Cancel Culture: Unveröffentlichte Leserbriefdebatten

Cancel Culture ist inzwischen ein gängiger Begriff. Er beschreibt knapp und präzise den Umgang eines dominanten Mainstream mit abweichenden Meinungen. Cancel Culture (CC) umfasst inzwischen alle Lebensbereiche, so auch die Lokalredaktionen von Tageszeitungen. CC wird sogar von den Lesern aktiv eingefordert nach dem Motto: Was mir nicht behagt, das sollen andere auch nicht zu Gesicht bekommen. Hier zwei konkrete Beispiele aus der RP vom Dezember und Februar, in denen sich ein gewisser Ernst K. über die Berichterstattung der Ratinger Lokalredaktion mokiert:

Zuschriften 14.12.20 und 27.2.21

So etwas ärgert mich natürlich. Und nicht nur mich. Ein über den CC-Versuch empörter Leser setzte mich in Kenntnis von einem Brief den er an Herrn K. adressiert hatte:

Sehr geehrter Herr K.,

über den Artikel der AFD in der RP zur Reduzierung der Fahrpreise im VRR habe ich mich sehr gefreut. Wenn Sie sich einmal mit der Tarifstruktur des VRR auseinandersetzen und diese mit anderen Städten vergleichen, so ist da doch schon ein großer Unterschied. Gerade für die Ratinger Bürger, die gelegentlich mit dem VRR nach Düsseldorf fahren.

Auch bin ich darüber froh, dass die RP doch einmal einen Artikel einer jungen Bürgerpartei druckt, die sonst meistens unterdrückt werden.

Ich möchte eine RP haben, die zu allen Parteien offen ist und damit auch alle Bürger anspricht.

Ihr Leserbrief ist unter Populistisch erschienen.

Populismus ist ein häufig genutzter Begriff. In der politischen Auseinandersetzung taucht er als Stigmawort auf, um andere Politiker oder Parteien zu diffamieren.

Schauen Sie doch bitte demnächst einmal über den Tellerrand hinaus und lassen andere Meinungen und Parteien auch gelten.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und eine frohe Weihnachtszeit

Auch schrieb ich dem Autor im Dezember einen persönlichen Brief:

Sehr geehrter Herr K.,

  über Ihre Leserzuschrift, die am Samstag in der RP abgedruckt wurde, kann  ich nur den Kopf schütteln. Wenn Sie die vorherigen Ausgaben der Rheinischen Post aufmerksam verfolgt haben, dann sollten Sie wissen, daß das Thema der hohen Fahrpreise zuerst von den GRÜNEN aufs Trapez gebracht wurde. Tatsächlich war das von Herrn Otto und seinen Parteigängern in gewisser Weise populistisch, denn auch die GRÜNEN in Ratingen wissen ganz genau, daß die Einflussmöglichkeiten der Stadt in dieser Angelegenheit begrenzt sind. Das kam im Ratsausschuss, bei dem ich zugegen war, deutlich zum Ausdruck.

Ich persönlich ärgere mich über die hohen Fahrpreise der S-Bahn seit dem Jahre 2007, als ich eine Wohnung in Nähe des Höseler Bahnhofs bezogen habe. Das war lange vor Gründung der AfD im Jahre 2013. Von daher hatte ich meinen  Leserbrief an die Lokalredaktion als Privatmann geschrieben; der vollständige Text befindet sich im Anhang. Da indessen Herr Kleeberg weiß, daß ich Sprecher des hiesigen Stadtverbandes bin, hat er meine Meinung als offizielle Mitteilung der Partei interpretiert. Ich habe damit kein Problem, denn in dem Falle ist das deckungsgleich. – Interessant, daß Sie beurteilen wollen, welche S-Bahn-Fahrten für die Bürger überflüssig sein sollen. Ich selbst bin in Düsseldorf in ärztlicher Behandlung; die Fahrten zu meinem dortigen  Pneumologen unternehme ich nicht zu meinem Vergnügen.  Überhaupt sollten wir froh sein, wenn wenigstens einige Kunden weiterhin Ihren Kaufleuten in der Stadt die Stange halten und nicht alles über Amazon bestellten. Denn viele Geschäftsinhaber, die bis jetzt noch durchgehalten haben,  stehen kurz vor dem Ruin.– Apropos „Coronaleugner“: Es gibt keinen vernünftigen Menschen, der die Existenz dieses Virus in Abrede stellt. Es gibt allerdings eine Menge Leute, welche die Verhältnismäßigkeit des aktuellen politischen Handelns kritisch hinterfragen. Wer diese besorgten Menschen als „Coronaleugner“ diffamiert ist entweder ein böswilliger Hetzer oder ist ebendiesen auf den Leim gegangen.    

