Frauenhaus weist Spende von AfD-Mitglied ab

Der Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer in Mettmann hat meine Spende zugunsten des Frauenhauses in Mettmann abgelehnt. Der Bericht in der Rheinischen Post vom 7. Juni ist  korrekt. Eine ostentativ zur Schau getragene, fehlgeleitete  Hypermoral gegen unsere Partei war den Betreibern der Schutzeinrichtung offenbar wichtiger als die Hilfe für die von Gewalt bedrohten Frauen: https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/afd-ratingen-kritisiert-ablehnung-einer-spende_aid-39179169?

Rheinische Post 7. Juni 2019

Das Ganze hat eine Vorgeschichte und eine Fortsetzung. Das ist schnell erzählt. Wie mehrfach berichtet, hatte die frisch formierte AfD-Landtagsfraktion in NRW bereits im Jahr 2017 im Rahmen der Haushaltberatungen den Antrag gestellt, die Finanzausstattung der Frauenhäuser in NRW, wo Frauen und Ihre Kinder Zuflucht vor gewalttätigen Männern finden können, um 500.000€ aufzubessern.  Ein bescheidener Betrag, vergleicht man ihn mit den über 22 Millionen, die im gleichen Zeitraum für „Gleichstellungsarbeit“ aus dem Landesetat locker gemacht wurden. Der Antrag der AfD wurde von den Altparteien brüsk abgelehnt, obgleich zu dem Zeitpunkt allgemein bekannt war, daß  in NRW viel zu wenig Plätze in Frauenhäusern gibt.  Tausende um Schutz flehende Frauen und Mädchen werden so jedes Jahr abgewiesen und kehren zumeist notgedrungen zurück zu ihren prügelnden Kerlen. Die Presse hat darüber ausführlich berichtet und ich hatte einen Beitrag verfasst https://alternative-ansichten.com/2018/03/08/nrw-initiative-der-afd-fur-frauenhauser/  
Von daher habe ich es als Sprecher unseres Stadtverbandes  begrüßt, als das Ratinger  Karnevalsprinzenpaar zu einer Spendenaktion für das vom SKFM (Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer) in Mettmann geführte Frauenhaus  aufgerufen hat. Meine Mitteilung dazu hatte die RP am 14.2. (Valentinstag!) auszugsweise veröffentlicht:

Rheinische Post 14.2.2019

Der nachfolgende Text meiner Pressemitteilung fiel allerdings bei der RP unter den Tisch: „Leider herrscht in NRW seit Jahren Mangel an verfügbaren Plätzen in solchen Schutzeinrichtungen. Wie der WDR berichtete, mussten allein im letzten Jahr  in über 7.300 Fällen Hilfe suchende Frauen abgewiesen werden. Bereits  2017 hatte sich die AfD-Fraktion im NRW-Landtag für eine bessere finanzielle Ausstattung der Frauenhäuser aus dem Landesetat eingesetzt. Bedauerlicherweise wurde dieser Antrag von den übrigen im Landtag vertretenen Parteien CDU/SPD/FDP/Grüne  abgelehnt. Dies ist nachlesbar in der Landtagsdrucksache 17/1508 vom 14.12.2017. Umso erfreulicher ist es, wenn  nun private Initiativen wie die des Ratinger Prinzenpaares in diese  Bresche springen und sich öffentlich für Spenden zum  Schutz der betroffenen Frauen und Kinder einsetzen. Wir hoffen und sind zuversichtlich, daß dieses gute Beispiel Schule machen wird.“

Für mich selber war es nur konsequent, daß ich persönlich mit gutem Beispiel vorangehe. Mit 250€ aus meinem Portemonnaie habe ich mich an der Spendenaktion beteiligt.  Unterschrieben als Bernd Ulrich, Sprecher AfD-Stadtverband Ratingen.

 Was mich allerdings wunderte: Warum war der SKF in Ratingen nicht der Empfänger der Spenden? Gibt es hier kein Frauenhaus? Ich fragte in Mettmann und in Ratingen nach:  

 Sehr geehrte Damen und Herren, gehe ich Recht in der Annahme, daß der SKFM-Mettmann und SKF in Ratingen zwei völlig getrennte Vereine sind? Ist es richtig, daß nur der SKFM Mettmann ein Frauenhaus betreibt, eine derartige Schutzeinrichtung indessen in Ratingen fehlt? – Mir fiel das auf, weil unser Ratinger Prinzenpaar zu Spenden für das hiesige Frauenhaus aufgerufen hat. Tatsächlich befindet sich das Frauenhaus offenbar weder in Ratingen noch in der Trägerschaft des SKF. Ist das richtig? Ich habe eine Spende in Höhe von 250€ veranlasst.-  Für die Auskunft danke ich herzlich im Voraus, mit freundlichen Grüßen

 Die folgende Antwort kam aus Ratingen:

 Sehr geehrter Herr Ulrich, ja, es ist richtig, dass SkF e.V. Ratingen  und der SKFM Mettmann e.V. zwei unterschiedliche Vereine sind. Der SKFM Mettmann ist Träger des Frauenhauses im Kreis Mettmann, eine Schutzeinrichtung für von Gewalt betroffene Frauen, deren Adresse unbedingt geheim gehalten sein und bleiben muss.  Frauenhäuser mit dieser speziellen Ausrichtung und den damit verbundenen Aufgaben haben meistens einen größeren Einzugsbereich und sind selten lokal für eine einzelne (kleinere) Kommune gedacht.

