Bemerkenswert

Mein persönliches Wahlkampftagebuch

Liebe Freunde,

hier ein kurzer Rückblick auf meinen persönlichen Wahlkampf als Direktkandidat zum Bundestag:

15. Januar Nominierung zum Listenkandidaten zur Landtagswahl:

24. Juni Nominierung als Direktkandidat für den Bundestag im Wahlkreis 105, Mettman II. Gesicht zeigen! https://alternative-ansichten.com/2017/07/27/first-blog-post/

Vorstellung auf Abgeordnetenwatch:
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/bernd-ulrich

31.7: Interview beim WDR
http://kandidatencheck.wdr.de/bundestagswahl/?kandidat=687923&partei=afd&seite=3

Meine Visitenkarte

Mein persönlicher Flyer

8.8. Interview am Marktplatz Ratingen für den Jugendrat

24.8.: Humoristisches aus der Rheinischen Post zu den Wahlplakaten

https://rheinischepostleserbriefe.wordpress.com/2017/08/24/die-humorseite-der-rp-wahlplakate/

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/mettmann/experten-bewerten-wahlplakate-aid-1.7029245

26.8. Infostand in Heiligenhaus

Gesicht zeigen! Das war das Motto bei unserem Infostand am letzten Samstag in der Ortsmitte von Heiligenhaus. Wie üblich, gab es keinerlei Probleme mit Genehmigung; freundlich wies man uns eine Hausnummer auf der Hauptstraße zu. Damit hatten wir den Platz exklusiv. Unsere Erfahrung aus dem Landtageswahlkampf wurde erneut bestätigt: Heiligenhaus ist deutlich ruhiger als Ratingen: Weniger Laufpublikum als auf den Ratinger Marktplatz. Neben dem Info-Material über das Programm der AfD für die Großen gab es Luftballons für die Kleinen, die fast immer dankbar angenommen wurden.

CDU und FDP waren mit ihren Ständen in Sichtweite und versuchten krampfhaft, uns zu ignorieren. Nur mit einem Herrn hatte ich ein längeres, freundliches Gespräch. Wie ich erst später feststellte, war es der neugebackene Bürgermeister von Heiligenhaus.

Wie üblich, schauten auch Interessierte aus anderer Herren Länder bei uns vorbei. Diesmal aus der Schweiz, Italien, Griechenland und Sri Lanka. Gelegentlich gewinnt man den Eindruck, daß diese Gesprächspartner die politische Lage hierzulande realistischer bewerten als die Einheimischen.

Einen herzlichen Dank an die emsigen Mitstreiter Walter, Marco und Sammy!

31.8. Podiumsdiskussion der Direktkandidaten beim Sozialdienst Katholischer Frauen in Ratingen.

Ich durfte nicht aufs Podium! Es gab auch keinen Pressebericht. HIer meine Beschwerde:
Am 23.08.2017 um 20:18 schrieb Bernd Ulrich
Sehr geehrte Frau Wirtz-Doerr,

ich danke für die postwendende Mitteilung. Ihre Antwort deute ich so, daß an mich als Direktkandidaten der AfD für den Bundestag absichtsvoll erst gar keine Einladung ausgesprochen wurde. – Der Text in Ihrer Einladung: „Die Bundestagskandidat*innen im Wahlkreis Mettmann II stellen ihre Positionen vor“ ist somit irreführend. Richtiger hätte es heißen müssen: „Ausgewählte Bundestagskandidat*innen ….“

Ich bedaure, daß wir, die wir uns in der Programmatik auf christliche Werte berufen, vom Podium ausgeschlossen wurden während hingegen eine Partei, die an Denktraditionen des Marxismus-Leninismus (Religion ist Opium fürs Volk) anknüpft, ihre Vorstellungen vortragen wird.

Einen Gedanken möchte ich zu Ihrem Veranstaltungsthema beitragen: Als Angehöriger der Nachkriegsgeneration mit Geburtsjahr 1950 habe ich in diesem Land noch tatsächliche Vollbeschäftigung erlebt. Bis in die frühen siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts lag nämlich die Zahl der als arbeitslos Gemeldeten in der alten Bundesrepublik deutlich unter einer halben Million. Nicht nur das: Millionen Kriegsversehrte, Spätheimkehrer und durch Flucht und Vertreibung traumatisierte Menschen wurden damals erfolgreich in Lohn und Brot gebracht. In einem durch Krieg zerstörten Land, das erst wieder aus Ruinen aufgebaut werden musste. – Heute wären die Voraussetzungen zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit eigentlich ungleich besser. Warum scheitern heute Politik und Institutionen an dieser vergleichsweise einfacheren Aufgabe? – Die Diskutant*innen auf dem Podium Ihrer Veranstaltung vertreten samt und sonders Parteien, die in Bund oder Ländern in den letzten Jahrzehnten regiert haben und noch regieren. Ihre Antworten hätten mich interessiert.

Mit freundlichen Grüßen

2.9. Infostand am Ratinger Marktplatz

Die Stimmung an unserem Info-Stand am Ratinger Marktplatz am Samstag war durchweg freundlich. Es gab viel Zustimmung, manche waren an unserem Info-Material gar nicht interessiert und raunten uns zu: Wir wählen Euch sowieso! Einige fragten nach, wo und wie man Mitglied werden könne und nahmen gleich die Formulare mit. Obendrein stahlen wir mit unserem großen, weithin sichtbaren Pavillon den Altparteien die Show. Vielleicht was das Grund, weshalb der bärtige Altbürgermeister etwas mürrisch an uns vorbeieilte um seiner Merkel-Fantruppe beizustehen.

Am Sonntagvormittag konnte ich unsere personalisierten Wahlkampfplakate im Ostwestfälischen abholen. Noch am selben Tag machten sich Uwe und Detlef an die Arbeit. Wie schon bei der Landtagswahl lautet das Motto „Hängt ihn höher!“ Wir wollen es der Antifa und ihren Hilfstruppen nicht zu leicht machen. Übrigens: Meine Mitteilung an die RP, daß ich eine Belohnung von 500€ für die Ergreifung von Tätern auslobe, die unsere Plakate entwenden oder beschädigen, wurde nicht veröffentlicht.