Übrigens: Wenn Sie eine AfD-freie Zeitungslektüre konsumieren wollen, dann greifen Sie doch einfach zum Ratinger Wochenblatt, auch bekannt als „Roter Punkt“. Die haben es wie auch die übrigen Gazetten der Funke-Mediengruppe kategorisch abgelehnt, unsere Inserate zur Kommunalwahl zu veröffentlichen. Halten Sie das für „demokratisch?“ Lesen Sie bitte mal den Artikel 3 des Grundgesetzes aufmerksam durch.

Ich will Ihnen zugutehalten, daß Sie, wie viele Leute, der allfälligen Propaganda von Medien und Parteien gegen die AfD  auf den Leim gegangen sind. Informieren Sie sich bitte objektiv und alternativ, gerne auch im persönlichen Gespräch, das ich Ihnen hiermit anbiete. Ich freue mich immer, wenn ich festgefahrene Vorurteile aus dem Weg räumen kann.

Wie Sie, blogge auch ich gelegentlich. Allerdings nicht mit Fotos, sondern meinen Gedanken, die ich niederschreibe. Die Links finden Sie in der Unterschriftenzeile.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen ein friedliches Frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr!

Was soll ich sagen? Kein Dank, keine Reaktion! Statt dessen ein erneuter  CC-Versuch im Februar, siehe oben. Diesmal wende ich mich an die Redaktion der RP:

Leserbriefschreiber Ernst K. nimmt in der Samstagsausgabe zum wiederholten Mal Anstoß an der Berichterstattung der Rheinischen Post. Er stört sich daran, daß die Ratinger Lokalredaktion über die Initiative der AfD, die Ratinger Gewerbetreibenden  zu einer Corona-Krisensitzung einzuladen, überhaupt berichtet. Dabei verortet er die AfD in Lager der „Coronaleugner“.    Das ist völlig abwegig. Niemand, der seine fünf Sinne beisammen hat, stellt die Existenz des Coronavirus in Abrede. Gegenstand der öffentlichen Diskussion ist vielmehr die Verhältnismäßigkeit von Lockdown-Anordnungen,  die zu massiven Grundrechtseinschränkungen führen und viele Berufsgruppen  in existenzielle Nöte bringen. Hier haben in der Vergangenheit deutsche Gerichte des Öfteren korrigierend eingegriffen. Im  konkreten Tagesordnungspunkt in der Ratinger Ratsversammlung ging es indessen lediglich um Aufklärung des bedauerlichen Umstandes, daß das das erste Hilfsprogramm der Stadt von der hilfebedürftigen Zielgruppe nur sehr zögerlich in Anspruch  genommen wurde.  Es waren sich alle Parteien darüber  einig, daß hier Aufklärung geschaffen werden muß. Lediglich über das „wie“ gab es Kontroversen.   

Es ist die vornehme Aufgabe von Journalisten, über das Geschehene wahrheitsgemäß zu berichten. Ebenso muß eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit und Verhältnismäßigkeit obrigkeitsstaatlicher Maßnahmen in einer offenen Gesellschaft erlaubt sein. Wer dies alles in Abrede stellt, der fühlt sich offensichtlich unter einem totalitären Regime besser aufgehoben als in einer Demokratie.