 Der SkF e.V. Ratingen betreibt in Ratingen ein Wohnhaus für Frauen. In diesem Haus sind einige Wohnungen mit Frauen (und deren Kindern) belegt, die aus häuslichen Gewaltbeziehungen kommen, aber nicht mit einer anonymen Adresse untergebracht werden müssen und Begleitung brauchen bei der Stabilisierung der Lebenssituation. Dann leben in diesem Haus noch junge alleinerziehende Mütter, die Unterstützungsbedarf haben bei der Bewältigung ihres Alltags und im Umgang mit dem (meist sehr kleinen) Kind.

 Spenden können wir alle gut gebrauchen. Wir hätten uns über Ihre Spende sehr gefreut, das Frauenhaus kann diese Unterstützung allerdings auch gut gebrauchen. – Falls Sie beabsichtigen, noch einmal eine Spende zu tätigen, melden Sie sich gerne bei mir. Unsere Familien und wir sind für jeden Euro dankbar. – Für heute grüße ich Sie ganz herzlich und wünsche Ihnen noch ein paar angenehme Vorfrühlingstage…

 Eine wirklich nette Botschaft. Schade, dachte ich bei mir. Mir taten die Ratinger leid. Und so überwies ich auch an SKF Ratingen einen Betrag 250€. Ist ja für einen guten Zweck und offenbar in guten Händen. Postwendend bekam ich von dort meine Spendenbescheinigung und ein gefühlvolles Dankschreiben:

Aus Mettmann vernahm ich wochenlang nichts. Ich fragte nach. Dann die Überraschung: Man wollte mein Geld nicht haben. „Parteispenden“ würden nicht angenommen. Das Geld landete wieder auf meinem Konto. Zu blöd. Ich schrieb den sozialen katholischen Frauen und Männern in Mettmann, daß es sich bei dem Betrag um meine private Gabe handelt. Es half nichts, die Geschäftsführerin, Frau Lilo L.,  ließ sich nicht umstimmen.

Dumm gelaufen. So gab ich denn auch diese 250€ weiter an den SKF in Ratingen. Ich hätte ein schlechtes Gewissen mit mir herumgetragen, wenn ich das Geld, das für bedrängte Frauen bestimmt sein sollte, für mich behalten hätte. Ich dachte, die katholischen Frauen in Ratingen können mit den insgesamt 500€ etwas Gutes bewirken. Denkste! Denn zu meiner Enttäuschung erhielt ich nun ein doppelt unterzeichnetes Schreiben des Ratinger SkF, daß man meine Spenden nicht annehmen wolle. Begründung: „Man nehme generell keine Spenden von Politikern an“. Besonders peinlich: Für den ersten Betrag hatte ich ja bereits ein Dankschreiben mit  Spendenquittung erhalten. Selbige wurde nun zurückgefordert.

„Das Land, in dem wir gut und gerne leben“.  Das war der Wahlspruch der Regierungspartei im letzten Bundestagswahlkampf. Meine Meinung:  Es ist eine Schande für dieses angeblich so reiche Land, wenn es nicht in der Lage ist den Frauen, die tagtäglich unter häuslicher Gewalt leiden, ausreichenden Schutz zu bieten.  Zwar schaffen es einige abscheuliche Grausamkeiten wie die des Nurettin B. aus Hameln gelegentlich in die Schlagzeilen. Der Mann hatte seine Frau erst mit einem Messer schwer verletzt um sie dann vor den Augen ihres Kindes an die  Anhängerkupplung seines Autos zu fesseln und dann Gas zu geben. Der Kerl war für seine Gewalttätigkeit bekannt; er hatte seiner  gequälten Ehefrau schon früher die Nase zertrümmert. Behördenreaktion? Fehlanzeige!  Daneben gibt es tausende anderer Schicksale, oftmals ein lebenslanges Martyrium, die  vor der breiten Öffentlichkeit verborgen bleiben.

Erstaunlicherweise nehmen die berufsmäßigen Feministinnen hierzulande von diesem Geschehen kaum Kenntnis. Sie konzentrieren sich stattdessen vielmehr auf die Verballhornung der deutschen Schriftsprache mit Gender-Sternchen und Binnen-I. Oder erstellen Statistiken über einen vermeintlichen „Gender-Pay-Gap“, wie ungleiche Bezahlung auf Neudeutsch genannt wird. Oder quengeln nach Quoten um sich und Ihre Genossinnen in lukrative Posten und Pöstchen zu hieven. Das beklagenswerte Los der Frauen, die fortwährend unter häuslicher Gewalt leiden, ist für die selbsternannten Vorkämpferinnen für Frauenrechte offenbar nur von nachgeordneter Priorität.

 Wenn der Staat versagt, dann ist umso mehr die private Initiative gefragt. Gut, daß es gemeinnützige Betreiber von Schutzeinrichtungen für geprügelte Frauen hierzulande gibt. Man sollte meinen, daß da jeder noch so bescheidene Beitrag gebraucht würde. Das scheint aber offenbar nicht für alle zu gelten. Schade.