6.9. Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten bei der Kreishandwerkerschaft Mettmann

 

7.9. Fragenkatalog der Rheinische Post

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/mettmann/kandidaten-sprechen-ueber-ihre-motive-aid-1.7059542

und meine Vorstellung:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/mettmann/bernd-ulrich-kampf-gegen-krisenwirkung-aid-1.7059540

Hier der ursprüngliche Text, den ich dem RP-Redakteur zugeleitet hatte:

Fragen Zur Person:
Alter, Familienstand, Kinder?, Beruf, Hobbys. (Gibt es auf Ihrer Webseite, nur können sich dort Tipp- / oder Datenfehler eingeschlichen haben, daher die redundante Anfrage).

67 Jahre, verheiratet, eine erwachsene Tochter, akademische Ausbildung als Diplommathematiker, berufliche Stationen als Systemanalytiker und IT-Berater, davon langjährig in Führungsfunktion. Hobbys: Geschichte, Naturwissenschaften, Bergwandern, Waldbau, Bloggen , Joggen.

Warum engagieren Sie sich politisch?

Ein orientierungsloses und unverantwortliches Handeln der gegenwärtigen Regierung hat unserem Land bereits schweren Schaden zugefügt. Wir als AfD und meine Person treten an um den eingetretenen Schaden zu begrenzen und unser Deutschland wieder zukunftsfähig zu gestalten. Beispielhafte Stichworte sind der Stopp illegaler Einwanderung, die Beendigung der Konkursverschleppung in der Eurozone und eine Energiepolitik ohne ideologische Scheuklappen.

Warum engagieren Sie sich für die AfD?

Die AfD ist die einzige Partei, welche ernsthaft gewillt ist, die offensichtlichen Probleme auch anzugehen. Engagierte Initiativen von Mitgliedern in anderer Parteien, wie etwa Frank Schäffler innerhalb der FDP in der Eurokrise, konnten gegen die Parteiräson nicht durchdringen und wurden abgebügelt.

Waren Sie zuvor möglicherweise engagiert in anderen Parteien?

Ende der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war ich bei der FDP in Münster engagiert. Ein besonderes Erlebnis war der Straßenwahlkampf mit dem damals noch jugendlichen Jürgen Möllemann.

Gehen wir davon aus, Sie werden in den Bundestag gewählt und der Bundestagspräsident gibt Ihnen eine Redezeit von fünf Minuten zu einem Thema Ihrer Wahl – welches wäre das?

Steuern und Abgaben: In unserem angeblich so reichen Land müssen die Bürger die inzwischen zweithöchste Abgabenlast in der EU schultern. Bezüglich des Wohneigentums und privater Ersparnisse sind wir hingegen Schlusslicht in Europa; über die Hälfte der Bevölkerung wohnt zu Miete. Mit Streichung der Instrumente zur Vermögensbildung durch Vorgängerregierungen ist diese für breite Bevölkerungsschichten unmöglich geworden. Hier ist ein Umdenken und Umsteuern notwendig.

Wie erleben Sie den derzeitigen Wahlkampf?

Mich erstaunt, daß die CDU es sich traut, mit den Schlagworten „Recht“ und „Sicherheit“ Wahlkampf zu machen. Also genau mit den Themen, in denen die gegenwärtige Regierungspolitik kläglich versagt hat. So etwas empfinde ich als eigentümliche Verfremdung. Ähnlich bei der FDP: Dort möchte man das organisierte Verbrechen bekämpfen. Dabei war es eben diese Partei, welche Datenspeicherungen zur Aufklärung von Schwerkriminalität behindert und verhindert hat. Schwarz/Rot schont sich gegenseitig, schließlich hat man ja die Misere gemeinsam verbockt. Martin Schulz gräbt uralte SPD-Themen aus und reitet damit einen toten Gaul: Sozialneid unter den Deckmantel „Gerechtigkeit“ und auch die Atomwaffen der Nato müssen mal wieder herhalten. – Allen Alt-Parteien gemeinsam ist die Diffamierung und Ausgrenzung der AfD . Hier spielen auch die Medien eine unrühmliche Rolle. Man stempelt uns ab als die Schmuddelkinder, mit denen man nichts zu tun haben möchte. Bedauerlich ist zudem, daß wir derzeit praktisch keine Räumlichkeiten zur Durchführung von Wahlkampfveranstaltungen bekommen. Unter vier Augen gaben manche Gastwirte zu, vom politischen Gegner eingeschüchtert worden zu sein. Andere fürchten Vandalismus durch die Antifa.

Welches waren bisher Ihre größten politischen Erfolge?

Da ich bisher politisch nicht in Erscheinung getreten bin, gab es somit weder Erfolge noch Misserfolge.

Welche Ziele verbinden Sie mit Ihrer Kandidatur für den Bundestag?

Mein Ziel ist es, für die AfD ein gutes Ergebnis zu erzielen. Mit meiner Kandidatur in diesem Wahlkreis zeige ich Gesicht und biete mich als Gesprächspartner an. Nicht diffamieren, sondern diskutieren. Den politischen Gegner dazu zwingen, sich mit der Programmatik unserer Partei auseinanderzusetzen.

Ich lese ihre Facebookseite, bzw. die weiteren im Internet verfügbaren Angaben zu Ihrer politischen Motivation so, als seien sie der AfD sehr früh und im Zusammenhang mit den Diskussionen über die Ausgestaltung des Euro und wirtschaftlichen Haftung für Staatsschulden anderer Länder beigetreten. Würden Sie sich als „dem Wirtschaftsflügel der AfD“ zugehörig bezeichnen – oder sind solche Einordnungen nicht möglich?

Ich stehe dazu: Das offenkundig falsche und vielfach kritisierte Agieren der Regierung in der Euro-Krise war die Geburtsurkunde der AfD und der Anlass meines Engagements. Das eklatante Versagen der Altparteien in der Zuwanderungskrise ab 2015 hingegen wird zu langfristigen gesellschaftlichen Verwerfungen führen, die deutlich gefährlicher sind als die Staatsschuldenkrise. Auch der europäische Gedanke nimmt schweren Schaden, denn viele Länder der EU werden eine von Brüssel oktroyierte Zuwanderung muslimischer Bevölkerung nicht hinnehmen. – Eine Zuordnung in irgendwelche Parteiflügel lehne ich für meine Person ab. Wir brauchen keine zusätzliche Linkspartei in den deutschen Parlamenten.