Diese Zuschrift wurde zwar nicht veröffentlicht, ich bin mir indessen sicher, daß sie gelesen und verstanden wurde.  Unser Fraktionsvorsitzender Werner Kullmann ergänzte rein sachlich:

… der Herr K. weiß wohl nicht, dass die Geschäftsinhaber rechtlich durch die „Nichtstörerhaftung“ gegenüber dem Staat eine Forderung haben. Es stehen viele Klagen in NRW an. Die Geschäftsinhaber sollten nicht „um Unterstützung hoffen“ wie Herr K. in seinem Leserbrief kolportiert, sondern ihr Recht einfordern, wenn der Staat ihnen nimmt. Dazu braucht es umfassende Information. Corona ist Fakt, die vielen Lockdowns sind zu hinterfragen. Da hilft die AfD Ratingen gerne den Geschädigten, weil sie und andere Steuerzahler das später für den Staat ja wieder erwirtschaften müssen.

Die Hilfe der AfD ist manchem unbequem. Und so möchte uns ein anderer Leser vorschreiben, wofür die AfD denn spenden soll. Erstaunlich, daß die RP diesen übergriffigen Text tatsächlich abdruckt:

RP vom 10. März 2021

So etwas lässt Werner Kullmann nicht auf sich sitzen. Hier seine umgehende Antwort an die RP:

Sehr geehrtes Redaktionsteam,

 Da Leserbriefschreiber Matthias W. mich in seiner Zuschrift persönlich angeht, bitte ich Sie, die nachfolgende Erwiderung zu veröffentlichen:

 Sehr geehrter Herr Leserbriefschreiber,

Sie verwechseln die Rollen: Nicht ich bin das Opfer, sondern unsere hilfebedürftigen Senioren, die nun die für sie bestimmte Hilfe nicht so einfach erhalten. Die besagten Gelder sind ja  nicht für die AfD, sondern an mich persönlich als Stadtrat. Leider ist Ihnen beim Lesen nicht aufgefallen, dass es hier um die Umwidmung des Geldes an Demenzkranke geht. Ist es für Sie nicht verwunderlich, dass ich als kleiner Kommunalpolitiker Ihr Steuergeld gar nicht annehmen will?

Doch woher wollen Sie eigentlich wissen, ob ich nicht schon für Flüchtlinge spende? Haben Sie denn etwa so wie ich mit ihren ausländischen Mitbürgern unter einem Dach gelebt und gefeiert? Haben Sie so wie ich Flüchtlingen aus den Kosovo Schülerpraktika und Arbeit gegeben? Wenn Sie persönlich der Flüchtlingshilfe eine Spende geben, dann sei Ihnen das unbenommen. Vielleicht bedenken Sie auch noch unsere hilfebedürftige Senioren und unterstützen diejenigen,  die sie aufopfernd pflegen. Machen Sie es mir doch einfach nach. Es müssen ja nicht gleich tausend im Monat sein. Ein paar hundert Euro monatlich wären ein guter Anfang.  Mit freundlichen Grüßen  Ihr Werner Kullmann

Diese Zuschrift wurde am Abend des 10. März der Rheinischen Post zugeleitet. Eine Veröffentlichung ist bislang nicht erfolgt. Cancel Culture?

Verfassungsschutz: Ein Etikettenschwindel

Nein, ich habe keine Angst vor dem Verfassungsschutz. Von mir aus können die mich von vorne bis hinten ausspähen. 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche. Ich habe nämlich nichts zu verbergen. Nicht das Geringste. Ich hätte auch nichts gegen Staatstrojaner auf meinem Rechner oder dem Smartphone einzuwenden. Mein Gewissen ist absolut rein.

Gleiches gilt für sämtliche mir persönlich bekannten Parteifreunde in der Alternative für Deutschland. Da ruft niemand zum Umsturz unseres Landes auf. Ich sage es hier klar und deutlich: Alle, die ich kenne, stehen fest mit beiden Beinen auf dem Boden des Grundgesetzes!

Traurig, aber wahr: Ja, es gibt sie wirklich, die Feinde unserer Demokratie. Und die lassen es hier richtig krachen: Regelmäßig gibt es Angriffe auf Polizeiwachen, Hausbesetzungen,  Brandanschläge und Ausschreitungen. Die Autorität unseres Gemeinwesens wird stets aufs neue herausgefordert: So etwa die Plünderungen und Brandschatzungen beim G20-Gipfel in Hamburg, bei der EZB in Frankfurt, die „Partyszene“ in vielen Städten, tausende  abgefackelte Autos allein in Berlin, die Erstürmung von Polizeistationen in Connewitz, Stahlkugeln gegen Polizisten im Hambacher Forst, Anschläge auf Bahnstrecken, Abbrennen von Stromkästen und Funkstationen, Verkehrsblockaden.  Usw., usw. Waren das etwa AfD-Parteigänger? Hallo? Oder war das ein ganz anderes Klientel?  Hand aufs Herz!

