige Ideologien und konkrete politische Ziele einhergehen.  – Aber genau das macht uns zum Feindbild all jener, welche uns, die Generationen der Nachgeborenen, immer wieder in die Gesamtverantwortung für die Naziverbrechen nehmen wollen. Es ist letztlich auch eine Form von Rassismus, uns Deutschen einen angeborenen bösartigen Hang zum Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu   unterstellen.

Es ist unsere aus der Vernunft geborene tiefe Überzeugung: Jeder Mensch ist nur für das verantwortlich, was er selbst schuldhaft begangen oder unterlassen hat. Eine Kollektivschuld oder gar die Vorstellung einer Erbsünde des deutschen Volkes lehnen wir grundsätzlich ab. Das macht uns zum Hassobjekt all jener, welche das genaue Gegenteil behaupten.