Ich selber spende seit  Jahrzehnten regelmäßig für verschiedene  gemeinnützige Organisationen: Ärzte ohne Grenzen, Komitee Cap Anamur, Aktion pro Humanität, Diakonie Katastrophenhilfe, UNICEF, Amnesty usw.  Die Aufzählung bei weitem nicht vollständig. Bisher hat in all den Jahren niemand aus diesem Kreis  Anstoß genommen an meiner Funktion als Vorsitzender eines Stadtverbandes. Von daher ist die Handlungsweise der Katholikinnen im  SKF Ratingen und im SKFM Mettmann für mich ohne jedes Beispiel und Verständnis.

Schlechte Nachrichten für Frauen im Kreis Mettmann

 

SPD-OB: Ein NAZI-Maulheld?

  Pauschale Beleidigungen sind in Deutschland bekanntlich durch die „Meinungsfreiheit“ geschützt und somit erlaubt. So ist die Invektive „Alle Soldaten sind Mörder“ ebenso gestattet wie etwa der bei Linken beliebte Spruch: „All Cops Are Bastards“; auf Deutsch: „Alle Polizisten sind Schweine“.  Das  entsprechende Kürzel ACAB ist wohl die am häufigsten anzutreffende Schmiererei an Brücken, Gebäuden und sonstigen Bauwerken hierzulande.  Es gibt indessen Ausnahmen: Sofern das Objekt von pauschalen Beleidigungen Ausländer, Migranten, bestimmte Religionsgemeinschaften oder Communities mit spezieller sexueller Orientierung sind, dann ist das strafbewehrt und gilt als Volksverhetzung. Wenn hingegen die Deutschen in ihrer Gesamtheit als „Köterrasse“ bezeichnet werden, so ist das nach Auffassung deutscher Strafverfolgungsbehörden wiederum durchaus erlaubt. https://www.welt.de/regionales/hamburg/article162442610/Deutsche-duerfen-ungestraft-Koeterrasse-genannt-werden.html

 Die Sache ändert sich, sofern eine bestimmte Person bezichtigt wird. Wenn etwa der Grünen-Politiker, der den Begriff von der „Köterrasse“ prägte, den Herrn Peter Schmidt-Schleicher als „Köter“ tituliert, so kann selbiger tatsächlich mit Aussicht auf Erfolg eine Beleidigungsklage anstreben. Gleiches gilt für Oberleutnant Kevin Koslowski, sollte ihn jemand als „Mörder“ bezeichnen.    

 Nun hat es sich bei Altparteien die Unsitte eingebürgert,  AfD-Anhänger pauschal als „Nazis“ zu verunglimpfen. Das ist gedeckt durch „freie Meinungsäußerung“, siehe oben. Wenn hingegen eine einzelne Person als „NAZI“ bezeichnet wird, so muß der Beleidiger den Beweis antreten. Andernfalls macht er sich strafbar nach §185 StGB.

 Der Leipziger SPD-Oberbürgermeister Burkhard Jung, zugleich frisch gekürter Präsident des Deutschen Städtetages,  tönte vor einigen Tagen in einem Interview im Bezug auf die AfD-Mitglieder:

 Aber dass es auch überzeugte Nationalsozialisten gibt, gehört auf den Tisch und gehört ausgesprochen. Ich werde nicht aufhören, einen Nazi auch „Nazi“ zu nennen.

 Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/burkard-jung-ich-werde-einen-nazi-auch-nazi-nennen-16227162.html

 Das veranlasste mich zu einem Brief:  

 Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Jung,  

 …. Ich bitte Sie nun aufrichtig, Ihren markigen Worten nun auch Taten folgen zu lassen. Bitte nennen Sie konkrete Namen von Nationalsozialisten in der AfD!

 Bekanntlich steht der Nationalsozialismus synonym  für Menschheitsverbrechen wie die millionenfache fabrikmäßige Ermordung von Juden, die planmäßige, vieltausendfache Tötung von Behinderten, massenhafte Menschenversuche in Konzentrationslagern,  das Führen von rassistischen Angriffskriegen, Rassengesetze  und vieles mehr. Die Zuschreibung einer Person als „Nazi“ stellt somit eine äußert schwerwiegende Beschuldigung für eine äußerst verwerfliche Gesinnung dar. Ich als langjähriges Mitglied der AfD habe ein profundes Interesse daran, solche Leute namentlich zu identifizieren sofern sie denn eine Parteimitgliedschaft bei uns hätten.

 Ich bitte Sie, bis zum Ende diesen Monats entweder mir persönlich oder öffentlich mehrere Namen von Nazis in der AfD kundzutun. Andernfalls würde ich das Recht für mich beanspruchen, Sie als „Nazi-Maulhelden“ zu bezeichnen. Nämlich als jemanden, der den Mund mit Nazi-Verunglimpfungen vollnimmt, den konkreten Beweis aber schuldig bleibt….

 Ich bin gespannt, ob und wie Genosse Jung reagieren wird. Ich könnte zwar versucht sein, dem Herrn Jung mildernde Umstände zuzubilligen. Denn die SPD säuft ab und Ertrinkende schlagen, wie jeder Rettungsschwimmer bestätigt, panikartig wild um sich.  Nein, ich unterstelle dem Herrn volles Bewusstsein und Zurechnungsfähigkeit. Er soll zu seinem Wort stehen. Andernfalls ist er für mich ein Maulheld. Eben ein NAZI-Maulheld.