Fassungslosigkeit vor einer Woche: Der Verfassungsschutz erklärt die AfD zum Prüffall! So posaunten es am 3. März  übereinstimmend alle deutschen Medien. Zwar erfolgte die Verkündung der Botschaft weder durch den Pressesprecher der Behörde noch durch Haldenwang und auch nicht durch den Innenminister.  Statt dessen hieß es im gängigen Jargon: „Wie man aus sicherer Quelle erfahren habe.“ Will sagen: Die Chose war ganz einfach durchgestochen.  In voller Absicht.

Die Begeisterung in der Mainstreampresse war groß: „Notwendig!“ kommentierte die Rheinische Post. Aber nur ein Strohfeuer. Denn nach zwei Tagen kam die ernüchternde Klatsche: Das Kölner Verwaltungsgericht untersagte der Haldenwang-Behörde schlichtweg, weiterhin über die AfD als Beobachtungsfall zu schwadronieren. Nicht das erste Mal,  daß deutsche Gerichte den Übereifer der „Verfassungsschützer“ ausbremsten. Allerdings: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt’s sich gänzlich ungeniert. Der von Merkels Gnaden installierte Haldenwang ist da schmerzlos.

Die Verfassung dieses Landes ist bekanntlich unser Grundgesetz. Man muß sich diese Groteske ganz einfach mal verinnerlichen: Da hebelt die Regierung auf Basis fragwürdiger Zahlen ein Grundrecht nach dem anderen aus:  Bewegungsfreiheit, Reisefreiheit, Berufsfreiheit, Meinungsfreiheit. Hochgestellte Beamte, die Kritik üben, werden ganz einfach kaltgestellt. Abweichende Meinungen werden im Staatsfunk erst gar nicht gesendet. Nicht zuletzt Artikel drei GG:  „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“  Man beachte: Politische Anschauungen! Doch wer wird jetzt ins Visier des Geheimdienstes genommen: Die demokratisch gewählte parlamentarische Opposition!

Es gäbe  wirklich gute Gründe, unsere Grundrechte und mithin unsere Verfassung vor der Übergriffigkeit der Regierung und ihrer Lakaien in den Parteien zu schützen. Der „Verfassungsschutz“ ist diesbezüglich ein Komplettausfall. Nicht nur das: Er findet sich in der Rolle eines Brandstifters, der sich als Feuerwehrmann tarnt. Anders formuliert: Hier hat man den Bock zum Gärtner gemacht. In voller Absicht.

Wer glaubt, daß es bei der „Beobachtung“ der AfD um Erkenntnisgewinn geht, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Tatsächlich ist die Zielsetzung mit der Verkündung des „Beobachtungsfalls“ eine ganz andere: Staatsdiener, Beamte und öffentlich Bedienstete sollen abgeschreckt werden, sich zur AfD zu bekennen. Dabei sind es gerade Polizisten, Feuerwehrleute, Rettungskräfte und  Sanitäter, die für offensichtliches Regierungsversagen den Kopf hinhalten und die Schattenseiten einer verfehlten Politik tagtäglich ausbaden müssen.  Nicht von ungefähr müssen Polizeistationen und Gerichtsgebäude heute  ganz anders geschützt werden als noch vor einigen Jahren. Verwaltungsangestellte mit Publikumsverkehr haben heute einen lebensrettenden „Alarmknopf“  unter ihrem Pult. Selbst städtische Ordnungskräfte tragen inzwischen Schutzwesten. Noch einmal: Es sind nicht die AfD-Parteigänger, welche Verantwortung tragen für diese verhängnisvolle Entwicklung.

