Grüne Gefahr

Der hiesige Stellvertretende Bürgermeister und Anführer der „Grünen“ in Ratingen, ein Herr Christian Otto,  äußerte sich vor einigen Tagen in der Rheinischen Post wie folgt:

„Die Bürger sollen sehen und erleben, warum sie uns gewählt haben.“

 Das ist bestimmt keine leere Drohung. Die meinen das ernst. Todernst. Das passt auch zum allgemeinen politischen Klimawandel in Deutschland. Denn der oberste Parteichef aller Grünen, Robert Habeck, hat letztens seinen Willen  zur Machtergreifung unmissverständlich in aller Öffentlichkeit bekräftigt. Die Rheinische Post berichtete: „In seiner Rede beim digitalen Parteitag lässt Robert Habeck keinen Zweifel daran, dass die Grünen nach der Macht streben.“  Berthold Kohler, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, schrieb dazu:

„Dabei hatte Habeck, als er unsere Zeitung im Sommer besuchte, in seinem Gefolge auch einen Leibfotografen mitgebracht, der losknipste, als handele es sich nicht um ein Redaktionsgespräch, sondern um ein Shooting für „Germany’s Next Topmodel“. Von oben, von unten, von vorne, von hinten und ganz oft von halblinks lichtete er Habeck ab. Wir aber taugten offenbar nicht einmal als unscharfer Hintergrund.“

Bekanntlich ist Robert Habeck bekennender Vegetarier. Wir hatten schon mal einen Vegetarier an der Spitze dieses Staates, der die Macht ergriffen hatte. Auch der hatte stets einen Leibfotografen, einen gewissen Heinrich Hoffmann mit dabei.  Wir alle wissen, daß die Geschichte damals nicht gut ausging. Nicht für den Vegetarier, nicht für das deutsche Volk.

Wir als AfD in Ratingen werden das unsrige  dafür tun, daß grüne Machtträume nicht zu sehr in den Himmel wachsen. Denn hinter der Fassade der vermeintlichen Blumen- Baum- und Bienenfreunde verbirgt sich eine unerbittliche, despotische Ideologie mit Bevormundung, Gängelung und Verboten. Einen kleinen Vorgeschmack erhalten wir derzeit. Das reicht bereits.

Einen besinnlichen  Advent wünscht Ihnen Ihr Bernd Ulrich

siehe auch https://philosophia-perennis.com/2020/12/01/gruene-auf-dem-weg-zur-macht-mit-angstmache-in-eine-spiessige-verbotsgesellschaft/

 

Des Wochenblatts Verbreitung von Hass und Mordverbindungen

Vormerkung: Der nachfolgende Beitrag von Werner Kullmann bezieht sich auf einen Artikel im Ratinger Wochenblatt vom 12.11.2020 mit der Überschrift: „Gegen Hass und Zwietracht“. In dem Artikel hetzt der Verein „Volkssolidarität“ gegen die AfD-Fraktion mit folgender Wortwahl: „Ein Vertreter einer Partei, die in weiten Teilen rechtsextreme Positionen vertritt, wäre eine absolute Fehlbesetzung gewesen…Rechtsextreme und Islamisten Brüder im Geiste, säen Hass und Zwietracht, die in solchen Taten wie in Hanau, Paris und Wien enden.“

Das sowie die Tatsache, daß das Wochenblatt sich weigerte, weder AfD-Inserate noch persönliche Mitteilungen unserer Kandidaten zu veröffentlichen, veranlasste Werner Kullmann zu folgendem Kommentar:

Sich als kommunistisches Fossil in den Integrationsrat zu verziehen und dann dort seine Auferstehung mit dem Integrieren unserer ausländischen Bevölkerung in die kommunistische Internationale zu feiern, kann nur dem Mann mit dem Mützenstern einfallen.

Mit Hilfe seiner Frau mutierte er ideologisch von Kommunisten und Stalinisten der DKP bis zu den LINKEN der Mauermörderpartei.

Von schlechtem Gewissen seiner persönlichen Agenda keine Spur. Wie viele Kubaner mussten vor seinem heiß propagierten Sozialismus fliehen, wie viele starben bei Maos Kulturrevolution? Gehört diese reingewaschene Ideologie heutzutage zur Integration? Gerade Menschen, die vor Unrecht und Gewalt von Potentaten und Ideologen aus ihrem Heimatland fliehen mussten, sollten in jede Richtung des Totalitarismus sensibilisiert sein, der zum Fluchtgrund führte. Oder treffen sich hier auch Täter mit „in weiten Teilen extremen Positionen“?

Seine Volkssolidarität e.V. und LIS haben ihre Gegner in Ratingen ausgemacht. Deren Sprecher sind für die Integration in unsere Gesellschaft gewählt. Sie zeigen sich aber schlecht integriert oder informiert mit ihren Aussagen: „Rechtsextreme und Islamisten sind Brüder im Geiste, beide lehnen eine weltoffene und tolerante Gesellschaft ab, säen Hass und Zwietracht, die in Hanau, Paris und Wien enden.“

Die gewalttätigen deutschen Rechtsextremen beziehen sich mit ihren Taten auf Deutschland, genauso wie die gewalttätigen Linksextremen. Weltoffen und tolerant ist das wahrlich nicht, weil ihre Taten letztendlich einzig der Abschaffung der Verfasstheit unseres Staates gelten. Da hat der Kommunist E. in seinem langen Leben, noch eher seine Frau mit ihren Publikationen für die DKP, einige praktische Erfahrung in Deutschland.