Was müsste – Ihrer Meinung – nach im Wahlkampf im Kreis Mettmann geändert werden, bzw. in den Wochen bis zur Wahl noch erreicht werden?

In Kürze werden unsere Plakate in der Öffentlichkeit zu sehen sein. Es wird keine Materialschlacht werden wie bei anderen Parteien, statt dessen setzen wir auf die Wirkung der Motive und der Botschaft. Wir werden eine Belohnung von 500€ aussetzen für Hinweise, die zur Ergreifung und Verurteilung von Tätern führen, welche unsere Plakate beschädigen, verunstalten oder entwenden. Wir hoffen darauf, doch noch eine öffentliche Wahlkampfveranstaltung ohne Behinderungen hier im Wahlkreis durchführen zu können. Mit unseren Informationsständen und Dialogangeboten wollen wir mit einer Vielzahl von Bürgern ins Gespräch kommen.

7.9. Podiumsdiskussion mit den Kandidaten im Südkreis im Jahnhaus, Langenfeld

http://www.wochenpost.de/kreis-mettmann/artikel/reicht-eine-rentenkasse-fuer-alle-buerger-oder-nicht-5518/

7.9. Podiumsdiskussion mit den Kandidaten im Nordkreis in Heiligenhaus
Erstaunlich neutral berichtetet die WAZ in Velbert (!) über die Podiumsdiskussion der Bundestagskandidaten in Heilgenhaus. Die RP brachte keine Reportage dazu im Ratinger/Heiligenhauser Regionalteil, obgleich sie diese Veranstaltung vorher angekündigt hatte. Vermutlich war das Ergebnis nicht das, was man sich erhofft hatte. Denn der Moderator hatte auf ziemlich plumpe Weise versucht, mich in die rechte Ecke zu drängen. Hat aber nicht geklappt. Wie in einer echten Talkshow brabbelten plötzlich alle mit gespielter Empörung durcheinander. Nicht der Moderator, sondern der Vorsitzende des Bürgervereins glättete mit einem Themenwechsel die Wogen. Erstaunlich: Die Dame von der FDP wusste mit dem Thema „Digitalisierung“ nichts anzufangen, obwohl dies das plakatierte Hauptthema der Partei ist. Außer schnellem Internet fiel ihr nichts ein. Peinlich. Hier die Reportage der WAZ:

https://www.waz.de/staedte/velbert/kandidaten-zum-bundestag-diskutieren-in-heiligenhaus-id211860223.html

Bei dem Vorsitzenden des Bürgervereins, Herrn Franz-Josef Artz, habe ich mich wie folgt bedankt:.

Sehr geehrter Herr Artz,

zunächst möchte ich mich dafür bedanken, daß Sie mir die Teilnahme so kurzfristig ermöglicht haben. Es tut mir leid, daß dann die Veranstaltung in der letzten Viertelstunde doch noch aus den Fugen geraten ist. Mein Dank an Sie, daß Sie das mit Ihrer letzten Frage nach Bildungskonzepten, gerichtet an jeden einzelnen Kandidaten, wieder eingefangen haben.

Beim Heimweg habe ich noch einmal über die spezifische Leistung des Moderators nachgedacht. Ich hatte ja einen Vergleich, denn ich kam von einer ähnlichen Veranstaltung im Südkreis. Was mich verwunderte: Der Herr Schulte fragte mich in der Runde zunächst nur nach der Anzahl der Mitglieder in unserer Organisation. Kein Geheimnis, denn das stand bereits vor Wochen in der RP, das hätte er nachlesen können. Erstaunlicherweise schien ihn mehr aber auch nicht zu interessieren; dabei wurden die anderen Kandidaten zuvor jeweils nach ihren Hauptthemen befragt. Einer der wenigen interessanten Lichtblicke war seine Rückfrage an FDP-Kandidatin, was unter Digitalisierung denn konkret zu verstehen sei. Daß dann der so Angesprochenen nichts weiter einfiel als Glasfaserkabel und Übertragungsgeschwindigkeit: Das war schon aufschlussreich. Sie hätte ja auch auf den ebenfalls von der FDP plakatierten Slogan eingehen können: „Die Polizei muß besser organisiert sein als das Verbrechen.“ Aber dann wären wir beim Thema Innere Sicherheit gelandet, und das wurde ausgespart. Auch Komplexe wie Zuwanderung, Integration bzw. Nichtintegration, Eurokrise oder Negativzinsen kamen nicht zur Sprache.

Im Einzelgespräch nach Ende der Veranstaltung mit einzelnen Zuhörern bin ich indessen zuversichtlich, daß diese sich aus Inhalt und Ablauf der Veranstaltung ihr eigenes Bild machen konnten.

Ich habe von Herrn Schulte keine Mail-Adresse, sonst hätte ich ihm mein kurzes Feedback selbst mitgeteilt. Sie können das aber gerne weiterleiten.