 Herzliche Grüße      Bernd

 

Mainzer Hassprediger im Ersten

Das unbedarfte Fernsehpublikum darf sich morgen (1.3.2019) wieder auf eine gehörige Lektion politischer Indoktrination gefasst machen: Mainz bleibt Mainz. Falsch! Mainz ist eben nicht mehr das Mainz eines Ernst Neger oder einer Margit Sponheimer von damals. Manch ehemals amüsant anzusehende Karnevalssendungen sind heutzutage zu billigsten  Wahlkampfplattformen des amtierenden  Establishments verkommen. Mainz ist der Vorreiter. Bei den Witzchen bleibt dem aufgeklärten Bürger das Lachen im Halse stecken. Natürlich nicht bei der Politprominenz der Altparteien mit den Freikarten in den ersten Reihen. Die klatscht begeistert Beifall bei dieser Art von öffentlich finanzierter Politpropaganda.

An diesem Freitag ist es nun wieder soweit. Da darf Lars Reichow, ein Politclown der dritten Garnitur, wieder vor laufenden Fernsehkameras seine ekelhaften Absonderungen von sich geben.  In der Sendung „Mainz bleibt Mainz“ wurde letztens jedes untere Niveau von Jahr zu Jahr unterschritten und stets ein neuer Tiefpunkt erreicht.  Selten kommt üble Diffamierung im Staatsfernsehen so unverblümt daher. Mein Resümee von 2017 lautete damals:

Ein gewisser Komiker namens  Lars Reichow, der mir bis zum Wochenende noch unbekannt war, scheute sich nicht, die vierfache Mutter Dr. Frauke Petry als Tüpfelhyäne zu bezeichnen. Das ist Böhmermann-Niveau, nämlich unterste Schublade. Dabei hatte sich dieser feine Herr nicht mal als Pappnase verkleidet sondern trat, unüblich für einen Büttenredner, im einfachen Straßenanzug vor sein Publikum.  Der Lars fühlte sich wohl in guter, oder besser gesagt, schlechter Gesellschaft. Hatte doch schon Caroline Kebekus (laut Cicero: „die deutsche Pussy-Riot-Filiale“) eben jene Dr. Petry vor einigen Monaten als „Bitch“ bezeichnet. „Bitch“ ist  ein böses Schimpfwort und steht im angelsächsischen Sprachraum für „Hure“.    Hier der Redeausschnitt aus : https://www.youtube.com/watch?v=rMtdaPCHnJU, etwa ab 15:50:

Auch die AfD feiert Fastnacht, die Abgeordneten verkleiden sich als Demokraten. Björn Höcke hat in diesem Jahr kein Kostüm, er ist in Dresden ganz normal als Nazi gegangen. …Höcke ist und bleibt die Mickey-Maus-Ausgabe von Joseph Goebbels. Frauke Petry wollte heute Abend hier auch dabei sein, lässt sich wegen Krankheit entschuldigen. Sie war in Moskau, hat sich da mit Leuten getroffen vom Fasching, oder vielleicht waren es auch Faschisten, ich weiß das nicht genau. Vielleicht hat sie sich bei denen angesteckt. AfD verliert an Rückhalt in der Bevölkerung. Die Partei ist zerstritten und die Menschen haben erkannt:  Petry ist eine Tüpfelhyäne im bürgerlichen Pelz…  An alle Petrys, Len Pens und Wilders: Wir brauchen Euch nicht. In dem Europa, was wir uns wünschen,  habt Ihr keinen Platz. Packt Eure Koffer, Ihr Geschichtsfälscher, Ihr Kleingartenfaschisten. Nehmt Eure Zäune und Euren Hass gegen alles Fremde und macht Euch auf die Reise.

 Mal im Ernst: An Stelle solcher unterirdischer Witzfiguren wünsche ich mir wirklich mehr qualifizierte Einwanderer für unser Land. Zum Beispiel aus China, Indien, Japan oder Korea. Leute, die sich zu benehmen wissen.

Ein Jahr später fasste Prof. Meuthen dann den Mainzer Klamauk von 2018 wie folgt treffend zusammen:

Die politisch-literarische Mainzer Fastnacht war früher ein Höhepunkt für jeden politisch interessierten Sprachliebhaber. Man konnte sich sicher sein, dass alle Akteure gleich welcher politischen Couleur auf ähnliche Weise „ihr Fett weg bekamen“.

Dies geschah so kunstvoll, dass alle Beteiligten sogar über den Spott an der eigenen Person herzhaft lachen konnten, allein schon ob des mit dem verbalen Florett brillant dargebotenen Vortrags.

Nichts ist davon übrig geblieben. Schon im letzten Jahr glänzte diese einstmals grandiose Sendung mit skandalösen, hasserfüllten Tiraden gegen unsere Bürgerpartei; von „braunen populistischen Kanalratten“ war die Rede, von „Geschichtsfälschern und Kleingartenfaschisten“, die gefälligst ihre Koffer packen und Deutschland verlassen sollten.

Wer nun einen Funken Hoffnung hatte, dass die Verantwortlichen aus den Reaktionen des letzten Jahres gelernt hätten, sah sich vorgestern Abend eines Schlechteren belehrt. Ahnen konnte man das schon dadurch, dass man keinen einzigen Repräsentanten unserer Bürgerpartei eingeladen hatte – man wollte offenbar ungestört sein.