Die in Deutschland lebenden Islamisten sind allerdings mit ihrer islamischen Religionsausübung überaus weltoffen. Ihr politischer Islam will sogar weltbeherrschend sein, mit der Herrschaft über jeden einzelnen Gläubigen. Natürlich auch mit der Herrschaft über die Ungläubigen. Diese Ideologie kommt dem Denken des gewendeten Herrn E.  aus seiner Zeit der Kommunistenverherrlichung sehr nahe. Die Weltoffenheit dieser bunten ideologischen Gesellschaft passt.

Die Verbindung von Morden von Rechtsextremisten (Linksextremisten wurden hier vom LIS natürlich ausgenommen) und Islamisten im Zusammenhang mit der Wahl der Ratinger Ratsmitglieder zum Integrationsrat, ist mehr als uninformiert und parteiisch.

Dem Fraktionsvorsitzenden der Ratinger AfD, der dort mitwirken wollte, hintergründig Hass und Zwietracht zu unterstellen, zeigt den Hang der Linksideologen zur Sippe und zur Kollektivhaftung.

Hilfe wurde angeboten, Unverständnis untereinander abzubauen. Vergebens. Es ist den ideologischen Widersachern egal, ob er jahrelang dem Alevitischen Kulturverein Räume zur Verfügung stellte, wo es andere nicht taten. Es ist ihnen egal, ob traumatisierten Schülern aus dem Kosovokrieg Schülerpraktika zur Verfügung gestellt wurden. Die Betreuer gab es kostenlos dabei, weil die unbegleiteten Jugendlichen kein Deutsch konnten. Das alles können frühere Mitarbeiter gerne bezeugen -und noch mehr. So auch die Integration ins Arbeitsleben für Drogenabhängige. Auf die Idee käme die Volkssolidarität nicht einmal.

Macht so etwas an Privatinitiative vielleicht auch das Wochenblatt oder der große mächtige Funke Medienkonzern oder irgendeiner von ihren linksgedrehten Vorständen oder Redakteuren, den Kulturvereinen ihre Büroräume zur Verfügung zu stellen, oder Drogenabhängigen eine Chance zu geben? Wenn ja, Hier rufen! Die Kulturvereine könnten Unterstützung brauchen.

Das Wochenblatt als Verhinderer des alternativen Guten in Ratingen schon bei der Kommunalwahl, hat mit diesem lancierten Artikel „Gegen Hass und Zwietracht“ wohl noch nicht seinen journalistischen Tiefpunkt erreicht. Das Wochenblatt macht sich verantwortlich, auch die Diskussion zu verhindern, die nach Gemeinsamkeiten sucht.

Rechtsextremistisch ausgemachte Morde mit den grausamen islamistischen Morden mit Köpfungen in einem Atemzug zu nennen, sie mit der verhinderten Wahl zum Integrationsrat in Ratingen zu verbinden „als absolute Fehlbesetzung wegen rechtsextremer Positionen“, ist wie gesagt schon mehr als eine perfide Beeinflussung der Ratinger Bevölkerung und der abstimmenden Ratsmitglieder, hin zum Schüren und Verbreiten vom ausgemachten Hass und der Zwietracht. Recherchieren und Nachfragen war einmal.

Printmedien wissen, der bisherige Schulterschluss des Staates mit den liebedienerischen Zeitungsverlagen wird für die Internetmonopolisten ausgehen. Sie brauchen sich nicht weiter auf unsere Kosten anbiedern.

Blogs werden ihre Arbeit übernehmen. Genauso wie unsere Leserzuschriften, die bei passenden Artikeln über die  Wahlbeeinträchtigung des Ratinger Wochenblatts der Funke Mediengruppe immer wieder aufs Neu berichten. Schon ein Millionenpublikum wurde erreicht, mit vielen Zustimmungen. Diese Sache der journalistischen Unhygiene bei Kommunalwahlen, dem Dt. Presserat mitgeteilt, wird weiter über die Tichys, achgut, reitschuster usw. verbreitet. Eine Entschuldigung des Wochenblatts, samt einer offenen Berichterstattung, ist überfällig.

 Werner Kullmann 

Das nervtötende Nazigenöle der Genossen

Ich habe es satt!

Es ist ein uralter Trick aus der Klamottenkiste: Bist Du Deinem Gegner in der Diskussion nicht gewachsen, dann diffamiere ihn ganz einfach. Je niederträchtiger, desto wirkungsvoller. Schon Goebbels wusste es: Eine Lüge muß  nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie geglaubt. Am Ende sogar von dem, der sie wissentlich als Unwahrheit in die Welt gesetzt hat.