10.9. RP: Fünf Fragen an die Kandidaten:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/fuenf-fragen-an-die-kandidaten-im-wahlkreis-105-mettmann-ii-aid-1.7073397

11.9. Interview WAZ
Ein erstaunlich objektiver Artikel:

Nein, fremdenfeindlich ist er nicht. Das betont Bernd Ulrich ausdrücklich. Mehrfach. Der 67-Jährige geht für die Alternative für Deutschland (AfD) ins Rennen um ein Bundestagsmandat. „Ich freue mich über jeden, der gut integriert ist.“ Aber es gebe auch Probleme, vor allem mit Parallelgesellschaften. „Es gibt schlechte Beispiele“, erzählt der gebürtige Bamberger, der seit gut 30 Jahren in Ratingen lebt. „Frankreich – mit seinem hehren Motto aus Revolutionszeiten ,Liberté, Egalité, Fraternité – hat es nicht geschafft, mit seinen Ghettos umzugehen.“ Großbritannien oder Belgien hätten es ebenfalls nicht geschafft. „Und auch auf uns kommt da einiges zu.“ Aber, schränkt Ulrich ein, „es gibt da kein Patentrezept. Die Probleme kann man nur durch vernünftige Politik eindämmen.“

Dazu zähle er unter anderem die Bildungspolitik. „Hannelore Kraft hat gesagt ,wir lassen kein Kind zurück’. Im gleichen Zug bedeutet das, dass der Langsamste das Tempo bestimmt.“ Damit wäre niemandem geholfen – weder dem starken noch dem schwachen Schüler. „Ich bin dafür, dass jedes Kind nach seinen besten Fähigkeiten gefördert wird, dass es seine Anlagen voll entwickeln kann. Die Schule soll Neugier wecken – aber auch zu Fleiß und Selbstdisziplin anregen.“

Er vergleiche Schule gerne mit einem Langstreckenlauf: „Es gibt einen Punkt, da muss man drüber weg. Dann setzt das Adrenalin ein und es gibt einen Schub.“ Diese Zielstrebigkeit würde er bei Schülern heutzutage oft vermissen. Doch auch der bauliche Zustand der Schulen müsse verbessert werden. „Es kann doch nicht sein, dass in einem reichen Land wie Deutschland die Eltern sich darum kümmern müssen, dass ein Klassenzimmer renoviert wird – wie es bei unserer Tochter der Fall war“, nennt er ein Beispiel.

Weitere Themen, die Bernd Ulrich beschäftigen, sind zum Beispiel die Infrastruktur, Kriminalität und das Erscheinungsbild öffentlicher Flächen. „Was den Berufstätigen zugemutet wird, ist enorm“, ärgert er sich über Staus, ausfallende Züge und verspätete Busse. „Was da an Lebenszeit und Arbeitszeit vergeudet wird.“ Hier müsse zügig gehandelt werden. Der Zustand öffentlicher Anlagen – etwa von Bahnhöfen oder Autobahn-Toiletten sei ebenfalls schlimm. „Auf Autobahnen kommen ja auch Touristen vorbei – da schäme ich mich oft, wie es da aussieht.“

Und dann wäre da noch das Thema Kriminalität – vor allem die zunehmende Zahl von Einbrüchen bereitet Bernd Ulrich Sorge. Geringe Aufklärungsqoute, geringe Strafen, überlastete Justiz: „Ich sehe hier ein Versagen des Rechtsstaates.“

13.9. Politbattle des Jugendrates Ratingen in der Dumeklemmerhalle
Blöde Kommentierung in der RP und WZ:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/schueler-fuehlen-politikern-auf-den-zahn-aid-1.7079927
http://www.wz.de/lokales/kreis-mettmann/ratingen/politiker-stellen-sich-schuelerfragen-1.2514593

Hier das Video:

Meine Sequenzen bei 1:50, 1:43, 1:38, 1:30, 1:24, 1:07, -:30, -:14, -:8

19.9. AfD-Veranstaltung Hahn

21.9. Podiumsdiskusion mit den Direktkandidaten „Pulse of Europe“

Hierzu gab es keinen Pressebericht.

23.9.: Letzter Info-Stand am Ratinger Marktplatz

Ein selten dümmlicher Kommentar der Ratinger Lokalredaktion der Rheinischen Post zum Wahlergebnis veranlasste mich zu diesem Leserbrief: https://rheinischepostleserbriefe.wordpress.com/2017/10/03/ausserste-blasse/

Diese Anzeige erschien im Ratinger Wochenblatt:

Mein Fazit: nein, ich bereue nichts.  Ja, ich würde es wieder tun. Manchmal war es anstrengend, aber es hat Spaß gemacht. Und mit der Politprominenz der Altparteien nehme ich es jederzeit wieder auf.

Herzlichen Dank an alle Freunde, Unterstützer, Helfer und Wähler!

Euer  Bernd

Volker Zastrow im AfD-Fanshop

Gegen den Strom

Ich war sprachlos: Traf ich doch im AfD-Fanshop auf Volker Zastrow! Richtig verstanden: Volker Zastrow!

In nahezu allen deutschen Redaktionstuben gibt es auf die AfD abgerichtete Wadenbeißer.  Meist sind es kleine Kläffer.  Nicht so Volker Zastrow. Er ist  Chefredakteur der eigentlich seriös daher kommenden  Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.  Beim Thema  „AfD“ hingegen verliert er jeden Anstand. Da legt er los, wütet und geifert wie ein losgelassener Kettenhund. Zum Beispiel hier oder hier.

Und nun begegnet mir Volker Zastrow eher zufällig beim Stöbern im AfD-Laden. Nein, natürlich nicht als Person. Sondern als Autor des dort angebotenen Büchleins „Gender“, Untertitel: Politische Geschlechtsumwandlung.  Gender?

Tatsächlich setzt sich Volker Zastrow äußerst kritisch mit diesem gesellschaftlichen Phänomen und seiner Entstehungsgeschichte auseinander. Die Protagonisten  werden namentlich benannt, unter anderem auch die Person, die in Bundeswehrkreisen heute mit dem Kürzel „UvdL“ belegt ist. Und natürlich fehlt auch nicht die tragische Geschichte von David Reimer.

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3. Juli 2018: Professor Meuthen in Weilheim

Gegen den Strom

Am 3. Juli fand in der Weilheimer Stadthalle eine hochkarätige AfD-Wahlkampfveranstaltung mit Professor Meuthen statt. Die Berichterstattung des Münchner Merkur veranlasste mich zu dem nachfolgenden Leserbrief. Die Süddeutsche Zeitung hatte den Auftritt ihrem Publikum verschwiegen.

https://www.merkur.de/lokales/weilheim/weilheim-ort29677/demo-gegen-afd-in-weilheim-hass-ist-keine-alternative-10007652.html

https://www.merkur.de/lokales/weilheim/weilheim-ort29677/afd-wahlkampfauftakt-in-weilheim-meuthen-empfangen-wie-ein-ministerpraesident-10007792.html

Sehr geehrtes Redaktionsteam,

  herzlichen Dank an die Schongauer Nachrichten/Weilheimer Tagblatt für das hübsche Foto in der gestrigen  Ausgabe mit meiner Person vor der Phalanx der Rote-Karte-Halter*Innen in Weilheim! Ehrensache, daß ich als aktives AfD-Mitglied, angereist aus Nordrhein-Westfalen zu meinem Zweitwohnsitz im Pfaffenwinkel,  mir eine solche Gelegenheit nicht entgehen lasse!   Wann kommt schon mal der Bundesvorsitzende der AfD, Professor Jörg Meuthen, Mitglied des Europaparlamentes, in das beschauliche Weilheim?

