Liebe Freunde,
nein, das ist nicht die Bezeichnung für einen militärischen Truppenteil. Damit meine ich die Veteranen der AfD, die bereits im Jahr 2013 der AfD beigetreten sind. Diejenigen, die wie ich selbst bis heute bei der Fahne geblieben sind. Wir haben eine besondere Verpflichtung, die geistig-moralische Grundlagen unserer Partei, niedergelegt im Grundsatzprogramm, für alle Zukunft vor Zugriff und Verwässerung zu bewahren. Freiheitsstreben, liberales Wirtschaftssystem, nationale Selbstbestimmung, eine Demokratie, die ihren Namen wirklich verdient: Das ist für uns unverhandelbar! Ebenso wie die Ablehnung jeder Ideologie, jeder Form von Totalitarismus und Entmündigung!
Wie haben viele Mitstreiter auf dem steinigen Weg bis zum heutigen Tag verloren: Bernd Lucke, Starbatty, Henkel, Petry, Meuthen, Uwe Junge, Nikolaus Fest, Johanna Cotar und manch andere. Ich gehöre ausdrücklich nicht zu jenen, die sich über diese Verluste freuen, ganz im Gegenteil. Ich stehe noch heute zu meinen damaligen Worten: https://briefe-von-bernd.blog/2015/07/14/afd-in-eigener-sache/ . Tragisch: Die Genannten verließen uns nicht wegen einer gewandelten inneren Überzeugung. Oftmals fühlten sie sich durch „Parteifreunde“ verraten oder herausgeekelt. Ich erinnere mich noch gut an Uwe Junge, den ich bei Hambacher Fest am 5. Mai 2018 persönlich kennenlernen durfte. „Widerwärtige Diffamierungen durch politische Gegner, Zerbrechen von Familienbanden und langjährigen Freundschaften, persönliche Angriffe und Vandalismus gegen das Eigentum dann noch von Parteifreunden hinterrücks angepinkelt werden !? Das ist Zuviel!“ So etwa lautete sinngemäß seine Abschiedsbotschaft, wie sie mir noch in Erinnerung blieb.
Bernd Lucke, Frauke Petry und Jörg Meuthen glaubten in einem Anflug von Selbstüberschätzung, außerhalb der AfD mit eigenen Parteigründungen Erfolge einheimsen zu können. Sie alle sind krachend gescheitert. Die Lektion: Es gibt eben keine Alternative außer der Alternative für Deutschland. Die AfD ist die Partei des gesunden Menschenverstandes gegen eine zerstörerische ideologiegetriebene Regierungspolitik, die alles andere im Schilde führt, aber eben nicht „das Wohl des deutschen Volkes“ auf das laut Amtseid alle Regierungsmitglieder verpflichtet werden.
Inzwischen ist unsere Partei stark an Mitgliedern gewachsen, auch im Kreis Mettmann. Umso wichtiger ist es für uns, Kurs zu halten und weder nach links oder rechts vom Weg abzukommen. Für Ewiggestrige, die gerne mit Symbolen einer bösen Vergangenheit kokettieren gibt es eigene Angebote im deutschen Parteienspektrum. Die brauchen wir nicht. Ebenso wenig diejenigen, die planwirtschaftlichem Gedankengut nachhängen. Sozialismus und Kommunismus hatten 70 Jahre lang ihre historische Chance. Diese Chance wurde grandios vergeigt, kostete Millionen Menschen das Leben und beraubte jahrzehntelang die Menschen ihrer persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten. Wer sich trotzdem eine Neuauflage wünscht: Auch dafür gibt es Angebote im deutschen Parteienspektrum, aber bitte nicht bei uns.
Es gibt Bestrebungen, das Grundsatzprogramm der Alternative für Deutschland neu zu formulieren. Gegen eine Präzisierung mancher Formulierungen ist sicher nichts einzuwenden. Wir, die alte Garde, haben darüber zu wachen, dass der Wesenskern unserer Partei nicht nur erhalten, sondern gestärkt hervorgeht. Wir wollen, wir müssen regieren, damit dieses Land wieder auf Kurs kommt.
Wir Zwanzigdreizehner: Im Kreis Mettmann sind wir noch genau sechzehn an der Zahl. Eine besondere Verpflichtung.
Beste Grüße, Euer Bernd






Es war der Aufreger in dieser Republik und schaffte es als Schlagzeile auf Seite Eins der 



Die Ausstellungen in den ehemaligen SS-Gebäuden sind umfassend: Die einzelnen Opfergruppen werden erwähnt: Z.B. kommunistische Spanienkämpfer, Oppositionelle Politiker aus dem Reich und den besetzten Gebieten, Homosexuelle, Kriegsgefangene aus dem Osten, Bibelforscher, „asoziale Elemente“ nach Definition der Nationalsozialisten usw. 
Kinderstühlchen, Seifenblasen, Luftballons und Glitzerschmetterlinge: Nichts von alledem hätte die Lokalpolitik und ihre Parteigänger in Aufregung versetzt, wenn all die Sachen, die Kindern Freude machen, von der SPD oder CDU präsentiert worden wären. Die waren nämlich auf dem Gruitener Dorffest, wie schon in den Jahren zuvor, mit raumgreifenden Ständen prominent vertreten. Der provokante Spruch: „Sommer, Sonne, Sozialismus“ , der von der SPD auf dem Fest auffällig präsentiert wurde, wurde nicht bemängelt.