Wir von der AfD können ein Lied davon singen. Erst tönte es: „Wir werden die AfD inhaltlich stellen.“ Pustekuchen! Man geht jeder ernsthaften politischen Diskussion mit uns ängstlich aus dem Weg. Klar: Bei Themen wie Staatsschuldenkrise, Euro-Desaster, Energiewendemurks oder Migrationskrise, um nur einige zu nennen, können die anderen nur verlieren. Also: Jeden ehrlichen Diskurs vermeiden! Es hat schon seinen Grund, weshalb man unsere Repräsentanten so selten bei den Öffentlich-Rechtlichen zu Gesicht bekommt. Obrigkeitshöriger Staatsfunk wie er leibt und lebt.

Aber wir funktioniert das mit der Nazikeule? Die Methode ist simpel. Zunächst vermeide man jede Bezugnahme auf unser Parteiprogramm oder etwa die Wahlprogramme. Denn da wäre man ja wieder bei der inhaltlichen Auseinandersetzung. Bloß nicht! Auch die Tatsache, daß die AfD eine sehr umfangreiche Unvereinbarkeitsliste  über extremistische Organisationen führt, wird peinlichst verschwiegen. Niemand, der sich bei einem solchen Verein betätigt hat, darf nämlich Mitglied der AfD werden. Ich selber führe Aufnahmegespräche; ich weiß wovon ich rede.

Die Methode ist wirklich ganz einfach. Man nehme einige beliebige Satzfetzen von AfD-Politikern, gerne aus der zweiten oder dritten Garnitur oder auch von Ehemaligen. Manchmal  muß auch irgendein ehemaliger Mitarbeiter eines Abgeordneten herhalten. Diese Fragmente werden dann einfach aus ihrem jeweiligen Kontext gerissen und in einen neuen Sinnzusammenhang gebracht. Und fertig ist die üble Brühe!

Dabei hatte ich in meinem Beitrag vom April mit dem Nazi-Märchen aufgeräumt. Einem störrischen SPD-Genossen passte das gar nicht. Und da kramt er ein paar Zitate zusammen um die angebliche Bösartigkeit der AfD zu belegen. Vielleicht hatte er erwartet, daß ich mich auf dieses Niveau herablasse. Habe ich aber nicht. Seitdem ist er gekränkt.

Aber die ganze Nazi-Nummer, zu der sich auch die örtliche Bundestagsabgeordnete der SPD griesgrämig hinreißen lässt (mit Nazis paktiert man nicht),  verfolgt neben der Diffamierung einen zusätzlichen  perfiden Zweck: Nämlich ablenken von der Kumpanei der Genossen mit den SED-Nachfolgern. Die Verbindung von Sozis mit Kommunisten nennt man gemeinhin eine „Volksfront“ .  Wenn sich noch die Grünen dazu gesellen, dann wird die angerührte Suppe auch nicht schmackhafter. Gut zu beobachten im Rot-rot-grünen Berlin, aber auch an vielen anderen Orten, wo die SPD ihre einstige Schamhaftigkeit gegenüber Bündnissen mit Kommunisten längst abgelegt hat.

Den vormalige NRW-Ministerpräsidenten und Bundeswirtschaftsminister im Kabinett Schröder, dem kürzlich verstorbenen Wolfgang Clement  passte diese Art von Anbiederung überhaupt nicht. Folgerichtig gab er sein SPD-Parteibuch zurück. – Diese Art von Konsequenz und Standhaftigkeit gegenüber totalitären Ideologen findet man hierzulande leider nur noch sehr selten. Zu selten.

Bernd Ulrich

Blamabel: Nullkommaacht Promille gegen AfD

Blamabel:  Nullkommaacht Promille gegen AfD

Liebe Freunde,

Ratinger lassen sich nicht so leicht veräppeln. Und so war der sogenannte „Ratinger Appell“ eines umtriebigen SPD-Funktionärs  ein kompletter Fehlschlag. Nämlich der verzweifelte Versuch, buchstäblich noch in letzter Minute den Wiedereinzug der AfD in das Ratinger Stadtparlament zu verhindern. Bekanntlich ging das meilenweit  daneben. Statt bisher nur mit zwei werden wir künftig  nun mit drei Ratsvertretern alternative Politik für Ratingen gestalten. Und das ist gut so!

Gestartet hatte das ganze der lokale SPD-Funktionär Christoph M. (Lasst Daimler sterben!), den ich schon vor Monaten wegen Beleidigung angezeigt hatte.Das Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf ist noch anhängig.  ( Siehe unten Update vom 30.10.) Ganze 58 (in Worten: achtundfünfzig) Erwachsene und Halbwüchsige  haben sich nicht entblödet, ihren Namen für das Machwerk herzugeben. Ein Pamphlet, das mir Zitate unterjubeln will, die ich nie getätigt habe.  Achtundfünfzig Unterschriften, das sind exakt  0,8 Promille aller Ratinger Wahlberechtigten.  Will sagen: Über 99,9 Prozent  der mündigen Bürger haben sich diesem Quatsch verweigert.