Quelle: Münchner Merkur/Schongauer Nachrichten/Weilheimer Tagblatt Foto:Gronau

Es ist immer wieder ein eigentümliches Gefühl, als Veranstaltungsteilnehmer mit  einer Heerschaar krakeelenden Gegendemonstranten konfrontiert zu werden. Ein Gefühl wie im Zoo vor den Affenkäfig: Wer betrachtet wen, wer macht sich welche Gedanken, warum sind die hier, welche Beweggründe? „Hass…

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5. Mai 2018: Das Neue Hambacher Fest

Gegen den Strom

 Der Schlag in das Gesicht aller gesetzestreuen deutschen Bürger heißt Angela Merkel.  Das stammt nicht von mir, das ist auch nicht von der AfD. Diese Worte sprach Willy Wimmer am 5. Mai diesen Jahres auf dem Hambacher Schloss vor einem Publikum von etwa tausend Zuhöreren und einigen Dutzend extra angereisten Journalisten. Willy Wimmer ist nicht irgendwer. Ehemaliger Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium,  mehrere Jahrzehnte Bundestagsabgeordneter für die CDU und immer noch deren Mitglied.

Ich war an diesem denkwürdigen Tag dabei und ich bin froh und stolz darauf. Als einer von tausend Bürgern in bester  Tradition der deutschen Freiheitsbewegung von 1832. Eingeladen und organisiert  hatte  Max Otte, Mitglied der WerteUnion in der CDU/CSU und Professor für Betriebswirtschaftslehre. Jemand, der sich Sorgen macht um dieses Land. Mit diesen Sorgen steht er nicht allein. Und so hatte er aufgerufen zum „Neuen Hambacher Fest“, ein Spaziergang zum geschichtsträchtigen Schloss wie anno dazumal…

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Politische Instrumentalisierung von Euthanasieopfern: Widerwärtig

Kein politisches Niveau ist so tief, als daß es nicht noch unterboten werden kann. Ein besonders dreistes Beispiel  haben sich einige Lobbyisten von Sozialverbänden  geleistet. Da heißt es in einer riesigen Zeitungsanzeige, die kürzlich in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung veröffentlicht wurde:

Die Anfrage der AfD-Fraktion erinnert damit an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde und sie zu Hunderttausenden Opfer des Nationalsozialismus wurden.

Anzeige in der FAS

Diese Unterstellung ist an Schamlosigkeit nicht mehr zu überbieten. Da werden die ermordeten Opfer eines nationalsozialistischen Vernichtungsprogrammes für schnöde, eigennütze  Zwecke von Verbandsfunktionären missbraucht.

Was war passiert: Die AfD-Fraktion hatte im deutschen Bundestag schon im März eine kleine Anfrage gestellt: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/014/1901444.pdf

Die Regierung sollte Auskunft erteilen über möglicherweise zunehmende Zahl an Behinderungen bei Kindern, die sich ursächlich auf die im Orient und weitverbreitete Sitte der Verwandtenheirat zurückführen lassen.  Eine völlig legitime und zu Recht gestellte Frage, zumal unter den orientalischen Zuwanderen dieser Brauch weiterhin verbreitet ist. Die irgendwelcher Sympathieen für die AfD völlig unverdächtige Zeitschrift ZEIT schrieb vor einiger Zeit dazu:

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-07/inzest-migranten-ehe/komplettansicht
Aus dem Text:

Cousin und Cousine als Eltern

Enge Verwandte, die ein Kind zeugen, gehen ein hohes Risiko ein. Viele Migrantenpaare wissen wenig über die Gefahr angeborener Krankheiten.  Es gibt einzelne, meist englischsprachige wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Inzestkinder mit höherer Wahrscheinlichkeit an schweren angeborenen Krankheiten leiden als Kinder von nicht verwandten Eltern. So kam eine Studie der britischen Universität Birmingham zu dem Schluss, dass 60 Prozent der Todesfälle und schweren Erkrankungen bei Kindern verhindert werden könnten, wenn der Inzest beendet würde. Das Erkrankungsrisiko nimmt demnach mit der Nähe der Blutsverwandschaft zu. Deswegen ist anzunehmen, dass auch die Leiden der Kinder von Seyran und Askin mit der Verwandtschaft der beiden in Zusammenhang stehen

Viele Eltern kennen die Risiken nicht

In Deutschland gibt es kaum belastbares Zahlenmaterial zu diesem Thema. Einer der wenigen, der zu diesem Phänomen Daten erhoben hat, ist der Berliner Pränataldiagnostiker Rolf Becker . Er hat in den vergangenen 20 Jahren 636 ungeborene Kinder aus Verwandtschaftsehen untersucht, von denen die Hälfte aus einer Cousin-Cousine-Beziehung stammten.