Man kann es nicht oft genug betonen: Die Bundesrepublik ist tatsächlich das einzige Land der westlichen Welt, das seinen Inlandsgeheimdienst auf die Opposition ansetzt. Kein gutes Zeichen. Denn derlei kennt man üblicherweise nur von totalitären Regimen.  Es ist dringend notwendig, unsere freiheitliche Verfassung zu schützen. Sie ist bedroht ausgerechnet von denen, die sich unter falschem Deckmantel als „Verfassungsschutz“  tarnen.Flyer_VS_Flyeralarm_Wickel_8S

Sehr geehrter Herr Ulrich,
liebe Mitglieder und Förderer der Alternative für Deutschland,

der AfD-Bundesvorstand hat in seiner außerordentlichen Präsenzsitzung am 27. November 2020 vor unserem heute in Kalkar beginnenden 11. Bundesparteitag einstimmig folgenden Grundsatzbeschluss zum Thema „AfD und freiheitlich-demokratische Grundordnung“ gefasst:

1) Die AfD bejaht die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes. Sie tritt aktiv für die Wahrung der Demokratie, des Rechtsstaats und für die Achtung und den Schutz der Menschenwürde ein.

2) Wenn ein Mitglied sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung richtet, ist das ein sehr schwerwiegender Verstoß gegen die Grundsätze der Partei.

3) Wenn ein Mitglied Äußerungen tätigt, die inhaltlich mit einem der Grundsätze der freiheitlichen demokratischen Grundordnung unvereinbar sind, oder wenn ein Mitglied Äußerungen macht oder andere Verhaltensweisen vornimmt, die rechtmäßig als Anhaltspunkte für gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtete Bestrebungen der AfD gewertet werden können, ist das ein erheblicher Verstoß gegen die Grundsätze der Partei.

4) In der Praxis hat sich allerdings gezeigt, dass die Verfassungsschutzbehörden häufig Äußerungen oder andere Verhaltensweisen als Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen der AfD oder einer Gliederung der Partei bewerten, obwohl sie nach Auffassung der AfD nicht so bewertet werden dürfen und die Bewertung der Verfassungsschutzbehörden nach Auffassung der AfD also rechtswidrig ist. Im Falle rechtswidriger Bewertungen der Äußerungen oder anderen Verhaltensweisen eines Mitglieds liegt kein Verstoß des Mitglieds gegen Grundsätze der Partei im Sinne von Nr. 2) oder Nr. 3) vor. Die AfD geht in geeigneter Weise gegen rechtswidrige Bewertungen der Verfassungsschutzbehörden gerichtlich vor.

5) Bei rechtlichen Streitigkeiten über Bewertungen der Verfassungsschutzbehörden geht es der AfD darum, die Offenheit des politischen Willensbildungsprozesses und die Meinungsfreiheit gegen rechtswidrige Einengungen seitens des Verfassungsschutzes und gegen die politische Instrumentalisierung des Verfassungsschutzes zu verteidigen. Es geht ihr in keinem Fall darum, politische Positionen zu verteidigen, die mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung unvereinbar sind.

6) Da die AfD die freiheitliche demokratische Grundordnung uneingeschränkt bejaht und sie gegen ihre Verletzung verteidigt, beruhen die Rechtsstreitigkeiten, welche die AfD gegen Verfassungsschutzbehörden führt, auf einem unterschiedlichen Verständnis davon, welche Anforderungen sich aus der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Hinblick auf Äußerungen und andere Verhaltensweisen ergeben, mitunter auch aus einer unterschiedlichen Interpretation einzelner verfassungsrechtlicher Anforderungen. Im Streit um die richtige Interpretation kann am Ende eines gerichtlichen Verfahrens nur eine Seite Recht bekommen. Die AfD erklärt hiermit, dass sie nach Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Rechtsschutzmöglichkeiten das Ergebnis der letztinstanzlichen Entscheidung, gegebenenfalls der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, akzeptieren wird.
Das heißt konkret insbesondere: Falls sich herausstellen sollte, dass bestimmte Äußerungen, die nach Auffassung der AfD verfassungskonform sind, nach der letztinstanzlichen verwaltungsgerichtlichen Entscheidung und gegebenenfalls nach Überprüfung durch das Bundesverfassungsgericht vom Verfassungsschutz zutreffend als Anhaltspunkte für gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung Bestrebungen gewertet worden sind, wird die AfD solche Äußerungen künftig unterlassen und mit den Mitteln des Parteiordnungsrechts dies auch gegenüber ihren Mitgliedern durchsetzen.