Aber schauen wir uns mal die honorige Liste an. Neben den notorischen Rotgrünen und Buntblödeln finden sich auch scheinbar bürgerliche Einträge: So etwa der im Wettstreit um die Stadtspitze unterlegene Zuckerbäcker vom Markt.  Ich habe ihn gefragt, ob er es wirklich getan hat: Ja, er war es. Der Zweifel war durchaus berechtigt; denn ich habe Grund zur Annahme, daß besagter Christoph M. gelegentlich unter falschen Namen operiert. KKP, der alte und neue Amtsinhaber,  hingegen reagierte auf meine Nachfrage  wie ein alter Profi: Nämlich überhaupt nicht.  Logisch: Wer nichts tut, hinterlässt auch keine Spuren. Erinnert mich irgendwie an eine andere Signatur auf der Liste: Kerstin Griese, MdB und SPD-Genossin. Angesprochen auf den Umstand, daß ihr Justiz-Staatssekretär Christian Lange sein Ratinger Publikum einst dreist belogen hatte: Schweigen, nichts als Schweigen. Apropos Ex-Bürgermeister: Sogar der verflossene Harald B., der längst nicht mehr in Ratingen wohnt,  hat sich überreden lassen. Dabei hatte er vor einem Vierteljahrhundert  damals als Stadtkämmerer in meinem Büro in der Berliner Straße  antichambriert.

Und noch eine Genossin: Die mir persönlich bekannte Landtagsabgeordnete Müller-Witt. Ihre Vita im Handbuch des Landtages klärt darüber auf, daß sie jahrelang an einem Forschungsprojekt „Biologische Anthropologie“ gearbeitet hat. Auf Deutsch heißt das „Die Lehre von der biologisch-genetisch bedingten Unterschiedlichkeit von Menschengruppen“. Nach heutiger rot-grün-bunter Lesart: Blanker Rassismus!   Und so eine Person erdreistet sich, mich in die Nähe der  „Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen“ zu rücken!

Daß eine andere SPD-Gewerkschaftsdame, die nicht einmal in Ratingen wohnt, ebenfalls die Unterschrift geleistet hat: Geschenkt! Es ist ebenjene Genossin, die einem Streitgespräch mit mir, welches   die NRZ gerne organisiert hätte, vor Jahren aus dem Wege ging.

Ganz unten auf der Liste findet sich Frau Dr. Tina (F..kt euch doch!) Pannes. Nomen est omen? Auch Sie wurde wegen Beleidigung angezeigt. Allerdings nicht von mir, sondern von unserem Landtagskandidaten. Beleidigung auf sexueller Grundlage; ganz undamenhaft. Den Strafbefehl von 300€ wollte sie nicht akzeptieren und so kam es zur Gerichtsverhandlung. Ich war als Zeuge geladen, schließlich hatte ihre Aufforderung zum homosexuellen Geschlechtsverkehr auch mir gegolten. Im Gerichtssaal entschuldigte sich dann die damalige FDP-Chefin bei unserem AfD-Mann und der Richter ließ  es dann damit  gut sein. Bei mir hat sich Frau Doktor allerdings bis heute nicht entschuldigt. Ich kann es verschmerzen. Ach so: In Ihren Facebook-Auftritt beklagt sich die Frau, Zitat: Wir haben die Pannes entsorgt.“  Merke: Entsorgt. Mit dieser Vokabel wollte  auch besagter SPD-Mann mir eins auswischen.

Screenshot Facebook

Fazit: Ein sauberes Stelldichein auf dem Appell. Aber eben doch nur 0,8 Promille. Das beruhigt und gibt Zuversicht. Für die nächsten fünf Jahre alternative Ratsarbeit für Ratingen. – Einigen der Herrschaften werde ich im künftigen Rat begegnen. Das wird unterhaltsam. Garantiert.

Herzliche Grüße, Ihr

Bernd Ulrich

Update 30.10.2020: Wie die Staatsanwaltschaft Düsseldorf inzwischen mitteilte, wurde,  das Ermittlungsverfahren wegen einer strafbaren Handlung eingestellt. Mit der abschließenden Formulierung „Etwaige zivilrechtliche Ansprüche werden durch diesen Bescheid nicht berührt.“ werde ich implizit auf die Möglichkeit einer zivilrechtlichen Klage verwiesen.

Falls der Link zum „Appell“ nicht mehr funktionieren sollte: Mause_Appell

Zensur durch WAZ-Zeitungsgiganten zum Nachteil der AfD

Pressezensur im Ratinger Roten Punkt …

Gegen den Strom

So etwas nennt man eine missbräuchliche Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung: Die SPD-nahe Funke-Mediengruppe, der führende Zeitungskonzern in NRW, boykottiert die AfD!  Es bleibt nicht nur bei der journalistischen Diffamierung: Der AfD ist das Inserieren in den Zeitungen untersagt! Auch wir hier im beschaulichen  Ratingen sind betroffen!  – Was ist passiert:

Ich hatte vor einigen Tagen einen Termin für heute mit dem Ratinger Wochenblatt, unserem lokalen kostenlosen Anzeigeblättchen,  vereinbart. Thema sollte eine auf Ratingen zugeschnittene Anzeigenkampagne unserer Partei sein. Direkt vor den Eingang des Verlages empfing mich der hiesige Vertriebsbeauftragte und teilte mir mit bedrückter Miene mit:

Es gibt seit zwei Tagen eine Anweisung der Funke-Mediengruppe, im Wahlkampf keine Annoncen der AfD anzunehmen!