Soweit der Text aus der ZEIT. Auch der Spiegel brachte schon vor Jahren dieses Thema aufs Tablett:  

… Seit drei Jahren versucht Yadigaroglu, gegen die Eheschließung unter Verwandten mit Aufklärung anzugehen – es ist ein aufreibender und schwieriger Kampf. Denn die junge Frau rührt an ein Tabu: Viele arrangierte Ehen, die in traditionellen türkischen Haushalten noch immer hoch im Kurs stehen, finden innerhalb der eigenen Familie statt. Oft sind es Verwandte wie Cousin und Cousine, die miteinander vermählt werden. Das Risiko, ein krankes Kind zur Welt zu bringen, ist bei solchen Verbindungen signifikant erhöht, belegen einzelne Studien. … Bei Verwandtenehen über mehrere Generationen steige das Risiko, ein behindertes Kind zu bekommen, im Einzelfall mitunter auf 25 Prozent. …

„Wir sehen hier viele seltene Fälle, schwere Extremitätenanomalien, Hautdefekte, komplexe Herzfehler“, sagt Becker und verweist auf seine jahrelange Statistik. „Man muss darüber sprechen, nicht aus falsch verstandener Political Correctness schweigen.“ Eine britische Studie der Universität Birmingham mit 5000 Müttern kam in den neunziger Jahren zu dem Schluss, dass rund 60 Prozent der Todesfälle und schweren Erkrankungen bei ihren Kindern hätten verhindert werden können, wenn es keinen Inzest unter den Migranten gegeben hätte.  .. Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-66696026.html

Die Reihe lässt sich beliebig fortsetzen. Wer etwa in Google den kombinierten Suchbegriff „Kinderärzte Inzucht“ eingibt, bekommt Informationen in Hülle und Fülle.

Die „Sozialverbände“  hingegen zeigen hartleibige  Faktenresistenz. Wörtlich:  „Wir weisen einen konstruierten Zusammenhang zwischen Behinderung, Inzest und Zuwanderung  entschieden zurück.“ https://www.bagwfbm.de/article/3466 Besonders infam: In das Auskunftsbegehren der Bundestagsabgeordneten wird in böswilliger Absicht ein Zusammenhang mit der berüchtigten Euthanasie des Dritten Reiches hineinkonstruiert. Behinderten werde das Lebensrecht abgesprochen. – Wer sich hingegen sorgfältig den Wortlaut der Fragen durchliest, findet darauf nicht den geringsten noch so kleinen Hinweis.

Was könnten die Motive der Verbandsbosse für die Uneinsichtigkeit in die medizinisch evidenten Diagnosen und überschäumende Wutreaktion sein:  Da ist zum einen die verständliche Sorge um den eigenen Job. Gäbe es keine Behinderten in dieser Gesellschaft, wären die Lobbyisten schlichtweg überflüssig. So makaber es klingt: Es ist nicht von der Hand zu weisen, daß die Funktionäre zur langfristigen Sicherung ihrer Arbeitsplätze daran interessiert sein könnten, daß ihnen der Nachwuchs ihrer Klientel nicht ausgeht und deshalb jede Diskussion abwürgen wollen.

Viel wahrscheinlicher ist indessen die Lesart: Alle diese Vereine finanzieren sich hauptsächlich durch Zuwendungen der öffentlichen Hand. Ein altes Lied: Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing. AfD-Bashing, so absurd das jeweilige Thema auch immer sein mag,  wird bei den noch regierenden Altparteien mit äußersten Wohlwollen registriert und belohnt.  – Wir als Steuerzahler sollten dies Entgleisung nicht durchgehen lassen. Das Geld, das diese Organisationen von uns als Bürger erhalten, sollte nicht für politische Propaganda übelster Art  missbraucht werden.

Mir persönlich bleibt ein Trost: Die Bodelschwingschen Stiftungen BETHEL , für die ich regelmäßig spende und meine  Briefmarken sammele, haben das  gehässige Pamphlet  nicht unterschrieben. Gut so. Pfarrer Ulrich Pohl und seine Mitstreiter konzentrieren sich lobenswert auf ihre eigentliche Aufgabe: Die Pflege und  Hilfe für Behinderte.

Ach so, die Antwort der Regierung hätte ich fast vergessen. Mit einen Wort: Nichtssagend: Wer es nachlesen will, hier: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/016/1901623.pdf  Es wird verwiesen auf die von Statistischen Bundesamt erstellten Auswertungen. Und da gibt es weder eine Differenzierung nach Migrationshintergrund noch nach Inzest als Ursache für Missbildungen bei Neugeborenen. Wie schrieb schon die ZEIT vor Jahren: In Deutschland gibt es kaum belastbares Zahlenmaterial zu diesem Thema. Daran hat sich offenbar nichts geändert. Und nach dem Willen der Altparteien soll es wohl auch so bleiben. Und die Soziallobbyisten verbitten sich jede Diskussion über das Thema und schrecken dabei vor keinem Mittel zurück.

Die mediale Aufbereitung (vornehmes Wort für Schmutzkampagne) durch die üblichen Verdächtigen in den Redaktionsstuben deutscher Zeitungen ist alles andere als ein Ruhmesblatt und ist, wenn man so will, ein weiteres dunkles Kapitel.

Was bleibt, ist die Diffamierung einer ehrbaren Politikerin und Mutter von vier Kindern. Nicole Höchst hatte die Anfrage gestellt. Ihr Resümee in Auszügen:

Fakten müssen in vielen Gebieten wieder politisches Handeln bestimmen. Hierzu ist es notwendig, dass dort, wo die Möglichkeit besteht, Statistiken erhoben werden. Ohne gesicherte Datenlage werden Probleme oft nicht erkannt und politische Maßnahmen zur Abhilfe lassen sich schwerer planen, durchführen und evaluieren, da ohne sie der Erfolg nicht „gemessen“ werden kann. In welcher Form nun eine meiner Anfragen herausgegriffen wird, zeigt, wie es um die politische Kultur in Deutschland mittlerweile bestellt ist. Es wird versucht einen völlig abstrusen und absolut an den Haaren herbeigezogenen Zusammenhang mit nationalsozialistischen Gräueltaten herzustellen. Werden die dem gesamtgesellschaftlichen Konsens heiligen Kühe auch nur angesprochen, reagiert man seitens des politisch korrekten Establishments wie der berühmte pawlowsche Hund und versucht den politischen Gegner mit allen Mitteln mundtot zu machen.Wir wollen Daten erfassen, um Handlungsbedarf zu sehen und Steuerungswissen zu gewinnen, damit z.B. mögliche künftige Handlungsfelder finanziell und personell ausgestattet werden können. Aber in den Köpfen der linken Eliten poppt reflexartig im Zusammenhang mit Behinderten das Schlagwort „Euthanasie“ auf. Ich halte das für eine Selbstoffenbarung all derer, die gutmenschlich tun.