Lassen wir zunächst zwei Protagonisten zu Wort kommen, damit Sie sich selbst ein Bild machen können. Zunächst sei zitiert Friedrich Hofmann in der Figur des „Till“ (angelehnt an Till Eulenspiegel), der den Mächtigen den Spiegel vorhalten sollte. Nachdem er im letzten Jahr bei der Fernsehfastnacht außen vor bleiben musste, drehte er nun gleich richtig auf:

Im Bundestag sitzt, welch ein Grausen,
die AfD jetzt ganz rechts außen.
Weshalb im Reichstag wir erfahren
dass hier nach über 70 Jahren
nach Naziterror und Verbrechen
Rechtsradikale wieder sprechen.

Doch sind, nachdem man’s ausgezählt,
die demokratisch all‘ gewählt.
Das war, wer noch mal rechnet fleißig,
auch Hitler anno dreiunddreißig!
Obwohl „Mein Kampf“ fast all‘ gelesen,
war es am Schluss keiner gewesen.

Und was die AfD heut‘ will,
das weiß man auch, drum kann man still
sich als Protestwähler, so’n flache‘,
nicht aus dem Staub jetzt einfach mache‘.

Die AfD, so ihr Geschwätz,
steht feste auf dem Grundgesetz
so fest, damit sie zum Verdruss
im Grundgesetz nicht lesen muss.“

Halten wir fest: Herr Hofmann setzt unsere Partei auf eine Stufe mit Adolf Hitler und seinen verbrecherischen Schergen.

Er muss von Sinnen sein, denn ein solcher Vorwurf hat nichts mehr mit Fastnachtstreiben zu tun, sondern ist perfider, geradezu hirnverbrannter, die Realität geradezu pervertierender und frei erfundener Quatsch. Eine widerliche Verhetzung des Volkes im eigentlichen Wortsinne.

Hat dieser Mann auch nur einen Blick in unser Parteiprogramm geworfen, welches der Maßstab für jede politische Einordnung sein muss? Das hat er unter Garantie nicht, denn sonst hätte es ihm die Schamesröte ins Gesicht getrieben, als er dieses konservative, freiheitliche und patriotische Programm mit Hitlers hasserfüllter Hetzschrift in einem Atemzug nannte. Für ihn und alle hier unser Programm zum Nachlesen:

https://www.afd.de/…/…/01/Programm_AfD_Online-PDF_150616.pdf

Beim Lesen des von unseren Mitgliedern beschlossenen Programmes wäre ihm nämlich klar geworden, dass WIR es sind, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung Deutschlands gegen die „Herrschaft des Unrechts“ (Originalzitat des künftigen Innenministers Seehofer hinsichtlich der illegalen Masseneinwanderung) verteidigen wollen.

Damit zu einem zweiten Akteur, der vielen noch vom letzten Jahr in denkbar schlechter Erinnerung sein dürfte: Lars Reichow, Wahlmann der SPD bei der letzten Bundespräsidentenwahl. Zur Fraktion unserer Bürgerpartei im Bundestag äußerte er sich wie folgt:

„Über 90 Abgeordnete hocken da unter der Kuppel in Berlin – es ist [mit sich fast überschlagender Stimme] EINE SCHANDE FÜR DEUTSCHLAND!

Was das kostet! Denen müsste man die Diäten in Reichsmark von 1923 auszahlen. Mein Gott, mein Gott, was für ein Durcheinander in der Politik. Reißt Euch doch mal endlich zusammen, die Hyänen warten doch nur darauf, die Demokratie aufzufressen.“

Unsere Abgeordneten, letztlich unsere 6 Millionen, um den Fortbestand unserer Demokratie besorgten Wähler – eine Schande für Deutschland, die man unter den wohlwollenden Augen des ZDF ohne Weiteres mit übel beleumundeten Raubtieren vergleichen darf. Bravo, das nenne ich ein Demokratieverständnis vom Allerfeinsten!

Was ich es dagegen nicht nenne, ist „witzig“. Das Problem dieses GEZ-Günstlings ist einfach, dass seine moralinsaure, sozialdemokratisch-verkniffene Kleingeistigkeit jeder Form von Esprit und feinem Humor auf Dauer entgegenstehen wird. Oder finden Sie, liebe Leser, seinen Schlussappell lustig – oder doch eher geeignet für einen Wahlkampfauftritt bei seinen Sozis:

„Wenn diese Regierung irgendwann startklar ist, dann sollte auch ein bisschen regiert werden, denn es gibt Einiges zu tun: Wir brauchen eine gute Pflege für die Alten, wir brauchen eine gute Bildung für die Jungen, […] ein rasend schnelles Internet, […] DIE AFD-VORSTÄNDE MÜSSEN ENTNAZIFIZIERT WERDEN … und das Allerwichtigste: Wir müssen uns die Wahrheit zurückerobern.“

Wo „entnazifiziert“ werden muss, sitzen – das gebietet die Logik – also im Moment noch Nazis. Und „wir“ (also die selbsternannten „Eliten“) müssen uns die WAHRHEIT zurückerobern.