Ein ausgemachten Skandal!  Seit zwei Jahren ist das zuvor unabhängige Wochenblatt, im Volksmund wegen der Aufmachung auch als „Roter Punkt“ bezeichnet, im Besitz von Funke. – Bei früherer  Gelegenheit hatte der Rote Punkt durchaus unsere…

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Warum Kommunal?

Die AfD wurde vor sieben Jahren gegründet als Alternative für Deutschland.  Staatsschuldenkrise im Euro-Raum, verkorkste Energiewende, Migrationskrise, Parallelgesellschaften und Bildungsmisere, um nur einige zu nennen, sind Themen, die unser Land als Ganzes betreffen und die der Anlass dazu waren, um unsere Partei aus der Taufe zu heben. Warum sich also in Kommunalpolitik engagieren?  Ich will das mal an einem Beispiel verdeutlichen, das mir ich persönlich widerfahren ist:

Mitte der neunziger Jahre war mein Arbeitgeber, eine bereits börsennotierte Aktiengesellschaft,  auf der Suche nach einem neuen Standort  für unsere „Geschäftsstelle Düsseldorf“. Zu dem Zeitpunkt unterhielten wir eine Filiale mit etwa hundert Beschäftigten in Ratingen; zumeist IT-Berater und Vertriebsbeauftragte für unsere Softwarelösungen. Das Einzugsgebiet unserer Kunden als auch der Mitarbeiter war ganz NRW. Die Räumlichkeiten in der Berliner Straße waren zu eng geworden; wir wollten weiter expandieren.  Es sollte ein neues Büro im Großraum Düsseldorf sein;  wir waren nicht notwendigerweise auf Ratingen als Standort fixiert. Nach den Zahlen, die mir von der Buchhaltung weitergeleitet wurden, profitierte Ratingen zu dem Zeitpunkt mit etwa eine Million DM jährlich an Gewerbesteuereinnahmen  durch unsere Niederlassung. Also bat ich den damaligen Stadtkämmerer, einen gewissen Harald B.,  zum Gespräch, welche Leistungen oder Vergünstigungen wir von Ratingen für den Fall erhalten, daß wir weiterhin hier vor Ort mit unserer Geschäftsstelle ansässig sein würden.  Die Unterhaltung war wenig ergiebig, denn tatsächlich hatte die Stadt kaum Spielräume für bereits ortsansässigen Unternehmen. Über 50% des Gewerbesteueraufkommens gingen ohnehin  an übergeordnete Institutionen.  Gegen Ende des Gespräches brachte ich das Thema auf ein aktuelles Ärgernis: Kostspielige Straßeneinbauten zur „Verkehrsberuhigung“ waren gerade in Mode gekommen und wir waren die Leidtragenden. Denn dadurch ging eine Anzahl öffentlicher Stellplätze direkt  vor unserer Haustüre verloren. Berater und Kunden mussten nun länger auf der Suche herumkurven und hatten weitere Fußwege zurückzulegen.   Als ich mein Gegenüber darauf ansprach erhielt ich sinngemäß eine erstaunlich offenherzige Antwort:

„Herr Ulrich, wir als Verwaltung sind leider gezwungen, die Vorgaben der Politik, des Stadtrates, zu erfüllen. Auch wir wundern uns, daß die Bürger das so klaglos hinnehmen anstatt zu rebellieren.“

Soweit die ehrlichen Worte des Stadtkämmerers, der später noch politische Karriere in Ratingen machen sollte.  Die Moral von der Geschichte: Politik ist zu wichtig, um sie nur den Funktionären der etablierten Parteien zu überlassen. Zu oft werden die Bürger vor unliebsame Tatsachen gestellt. Gegen die Zumutungen von Ideologen ist gesunde Menschenverstand  gefragt. Und den werden  wir einbringen. Gerade bei uns, hier in Ratingen.

Corona-Todesopfer in Ratingen: Der Dumeklemmer

Ich habe es erst gar nicht gemerkt: Er kam einfach nicht mehr. Dann habe ich mich selber auf die Suche gemacht: Er ist still und friedlich eingeschlafen. Keine Pressemeldung, keine Traueranzeige, kein Nachruf, nichts, gar nichts. Nur im Internet die lapidare Mitteilung unter https://www.dumeklemmer-ratingen.de/

Eigentlich schade. Wieder einer weniger. Er hatte  aber schon vorher kein leichtes Dasein: An den meisten Briefkästen klebt inzwischen der Aufkleber „Bitte keine Werbung!“ oder auch drastischer „Werbung verboten!“ Schade, denn auf diese Weise erreichte so mancher kostenlose Provinzklatsch nicht mehr seine Leser.

Mit besonderer Aufmerksamkeit las ich die Kolumnen des hiesigen CDU-Parlamentariers Dr. Peter Beyer, der mir von mancher Podiumsdiskussion aus Wahlkampfzeiten persönlich bekannt ist. Da er es gelegentlich nicht lassen konnte im Dumeklemmer gegen uns zu stänkern, reizte mich das manches Mal zum Widerspruch. Natürlich wurde das nie im inzwischen dahingeschiedenen Blättchen veröffentlicht. Aber dafür gibt es ja die Blogs. Noch letztens im März diesen Jahres gab es die Retourkutschen:

https://99thesen.com/2020/03/27/werte-wuerde-hass-und-hetze-wer-bedroht-die-demokratie/  oder etwas älter: https://alternative-ansichten.com/2018/03/08/schmutziges-vom-schwarzen-peter/

https://alternative-ansichten.com/2018/02/14/braunes-vom-schwarzen-peter/

Nun ja, Schnee von gestern. Mal sehen, wer künftig die Beyerischen Kolumnen veröffentlicht. Das Ratinger Wochenblatt, vulgo: Der  Rote Punkt,   kommt wohl kaum in Frage.