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=551132105286282&id=200054723727357

Kein Kampf gegen Rechts?

Kampf gegen Rechts: Die fortwährende Verweigerung der Ver.di-Funktionärin

Liebe Freunde,

Es hätte so schön werden können. Aber es wurde nichts daraus.  Und so bin ich nun um eine Erfahrung reicher und um eine Hoffnung ärmer.

Dabei begann alles so verheißungsvoll.  Durch eine Ausgabe der WAZ im Oktober vergangenen Jahres wurde ich auf Frau Silke  Iffländer aufmerksam.  Ver.di-Funktionärin und frischgebackene DBG-Chefin im Kreis Mettmann. Ihr wichtigstes Anliegen: Der Kampf gegen Rechts

Das weckte meine Neugier. Und so schrieb ich Frau Iffländer  wie folgt, wobei ich die WAZ-Redakteure in Kopie setzte:

Von: Bernd Ulrich [mailto:hansberndulrich@googlemail.com]
Gesendet: Donnerstag, 26. Oktober 2017 13:01
An: silke.ifflaender@verdi.de
Cc: WAZ, Redaktion_Velbert;

 Betreff: Kampf gegen Rechts

 Sehr geehrte Frau Iffländer,

   zu Ihrer Wahl zur DGB-Vorsitzenden im Kreis Mettmann gratuliere ich Ihnen recht herzlich. Ich hatte die Nachricht in der Montagsausgabe der WAZ von vergangener Woche gelesen.

 In der gleichen Meldung wurde berichtet, daß der „Kampf gegen Rechts“ in Ihrem neuen Amt oberste Priorität habe. Also nicht etwa der Kampf gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse, ungesunde Arbeitsbedingungen, Langzeitarbeitslosigkeit, Wohnungsnot, Alters- oder Kinderarmut, Pflegenotstand, Bildungskatastrophe,  gescheiterte Integration oder sonstige arbeitspolitische oder gesellschaftliche Probleme, wo Handlungsbedarf  gegeben ist.  Es ist der „Kampf gegen Rechts“. Das weckt mein Interesse und ich stelle mich gerne einer Diskussion zur Verfügung um dieses Thema zu vertiefen.

 Von Medien und Altparteien hört wiederholt, daß man die AfD „inhaltlich stellen müsse“.  Dazu bin ich gerne bereit. Von mir aus in den Redaktionsräumen der WAZ, vor einem Publikum, wo auch immer.

 Haben Sie bitte Verständnis, daß ich in der Unterschriftszeile noch nicht meine vollständige Adresse angebe. Es ist ja sattsam bekannt, daß einige Übereifrige den „Kampf gegen Rechts“ gerne mit Steinen und Farbbeuteln austragen.  Auf deren „Hausbesuche“ möchte ich gerne verzichten.

 Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören und verbleibe mit freundlichen Grüßen

 Bernd Ulrich Sprecher AfD Stadtverband Ratingen

Die frischgebackene DGB-Chefin reagierte nicht. Auch meine Glückwünsche wurden mir nicht gedankt. Aber die WAZ zeigte Interesse:

Von: WAZ
Gesendet: Montag, 30. Oktober 2017 11:11
An: Bernd Ulrich
Betreff: AW: Kampf gegen Rechts

 Sehr geehrter Herr Ulrich,

 wir finden Ihren Vorschlag äußerst interessant und werden uns mit Frau Iffländer in Verbindung setzen. Sobald wir etwas wissen, melden wir uns bei Ihnen.

 Mit freundlichen Grüßen, WAZ-Redaktion Velbert

Meine Sorge vor den Aktivisten im „Kampf gegen Rechts“ war nicht unbegründet. Denn zwischenzeitlich erhielt das Büro unseres Kreisverbandes tatsächlich ungebetenen Besuch von Steine- und Farbbeutelwerfern. Das  Antifa-Portal Indymedia rühmt sich dieses Anschlages bis heute:  https://de.indymedia.org/node/14988

In der Nacht vom 4. Auf den 5. November wurde auf das Büro unseres Kreisverbandes ein folgenschwerer Anschlag verübt. Linksterroristen warfen zunächst mit Steinen Fenster und Türen ein. Durch die gesplitterten Scheiben wurden Farbbeutel, gefüllt mit klebrigem Lack, geschleudert. Mobiliar, Büroausstattung und Materialien sind nur noch Sondermüll. Wände und Böden sind ruiniert. Der Schaden geht in die Tausende. – Es ist bezeichnend für unser politisches Klima, daß dieser Vorfall weder im amtlichen Mettmanner Polizeibericht noch in der lokalen Presse auch nur mit einer Silbe erwähnt wurde. Hier ein paar Eindrücke vom Tatort.

Sollte das etwa schon die DGB-Antwort im „Kampf gegen Rechts“  gewesen sein? Vor einigen Tagen teilte mir nun die WAZ mit:

Sehr geehrter Herr Ulrich,

 wir haben nun Frau Iffländer erreicht. Aus einem Gespräch wird allerdings nicht, da Verdi nicht mit der AfD gemeinsam in irgendeiner Form auftreten möchte (sagt Frau Iffländer). Das tut mir sehr leid, ich wäre auf dieses Gespräch sehr gespannt gewesen.