Unfassbar. Dieser Mann ist eine Schande für die politisch-literarische Fastnacht und einer ihrer Totengräber.

Wie tief ist die Mainzer Fastnacht gesunken, dass sie einem solchen spaßbefreiten, SPD-nahen Sprachrohr eine GEZ-finanzierte Bühne für seine Parteipropaganda bietet?

Zeit für die hohe Kunst der Fastnacht statt für dumpfe Parteipropaganda. Zeit für die #AfD.

Soweit Prof. Meuthen. Das Magazin Cicero widmet in seiner heutigen Ausgabe (März 2018) dem Phänomen des öffentlich-rechtlichen „Hofkomödiantums“ seine Titelstory: Staatshumor. Die Ödnis des deutschen Fernsehkabaretts. Hier:https://www.cicero.de/kultur/kabarett-politischer-humor-boehmermann-nuhr-kebekus-moralismus-populismus-merkel-politische-korrektheit-subversion/plus

https://www.cicero.de/kultur/cicero-im-marz-rumalbern-im-korrekten-korsett

Ich empfehle den Kauf des Heftes. Für 9,80€ am gut sortierten Kiosk. Und an diesem Freitag habe ich garantiert etwas Besseres vor als in die ARD-Röhre zu glotzen.

Euer Bernd

Würgeschlangenhorror in Düsseldorfer Gemeinde

Doktor Oded Horowitz, seines Zeichens Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Düsseldorf, wird von Horrorvorstellungen geplagt: AfD-Mitglieder als Würgeschlangen! Kein Karnevalsscherz, er meint es tierisch ernst. Denn seine Ängste äußert er in einem Interview mit der Rheinischen Post am 9. November 2018, also zwei Tage vor Beginn der närrischen Session. Hier der Artikel aus der Rheinischen Regionalpostille:

RP vom 9.11.2018

https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/oded-horowitz-spricht-ueber-wachsende-sorgen-der-juden_aid-34374509

Ich fühle mich verpflichtet, Herrn Dr. Horowitz seine Ängste zu nehmen. Und so schieb ich ihm vor einigen Wochen einen Brief:

Sehr geehrter Herr Dr. Horowitz,

Zunächst wünsche ich Ihnen Alles Gute für 2019!

Mit tiefer Betroffenheit habe ich als langjähriges AfD-Mitglied Ihre im Interview mit der Rheinischen Post getätigten und am 9. November veröffentlichten Aussagen zur Kenntnis genommen. Sie bezeichnen die Konstituierung der „Juden in der AfD“ als  „an Absurdität, Kurzsichtigkeit und abgrundtiefer Dummheit nicht zu überbieten.“  Auch die metaphorische Gleichsetzung von AfD-Parteigängern mit „Würgeschlangen“ nehme ich mir persönlich zu Herzen.

Wie öffentlich  nachlesbar, beruft sich die Alternative für Deutschland in Ihrem Parteiprogramm ausdrücklich und wörtlich auf die „Jüdisch-christlichen und humanistischen Grundlagen unserer Kultur.“  Folgerichtig ist  jegliche Art von Antisemitismus auf das schärfste zu verurteilen.

Ich bitte Sie daher heute in aller Ernsthaftigkeit, mir jegliche von AfD-Mitgliedern getätigten Äußerungen oder Vorfälle im Wirkungskreis Ihrer Gemeinde, die auch nur den Anschein des Antisemitismus haben, völlig unabhängig von irgendeiner strafrechtlichen Relevanz sofort zur Kenntnis zu geben. Ich werde mich dafür einsetzen, daß dem mit aller Entschlossenheit nachgegangen wird. Die Vorsitzenden der AfD-Gliederungen auf Kreis- bzw. Bezirksebene   in Düsseldorf sind mir persönlich bekannt.

Diese Bitte  gilt für alle Vorfälle in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen                                         Bernd Ulrich

Leider hat mir Dr. Horowitz bis heute nicht geantwortet. Sollte ich noch eine Nachricht von ihm erhalten, so werde ich an dieser Stelle berichten. Ich habe auch den Redakteur der RP und Stichwortgeber Jörg Janssen in Kopie gesetzt.  Auch von der Seite kam keine Reaktion.

Weisser Ring: Zum Instrument politischer Propaganda degradiert?

Der Weisse Ring, jene durch den legendären Eduard Zimmermann gegründete Organisation zum materiellen und ideellen Beistand für all jene, die Opfer von Straftaten geworden sind, hatte bis vor kurzem einen tadellosen Ruf. Das ist nun vorbei. Denn der frisch gekürte Vorsitzende, der altgediente SPD-Genosse Jörg Zierke, missbraucht sein Amt als Plattform für politische Agitation der übelsten Sorte. Das veranlasste einen empörten Freund, seine langjährige Mitgliedschaft von jetzt auf gleich zu kündigen. Hier sein Schreiben im Originaltext:

An den
Bundes-Vorstand
WEISSER RING e.V.