Der Bundesvorstand hat außerdem beschlossen, das von Prof. Dr. Dietrich Murswiek ursprünglich 2018 erstellte Gutachten zum Thema „Welche Folgen hat die Beobachtung einer politischen Partei durch den Verfassungsschutz für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst?“ in einer aktualisierten und gekürzten Fassung neu zu veröffentlichen und zeitnah auf der Webseite www.gemeinsam-fuer-das-grundgesetz.de zur Verfügung zu stellen

 

Sche….e gelaufen: Keine Politpropaganda im Karneval 2021

Es gibt auch positive Begleiterscheinungen an den Corona-Maßnahmen.  Das zeigt sich zum Beispiel in den Wartezimmern der Arztpraxen. Da fehlen nämlich seit Ausbruch der Krise die dort sonst üblicherweise ausliegenden Schundblätter der Lesezirkel; allen voran die Illustrierten Stern und Spiegel. Gut so! Auf diese Weise erreichen die dort verbreiteten Hassbotschaften wie etwa die des sauberen Herrn Jörges eben nicht mehr ihr gutgläubiges Publikum. Auch um die Süddeutsche ist nicht schade, die im Volksmund zutreffend mal als Prantlsche Allgemeine oder auch als Alpen-Prawda bezeichnet wird.

Auch dem Wegfall mancher Karnevalssitzungen kann man positives abgewinnen. So können die öffentlich-rechtlich gesponserten Büttenredner nicht mehr ihr Gift gegen unsere Partei geifern und auf diese Weise wohlfeilen Beifall von der Politprominenz mit den Freikarten in der ersten Reihe einheimsen.  Auf diesen billigen Applaus  für ihre dümmlichen Hasstiraden  müssen die Politclowns in dieser Session verzichten. Und so bleiben wir als Fernsehzuschauer bleiben wenigstens in diesem Jahr von diesem infantil-böswilligem  Blödsinn verschont.

Aber eines freut mich ganz besonders: Die Pappkameradenbauer, allen voran ein gewisser Tilly, können ihre üblen Propagandafiguren nicht auf Rosenmontagszügen herumkutschieren. Denn stets ging es  gegen die Alternative für Deutschland. Wie eine solche Gehässigkeit zu Köln in diesem Jahr ausgesehen hätte, das fand sich gestern in der Rheinischen Post:

Die Botschaft ist klar: Pegida ist Sche…e , die Querdenker sind Sche…e und die AfD-Anhänger sind die Schmeißfliegen, die zwischen den Kothaufen umherschwirren. Erinnern wir uns:  PEGIDA, ein Akronym für Patriotische Europäer Gegen die Islamisierung des Abendlandes.  Und die Querdenkerbewegung  wurde durch Juristen, Ärzte, Künstler und viele kritisch-besorgte Bürger gegründet, welche die Außerkraftsetzung unserer Grundrechte unter dem Vorwand der Gesundheitsfürsorge nicht widerspruchslos hinnehmen wollten. Klar, die Regierungsparteien und das mit ihr verbandelte rot-grüne Medienspektrum finden diese Art der freien Meinungsäußerung ganz einfach Sche…e. Besonders nachdenklich macht mich die Darstellung der braunen Schmeißfliege: Da werden Menschengruppen als ekelerregende Schadinsekten verunglimpft. Das hatte in Deutschland eine ungute Tradition.

Aber wie lautet die politische Botschaft der Pappkameradenkünstler im Umkehrschluss: Die fortschreitende Islamisierung Europas ist ganz toll und die Aussetzung verfassungsmäßiger Rechte geht  völlig in Ordnung. Kritik daran ist Sche…e.  Es gibt einen, der danach handelt und folgerichtig aus voller Überzeugung sofort beipflichten würde: Der selbsternannte Sultan vom Bosporus und orientalische Kriegsherr Recep Tayyip Erdoğan.

Aber schauen wir doch mal, was wirklich sche…e läuft im unserem Land. BILD bringt es unverblümt  an den Tag:

BILD-Zeitung 4.2.2021

Meine aufrichtige Hoffnung: Daß es richtig sche…e laufen möge für die Altparteien und für ihre hörig ergebenen Hofschranzen bei der nächsten Wahl zum Bundestag.