De mortuis nihil nisi bene: Über Tote soll man nicht schlecht reden. Der Dumeklemmer, er ruhe in Frieden!

 

Die Stürmer vom Spiegel

Wer Anfang der Woche die Auslagen an den Kiosken betrachtete, dem fiel es sofort ins Auge: Der „Spiegel“  haute mal wieder kräftig auf den Putz.  Die Assoziation zum „Stürmer“, dem berüchtigten Hetzblatt des NSDAP, ist nicht zufällig sondern beabsichtigt.  Das einstige „Sturmgeschütz der Demokratie“, ein Titel, mit dem sich die Macher der Hamburger Illustrierten  seit Zeiten der legendären Spiegel-Affäre von 1962 schmücken, mag zwar noch Sturmgeschütz sein, aber keinesfalls der Demokratie. Eher kommt es daher wie der Gemeindebrief der Jünger des Sankt Relotius, des Schutzpatrons aller Spiegelschreiberlinge.

Aber kommen wir zum Punkt: Genüsslich ergötzt sich der Spiegel in seinem Aufmacher  an den Querelen innerhalb der AfD.  Dabei sind innerparteiliche Auseinandersetzungen durchaus nichts ungewöhnliches: Denken wir an den Kampf der „Fundis“ gegen die „Realos“  bei den Grünen, die Werteunion und Mittelstandsvereinigung bei der CDU, den Seeheimer Kreis bei der SPD oder die Marktliberalen bei der FDP.  Oder auch die Wagenknecht-Adepten gegen den Rest der Linken. All diese Gruppierungen stellen stets aufs Neue den Kurs der Gesamtpartei in Frage und erfreuen sich somit herzlicher Antipathie, man denke etwa an die parteiinterne Zuschreibung „Krebsgeschwür“ für die Werteunion.

Nun ist es ist seit Jahren das gemeinsame Interesse der Mainstream- Medien, der AfD einen ständig weitergehenden Rechtsruck anzulasten. Von daher wird das Geschnatter des Geflügels medial  absichtsvoll verstärkt.  Eigentlich müsste die AfD beim unterstellten ständigen Rechtsdrall schon auf der anderen Seite des Globus wieder aufgetaucht sein. Aber bleiben wir mal bei den nackten Fakten:

– Poggenburg hat schon vor über einem Jahr die Partei verlassen.
– Gedeon wurde ausgeschlossen
– Die „Fürstin“ Sayn-Wittgenstein  spielt keine Rolle mehr
– Im Landesvorstand NRW sind die Höcke-Anhänger nicht mehr  vertreten
– Höcke ist nach wie vor nicht im Bundesvorstand

Und jetzt also Kalbitz.  Dabei ist es nur eine Frage der Zeit. Denn für die Gesamtpartei ist Meuthen wichtiger als Kalbitz.

Klar, daß das in der veröffentlichen Meinung, siehe den aktuellen Spiegel,  ganz anders rüberkommt. Nebenbei: Die Stimmen, die im Bundesvorstand gegen die Annullierung der Mitgliedschaft stimmten taten dies nicht etwa, weil sie Kalbitz- oder Höcke-Sympathisanten sind, sondern weil sie an der juristischen Wasserfestigkeit der Vorgehensweise zweifelten. Die Äußerungen von Kalbitz waren kein Thema, auch wenn diese im aktuellen Spiegel erneut wiedergekäut werden. Denn alle diese aus dem Redezusammenhang gerissenen Fragmente waren bereits Inhalt im 460-Seitigen Haldenwang-Dossier über die AfD. In diesem Papier, das der AfD dem Makel der Verfassungsfeindlichkeit anhängen sollte, taucht der Name Kalbitz ganze  siebzig (in Ziffern: 70) mal auf. Hier die entsprechenden Passagen aus dem Verfassungsschutz-Gutachten, damit kann man sich Spiegel-Lektüre sparen :

„Was ist aus unserem Land geworden, wenn die pseudochristliche, linksfaschistische Deutschlandhasserin Margot Käßmann alle Ethnodeutschen, also alle Menschen, deren familiäre und traditionelle Wurzeln in unserem Land liegen, man könnte auch sagen indigene Bevölkerung, das seid Ihr, wenn diese Menschen pauschal als Nazis beschimpft werden. Wir sind nicht bereit, dabei zuzusehen, wie sich unser Land auf löst. Es löst sich auf in den Köpfen und Seelen unserer Menschen, die durch die Multikultipropaganda der Deutschlandhasser bis hin zu Selbstvernichtung verblendet und verblödet sind.“