55059 Mainz

Ratingen, den 16. Oktober 2018

Sehr geehrte Damen bzw. Herren,
nun muss ich in meinem letzten Lebensabschnitt, nach 77 gelebten Jahren, die traurige Gewissheit akzeptieren, dass ein so eminent wichtiger Verein, wie der Weisse Ring, sich politisch instrumentalisieren lässt. Anders lassen sich Ihre Ausführungen im letzten Forum (3/2018) nicht deuten. Wer ohne weitere Prüfung pauschal Menschen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit unterstellt, nur weil sie der größten Oppositionspartei im deutschen Bundestag angehören, und allein deshalb konsequent Spenden für Kriminalopfer von diesen Menschen ablehnt, der handelt keinesfalls im Sinne christlicher Nächstenliebe und schon gar nicht im Interesse der unzähligen Kriminalopfer in diesem Lande.
Und damit Sie das auch richtig einordnen können, ich habe bereits 1961 meinen Amtseid auf die Rechtsordnung der BRD geleistet und habe mich mein Leben lang als Bundesbeamter daran gehalten. Auch bin ich nicht Parteimitglied in der AfD, aber ich habe mir meine Urteilsfähigkeit erhalten zu unterscheiden zwischen Recht und Unrecht.
Und wenn bereits viele hohe Repräsentanten der alten Bundesrepublik vor der Merkel-Ära, wie der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, der ehemalige Präsident des Verfassungsgerichtshofs f. NRW, Michael Bertrams, sowie der Rechtsexperte und ehemalige Verteidigungsminister Ruprecht Scholz sowie der ehemalige Innenminister Otto Schily, in verschiedenen Abhandlungen den Schluss ziehen, dass durch die Executive des Bundes und in Verantwortung des Amtsinhabers, der Frau Bundeskanzlerin, geltendes Recht ignoriert wird und vor einer Erosion des Rechtsstaates warnen, dann haben wir hier die Ursache für all die Verwerfungen, für die Spaltung der Gesellschaften und auch für die stetig fortschreitende Eliminierung der deutschen Volksparteien CDU und SPD festzumachen. Nun werden Sie doch sicher diesen Repräsentanten keine Nähe zur AfD zubilligen wollen, auch wenn Sie, verehrte Damen und Herren im Bundesvorstand, allein wegen Ihrer noch bestehenden Verflechtung im aktuellen politischen Parteienspektrum, dies nicht so akzeptieren wollen.

Natürlich gibt es in jeder Gemeinschaft bzw. Partei Mitglieder und Zeitgenossen, die sich nicht korrekt verhalten, Fehler machen und Parteitagsbeschlüsse missachten. Das ist aber wohl in jeder Partei der Fall, natürlich auch in der AfD. Und gerade Sie sollten sich da moralisch etwas zurücknehmen, haben Sie sich doch aktuell gerade genug mit Verfehlungen von Mitarbeitern auseinandersetzen müssen und sich dafür entschuldigt.

Wer also die konsequente Einhaltung der staatliche Rechtsordnung wissend als  „Fremdenfeindlichkeit“ bezeichnet, der handelt nicht nur unredlich sondern setzt infam auf Diffamierung und Stigmatisierung. Im übrigen hat in diesem Sinne noch im Jahre 2002 die Bundesvorsitzende der CDU, Frau Angela Merkel, auf dem Bundesparteitag der CDU vor Asylmissbrauch und falscher Toleranz gewarnt. Im Laufe der Geschichte der BRD haben Millionen Flüchtlinge, Migranten und Asylsuchende mit sehr viel Fleiß, Engagement und Energie sich ein Bleiberecht hier bei uns geschaffen und auch redlich verdient. Dies aber nun ungeprüft bei allen illegalen und mit falschen Papieren eingereisten Zuwanderern zu tolerieren und wie Sie, Kritikern dieser ungebremsten Einwanderung in unsere Sozialsysteme Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu unterstellen, ist nicht hinnehmbar. Bitte zitieren Sie mir aus dem Parteiprogramm der AfD nur eine Passage, die Ihre Anschuldigung „Rassismus“, „Antisemitismus“ und Fremdenfeindlichkeit“ zweifelsfrei belegt, und ich entschuldige mich bei Ihnen.

Ich kündige meine Mitgliedschaft schweren Herzens zum Ende des Jahres, werde mich aber weiterhin im Sinne des Vereins engagieren.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim F.

In der Hauszeitschrift des Weissen Ringes wurde Jörg Ziercke zuvor  mit den diffamierenden Passagen wie folgt wiedergegeben:

Wir verwahren uns gegen eine Instrumentalisierung durch jedwede Partei oder Bewegung, die Rassismus, Antisemitismus oder Fremdenfeindlichkeit vertritt. Das, wofür die AfD mittlerweile steht, ist mit unserem Verhaltenskodex für die Opferhilfe nicht zu vereinbaren. In diesem haben wir klar festgeschrieben, dass unsere Mitarbeiter nicht nur über organisatorische Kompetenz verfügen, sondern persönlich geeignet und gesellschaftlich integriert sein müssen. Ein Engagement in einer Partei, die für Ausgrenzung, Diskriminierung und eine Spaltung der Zivilgesellschaft sowie eine Gefährdung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht, schließt eine Mitarbeit in unserer Opferhilfeorganisation kategorisch aus. Der Verhaltenskodex ist zentrales Qualitätsmerkmal für die Arbeit des WEISSEN RINGS und somit nicht verhandelbar.“

Und weiter im Text derselben Ausgabe: Der Bundesvorstand des Vereins beschloss darüber hinaus, auch künftig keinerlei Spenden von der AfD anzunehmen.