Schade. Erst den Mund vollnehmen: „Wir wollen die AfD inhaltlich stellen“ und dann doch kneifen? Oder hatte  Frau Iffländer meinen schon vor Jahren verfassen, für Ver.di wenig schmeichelhaften und darum  unverändert aktuellen Beitrag gelesen?  http://hansberndulrich.wordpress.com/?s=kriminelle+Vereinigung

 Das fragt sich

Euer Bernd

Schmutziges vom schwarzen Peter

Liebe Freunde,

 letzte Woche musste Peter Beyer  wieder liefern. Nein, keinen politischen Beitrag von Belang. Sondern seine übliche 14-tägige Kolumne im unserem Ratinger Anzeigeblättchen, dem Dumeklemmer. Und weil es aus den Gefilden der CDU wenig Erbauliches zu berichten gibt, sinnierte er über Tischsitten im Bundestag. Mal ehrlich: Wenn die in Berlin vernünftige Arbeit abliefern würden, dann könnten die Damen und Herren Abgeordneten von mir aus so viele Kaffeebecher und Pizzakartons im Plenarsaal stapeln wie sie wollen. Und meinetwegen auch noch beim Verzehr genüsslich schmatzen und schlürfen. Ja, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre … Zum Schluss seiner Belanglosigkeiten bricht beim schwarzen Peter doch wieder seine schon pathologische AfD-Phobie durch: Beschuldigt er doch die Alternative Bundestagsfraktion, daß sie die Meinungsfreiheit einschränken wolle.  Und ergeht sich einer geradezu peinlichen, narzisstischen Lobhudelei auf  seine Parteifreunde und Koalitionäre:

Aus dem Text:Der Antrag der Rechten (Anm: gemeint ist die AfD) wurde als „Rassistisch“ und „intellektuell erbärmlich“ bezeichnet, vor allen weil er die Meinungs- und Pressefreiheit missachtete. Die Antworten waren grandios, einstimmig und erfreulich deutlich ablehnend.“

Quelle: Dumeklemmer

 Das Ganze hat  einen Schönheitsfehler: Wohlweislich  verschweigt der Autor seinem Publikum, worum es bei der Abstimmung nun eigentlich ging. Denn der Polit- und Medienliebling Denis Yücel hatte seinerzeit neben anderen gehässigen Parolen geäußert: Der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Seite“.  Solche Stänkereien sind hierzulande bekanntlich durch Meinungsfreiheit legitimiert. Ebenso legitim ist es, solche Äußerungen zu missbilligen. Eine solche Missbilligung hat mit Einschränkung der grundgesetzlich geschützten Meinungsfreiheit nichts, aber auch gar nichts  zu tun. Das sollte auch dem studierten Juristen Dr. Peter Beyer geläufig sein.

Schade: Außer der AfD stimmten sämtliche andere Parteien ausdrücklich gegen eine Missbilligung  der Yücel-Parolen. Man hätte sich ja auch enthalten können. Damit machte sich der Deutsche Bundestag mit Ausnahme der AfD-Abgeordneten die deutschfeindlichen, hasserfüllten Beschimpfungen des türkisch-deutschen Doppelpassinhabers Denis Yücel zu eigen.  Hier nachzulesen in den offiziellen Dokumenten des Parlamentes:   http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/008/1900846.pdf

Eine Schande für Deutschland? Wenn nicht das, was dann?  Gibt es überhaupt noch ein Schamgefühl bei den Abgeordneten der Altparteien?

 Das fragt sich

     Euer Bernd

 

NRW: Initiative der AfD für Frauenhäuser

Weltfrauentag: Initiative der AfD zur Stärkung von Frauenhäusern abgelehnt!

Letztens war Weltfrauentag. Ein Tag der politischen Lippenbekenntnisse und des gebetsmühlenhaften Herunterleierns der bekannten Klagelieder: Defizite bei Vollzeitstellen für Frauen, Kinderbetreuungsplätzen, Aufstiegschancen für karrierebewusste Frauen, Bezahlung, usw.
 Dabei gibt es viele Frauen, die wirklich und unmittelbar dringend unsere Hilfe bedürfen: Diejenigen, die Opfer werden von häuslicher, körperlicher Gewalt. Misshandlungen und Torturen, ausgeübt von  Ehemännern, Partnern und leider oft von eigenen Familienangehörigen. Im schlimmsten Fall bis hin zum „Ehrenmord“.  All diesen gequälten Opfern helfen die Litaneien unserer Gleichstellungsbeauftragten und Familienpolitikerinnen keinen Deut weiter.
 Es ist sattsam bekannt, daß es in NRW zu wenig Frauenhäuser gibt. Erst jüngst wurde in der Presse wieder darüber berichtet:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/zu-wenig-plaetze-im-frauenhaus-duisburg-aid-1.7437151
https://www.welt.de/regionales/nrw/article171493083/Ueberfuellte-Zufluchtsorte-muessen-Frauen-in-Not-abweisen.html
 Folgerichtig hatte die Landtagsfraktion der AfD beantragt,  die Mittel aus dem Landeshaushalt zur Verbesserung der Frauenhäuser aufzustocken. Ein dringendes Gebot der Menschlichkeit.  500.000€ zusätzlich, damit keine der schutzsuchenden, malträtierten Frauen mehr abgewiesen werden muß.  Und dann das Unbegreifliche: Der Antrag wurde von den Altparteien abgelehnt!  Hier das Ergebnis: https://afd-mettmann.de/aktuelles/2018/03/frauenfeindliche-politik-der-anderen-parteien/
 Ich will mir das gar nicht vorstellen, welches Schicksal einer Frau aus einem orientalischen Kulturkreis blüht, wenn sie zur Rückkehr zu ihrem  gewalttätigen Mann gezwungen wird. Vieles erfahren wir gar nicht, wenn etwa die Unglückliche dann außerhalb der deutschen Landesgrenze ihr Schicksal ereilt.  So wie etwa die Belastungszeugin im Ehrenmordfall „Hatun Sürücü“, die weder in Deutschland noch in der Türkei mehr auffindbar ist.  Die Konsequenz: Freispruch für die Mörder, die die eigene Schwester mit Kopfschuss  hingerichtet haben und heute grinsend mit der abscheulichen Tat prahlen.
 Zurück nach NRW: Für eines hatten die Altparteienparlamentarier doch noch Geld übrig: Für den NRW-Haushaltstitel: „Gleichstellung und Potenzialentwicklung in Beruf und Gesellschaft“  werden ein paar Millionen lockergemacht. Apropos Gleichstellungsbeauftragte: Als Ergebnis deren Denkarbeit haben wir nun endlich einen Vorschlag für die gendergerechte Neufassung der Nationalhymne: Statt  „Vaterland“ heißt es dann „Heimatland“.
 Ob die misshandelten Frauen das zu schätzen wissen?  

 Das fragt sich  Euer Bernd