„Die Blockparteien haben sich unseren Staat zur Beute gemacht und die Regierung unser Land und Volk zum Schlachtfeld ideologischer Experimente überall. […] Das ist alles Unsinn, aber es ist mehr als Unsinn, es ist der Plan, der ideologisierte Plan der Deutschlandabschaffer, der Deutschlandhasser, die in diesem Parlament sitzen. Die Claudia Roths, die Volker Becks, und wie sich dieser ganze Politausschuss so schimpft. Wir erleben ein verwaltetes Elend staatlich institutionalisierter Inländerfeindlichkeit“

 „Da funktioniert ja auch das Gefüge, das wir als Bürger mit dem Staat haben nicht mehr. Warum geben wir Rechte ab? Warum zahlen wir Steuern. Wir zahlen Steuern und geben Rechte ab, weil wir sagen, dafür kümmert sich der Staat um Daseinsversorge. Er kümmert sich um Sicherheit. Er kümmert sich um funktionierende Straßen und all diese Dinge. Und dieser Vertrag ist in weiten Teilen einseitig gekündigt worden. Und wenn ich auf dem Land wohne und bin in einer Bedrohungssituation und die Polizei braucht 90 Minuten, bis sie da ist, gleichzeitig ich aber das Recht abgegeben habe an den Staat, als Inhaber des Gewaltmonopols, das Recht abgegeben habe, Waffen zu besitzen oder zu tragen, dann funktioniert das Gefüge nicht mehr“

 „Heimat ist da, wo unsere Wurzeln sind, unsere Herkunft, unsere Identität und auch unsere Zukunft“

 „Und die ganze Front der Deutschland-Hasser und National-Masochistischen, die kann gleich mitreisen“

 „Ich stelle mir das vor, wir gründen so eine neue Never-come-back-Airline und ich bin… auf dem Flug nach irgendwo … und ich bin ganz sicher wir kriegen den Flieger voll mit den Claudia Roths, den Cem Özdemirs und wie sie alle heißen“

 „Denn Eines… denn Eines ist klar und unmissverständlich: Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!“

 „Weil dieser Auftrag – das hat Björn schon gesagt und es ist keine pathetische Formulierung, sondern es trifft in diesem Falle voll zu – dieser Auftrag ein historischer ist. Und die AfD ist die letzte evolutionäre Chance für dieses Land. Danach kommt nur noch ,Helm auf!“

 Zurück zu den Spiegelfechtern. Die Botschaft, die hier transportiert werden soll, ist klar und eindeutig: „Die AfD ist unser Unglück!“ Mal sehen, wann die selbsternannten Sturmgeschützbediener aus Hamburg das ungeniert auf ihrer Titelseite propagieren.

Frohe Pfingsten wünscht  Bernd

NRW: Chinaschrott für deutsche Rheinbrücken

Ein unglaublicher Skandal: Da kämpft die deutsche Stahlindustrie ums nackte Überleben, tausende Arbeiter bangen um ihre Jobs.  Und was macht die Düsseldorfer Landesregierung? Sie importiert Stahl aus China für den Neubau der Rheinbrücke! Tausende Tonnen! Die Deutschen schauen dumm in die Röhre. Man muß sich das mal vorstellen: Da stehen nördlich von der Baustelle in Leverkusen, rheinabwärts in Duisburg , keine  Autostunde entfernt, die modernsten deutschen Hochöfen. Der weltbeste Stahl wird dort gekocht und geschmiedet. Und was machen unsere Volksvertreter? Richtig: Lassen die Chinesen tausende Tonnen um den halben Erdball schippern! CO2-Bilanz? Lieber nicht nachrechnen, sonst werden wir vollendes verrückt. Ach so: Chinastahl ist billiger. Unbelastet von den  teuren CO2-Zertifikaten der EU.

Brücken sind nicht einfach nur irgendwelche Bauwerke, es sind nationale Monumente mit hohen Symbolwert. Sie verbinden die Menschen an trennenden Ufern, geleiten sicher über Abgründe, Meerengen, reißende Ströme, Wasserstraßen. Es sind Denkmäler der Leistungsfähigkeit der Generationen, die sie gebaut haben. Die Golden Gate in San Francisco, die Tower-Bridge in London, die Brooklyn-Bridge in New York, die Galata in Istanbul, die Köhlbrand in Hamburg, die tausendjährige Steinerne in Regensburg; jede steht für sich und jede hatte ihren eigenen Entwurf. „Like a bridge over troubled water“, so sangen vor über fünfzig Jahren Simon and Garfunkel.    Seit Jahrhunderten gibt es in christlichen Abendland Brückenheilige.  Selbst als Ruinen  bleiben sie uns oft erhalten und werden verehrt und besungen:. Sur le pont d’Avignon…. Und nicht von ungefähr finden sich auf allen unseren Banknoten idealtypische Bilder von Brücken.