Herr Ziercke ist kein unbekannter auf dem politischen Parkett. In Wikipedia findet sich der folgende aufschlussreiche Eintrag über diesen Herrn:

In der Edathy-Affäre wurde Ziercke Fehlverhalten im Amt des Präsidenten des deutschen Bundeskriminalamts angelastet und sein Rücktritt gefordert. Der Innenausschuss des Bundestages ermittelt.[11]

Am 18. Dezember 2014 erklärte Sebastian Edathy (SPD) vor dem Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages unter der Leitung von Eva Högl (SPD), dass Ziercke (SPD) im Amt des Präsidenten des deutschen Bundeskriminalamts die Informationsquelle seines Informanten Michael Hartmann (SPD) sei, welcher ihn unter anderem vor Durchsuchungen warnte.[12]

Ziercke ließ über einen BKA-Sprecher im Magazin Stern verlautbaren, Hartmann nicht direkt informiert zu haben.[13]

Für den 15. Januar 2015 war Ziercke für eine Befragung vor dem Untersuchungsausschuss geladen.[14]

Mangels Anfangsverdachts wurden bisher seitens der zuständigen Staatsanwaltschaft Wiesbaden unter Behördenleiter Volkmar Kallenbach keine Maßnahmen eine Strafvereitelung im Amt betreffend ergriffen.[15]

Strafvereitelung im Amt: Eine saubere Gesellschaft, die da mit einem pädophilen Genossen unter einer Decke steckte.  Wie wir wissen, konnte der gewarnte Edathy rechtzeitig wichtige Beweismittel verschwinden lassen und kam so mit einer relativ geringen Strafe davon.

Es sind ganz danach aus, als wenn der Weisse Ring nun mit einem dunklen Fleck besudelt wurde.

Nachtrag im November 2018: Es gibt eine Fortsetzung: .https://briefe-von-bernd.blog/2018/11/28/skandal-weisser-ring-kassiert-afd-spende/

 

 

 

Volker Zastrow im AfD-Fanshop

Gegen den Strom

Ich war sprachlos: Traf ich doch im AfD-Fanshop auf Volker Zastrow! Richtig verstanden: Volker Zastrow!

In nahezu allen deutschen Redaktionstuben gibt es auf die AfD abgerichtete Wadenbeißer.  Meist sind es kleine Kläffer.  Nicht so Volker Zastrow. Er ist  Chefredakteur der eigentlich seriös daher kommenden  Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.  Beim Thema  „AfD“ hingegen verliert er jeden Anstand. Da legt er los, wütet und geifert wie ein losgelassener Kettenhund. Zum Beispiel hier oder hier.

Und nun begegnet mir Volker Zastrow eher zufällig beim Stöbern im AfD-Laden. Nein, natürlich nicht als Person. Sondern als Autor des dort angebotenen Büchleins „Gender“, Untertitel: Politische Geschlechtsumwandlung.  Gender?

Tatsächlich setzt sich Volker Zastrow äußerst kritisch mit diesem gesellschaftlichen Phänomen und seiner Entstehungsgeschichte auseinander. Die Protagonisten  werden namentlich benannt, unter anderem auch die Person, die in Bundeswehrkreisen heute mit dem Kürzel „UvdL“ belegt ist. Und natürlich fehlt auch nicht die tragische Geschichte von David Reimer.

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3. Juli 2018: Professor Meuthen in Weilheim

Gegen den Strom

Am 3. Juli fand in der Weilheimer Stadthalle eine hochkarätige AfD-Wahlkampfveranstaltung mit Professor Meuthen statt. Die Berichterstattung des Münchner Merkur veranlasste mich zu dem nachfolgenden Leserbrief. Die Süddeutsche Zeitung hatte den Auftritt ihrem Publikum verschwiegen.

https://www.merkur.de/lokales/weilheim/weilheim-ort29677/demo-gegen-afd-in-weilheim-hass-ist-keine-alternative-10007652.html

https://www.merkur.de/lokales/weilheim/weilheim-ort29677/afd-wahlkampfauftakt-in-weilheim-meuthen-empfangen-wie-ein-ministerpraesident-10007792.html

Sehr geehrtes Redaktionsteam,

  herzlichen Dank an die Schongauer Nachrichten/Weilheimer Tagblatt für das hübsche Foto in der gestrigen  Ausgabe mit meiner Person vor der Phalanx der Rote-Karte-Halter*Innen in Weilheim! Ehrensache, daß ich als aktives AfD-Mitglied, angereist aus Nordrhein-Westfalen zu meinem Zweitwohnsitz im Pfaffenwinkel,  mir eine solche Gelegenheit nicht entgehen lasse!   Wann kommt schon mal der Bundesvorsitzende der AfD, Professor Jörg Meuthen, Mitglied des Europaparlamentes, in das beschauliche Weilheim?

Quelle: Münchner Merkur/Schongauer Nachrichten/Weilheimer Tagblatt Foto:Gronau

Es ist immer wieder ein eigentümliches Gefühl, als Veranstaltungsteilnehmer mit  einer Heerschaar krakeelenden Gegendemonstranten konfrontiert zu werden. Ein Gefühl wie im Zoo vor den Affenkäfig: Wer betrachtet wen, wer macht sich welche Gedanken, warum sind die hier, welche Beweggründe? „Hass…

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