Und nun also China-Blech  für deutsche Rheinbrücken. Ein Zeichen, daß der Regierung das Schicksal unserer deutschen Stahlwerker so gleichgültig ist wie der berühmte umfallende Sack Reis in China. Oder wie ein berühmter Katzenkrimiautor es in bekannt deftiger Manier formulieren würde: So egal wie ein Pickel am A…

Bildzeitung 30.April

Aber es kommt noch schlimmer: Die Chinesen haben schlichtweg Schrott geliefert. Das steht sogar in der Bildzeitung. Nun werden es halt um ein paar Millionen teurer. Und die staugeplagten Autofahrer müssen sich weitere Jahre  im Schleichverkehr quälen; die Brummifahrer viele Kilometer Umwege fahren. CO2-Bilanz? Lieber nicht nachfragen.

Konsequenzen für die verantwortlichen Politiker, die uns Schlamassel und Blamage eingebrockt haben? Fehlanzeige! Ach ja: Die AfD hatte schon vor Jahren im Düsseldorfer Parlament den Import von Chinastahl angeprangert. Aber das wird ja geflissentlich von Staatsfunk und Presse totgeschwiegen ….

Hier der damalige warnende Beitrag unseres Landtagsabgeordneten Herbert Strotebeck aus Erkrath zu dieser Posse: https://youtu.be/jwknOGb6Vs4 und das aktuelle Fazit dazu:  https://www.youtube.com/watch?v=m7PAbLPy1Bk

Nicht nur Corona verdirbt uns die Laune. Der alltägliche Polit-Wahnsinn der regierenden Nomenklatura geht weiter.

Ich wünsche trotzdem einen schönen Tag, Ihr

 Bernd Ulrich

PS.: Ein Freund machte mich darauf aufmerksam, daß bei der Vergabe des Bauauftrages möglicherweise nichts alles koscher abgelaufen ist. Der NRW-Staatssekretär  im Verkehrsministerium Hendrik Schulte war zuvor auf der Gehaltsliste des Unternehmens, das den Zuschlag zum Brückenbau bekam.

Was ist Nazi?

Nazis sind allgegenwärtig.  Sollte man meinen, denn keine Beschimpfung wird hierzulande im politischen Raum so häufig gebraucht wie der „Nazi“.  Eine Google-Suche  ergibt innerhalb von Sekundenbruchteilen 123 Millionen Treffer. Der Duden (18. Auflage, 1980) definiert  den Begriff „Nazi“ als „Verächtlich für Nationalsozialist“; in der neueste Auflage des Duden fehlt das Attribut „verächtlich“, da steht nur noch „Nationalsozialist“.

Bekanntlich wurden unter nationalsozialistischer Herrschaft im Zeitraum 1933 bis 1945 schlimmste Verbrechen begangen.  Wir assoziieren damit völlig zu Recht grausamste Schicksale, Elend, Folter, Versklavung  und millionenfachen Tod. Die Zuschreibung „Nazi“ unterstellt,  daß die so bezeichneten genau diese Verbrechen  gutheißen, möglicherweise sogar im Schilde führen.

Gerade weil der Begriff „NAZI“ inzwischen inflationär gebraucht wird, möchte ich ein paar Punkte dazu anmerken, die eigentlich jedem bekannt sein sollten:

  1. Der NS-Staat war eine spezielle Ausprägung des Faschismus. Die Ideologie des Faschismus fußt auf dem „Führerprinzip“ (Duce, Caudillo, Führer) und der Ablehnung parlamentarischer Demokratie. – Ich kenne keinen deutschen Politiker, der diese Ideologie vertritt.
  2. Faschismus und NS-Staat haben alle gesellschaftlichen Gruppen  und Organisationen  unter Androhung oder Einsatz von Gewalt „gleichgeschaltet“: Presse, Rundfunk, Gewerkschaften, Vereine, Industrieverbände, usw. Ich kenne keinen deutschen Politiker, der derartiges auch nur im entferntesten anstrebt.
  3. Der NS-Staat betrieb Rassentrennung (Verbot von Mischehen, Kastration von „Mischlingen und Bastarden“).   Ich kenne keinen deutschen Politiker, der derartiges auch nur im entferntesten anstrebt.
  4. Die Rassentheorie der Nationalsozialisten propagierte die Überlegenheit der „arischen Rasse“, insbesondere deren „nordische“ Ausprägung. Die „Ostvölker“ wurden als Untermenschen betrachtet, die in einem Eroberungskrieg unterjocht und versklavt werden sollten.  Ich kenne keinen deutschen Politiker, der solches auch nur im entferntesten propagiert.
  5. Der Nationalsozialismus entrechtete die jüdischen Mitbürger, trieb sie außer Landes und schließlich in die Vernichtungslager.  Ich kenne keinen deutschen Politiker, der dieses Verbrechen gutheißt oder gar eine Wiederholung anstrebt.
  6. Der NS-Staat betrachtete geistig Behinderte als „unwertes Leben“. In den Euthanasie-Programmen wurden diese Menschen umgebracht.   Ich kenne keinen deutschen Politiker, der eine Neuauflage der Euthanasie von Kranken befürwortet.

Diese wenigen Beispiele mögen die ganze Absurdität verdeutlichen.

Noch ein Aspekt: Die  inflationäre Verwendung dieses Begriffes ist nicht nur eine unentschuldbare Verharmlosung der vom NS-Regime verübten Verbrechen. Es ist auch eine respektlose Verhöhnung  all jener Opfer, die unter dieser Herrschaft  gelitten haben, missbraucht, gefoltert und getötet wurden.