Herzliche Grüße                          Bernd

Grüne Gefahr

Der hiesige Stellvertretende Bürgermeister und Anführer der „Grünen“ in Ratingen, ein Herr Christian Otto,  äußerte sich vor einigen Tagen in der Rheinischen Post wie folgt:

„Die Bürger sollen sehen und erleben, warum sie uns gewählt haben.“

 Das ist bestimmt keine leere Drohung. Die meinen das ernst. Todernst. Das passt auch zum allgemeinen politischen Klimawandel in Deutschland. Denn der oberste Parteichef aller Grünen, Robert Habeck, hat letztens seinen Willen  zur Machtergreifung unmissverständlich in aller Öffentlichkeit bekräftigt. Die Rheinische Post berichtete: „In seiner Rede beim digitalen Parteitag lässt Robert Habeck keinen Zweifel daran, dass die Grünen nach der Macht streben.“  Berthold Kohler, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, schrieb dazu:

„Dabei hatte Habeck, als er unsere Zeitung im Sommer besuchte, in seinem Gefolge auch einen Leibfotografen mitgebracht, der losknipste, als handele es sich nicht um ein Redaktionsgespräch, sondern um ein Shooting für „Germany’s Next Topmodel“. Von oben, von unten, von vorne, von hinten und ganz oft von halblinks lichtete er Habeck ab. Wir aber taugten offenbar nicht einmal als unscharfer Hintergrund.“

Bekanntlich ist Robert Habeck bekennender Vegetarier. Wir hatten schon mal einen Vegetarier an der Spitze dieses Staates, der die Macht ergriffen hatte. Auch der hatte stets einen Leibfotografen, einen gewissen Heinrich Hoffmann mit dabei.  Wir alle wissen, daß die Geschichte damals nicht gut ausging. Nicht für den Vegetarier, nicht für das deutsche Volk.

Wir als AfD in Ratingen werden das unsrige  dafür tun, daß grüne Machtträume nicht zu sehr in den Himmel wachsen. Denn hinter der Fassade der vermeintlichen Blumen- Baum- und Bienenfreunde verbirgt sich eine unerbittliche, despotische Ideologie mit Bevormundung, Gängelung und Verboten. Einen kleinen Vorgeschmack erhalten wir derzeit. Das reicht bereits.

Einen besinnlichen  Advent wünscht Ihnen Ihr Bernd Ulrich

siehe auch https://philosophia-perennis.com/2020/12/01/gruene-auf-dem-weg-zur-macht-mit-angstmache-in-eine-spiessige-verbotsgesellschaft/

 

Des Wochenblatts Verbreitung von Hass und Mordverbindungen

Vormerkung: Der nachfolgende Beitrag von Werner Kullmann bezieht sich auf einen Artikel im Ratinger Wochenblatt vom 12.11.2020 mit der Überschrift: „Gegen Hass und Zwietracht“. In dem Artikel hetzt der Verein „Volkssolidarität“ gegen die AfD-Fraktion mit folgender Wortwahl: „Ein Vertreter einer Partei, die in weiten Teilen rechtsextreme Positionen vertritt, wäre eine absolute Fehlbesetzung gewesen…Rechtsextreme und Islamisten Brüder im Geiste, säen Hass und Zwietracht, die in solchen Taten wie in Hanau, Paris und Wien enden.“

Das sowie die Tatsache, daß das Wochenblatt sich weigerte, weder AfD-Inserate noch persönliche Mitteilungen unserer Kandidaten zu veröffentlichen, veranlasste Werner Kullmann zu folgendem Kommentar:

Sich als kommunistisches Fossil in den Integrationsrat zu verziehen und dann dort seine Auferstehung mit dem Integrieren unserer ausländischen Bevölkerung in die kommunistische Internationale zu feiern, kann nur dem Mann mit dem Mützenstern einfallen.

Mit Hilfe seiner Frau mutierte er ideologisch von Kommunisten und Stalinisten der DKP bis zu den LINKEN der Mauermörderpartei.

Von schlechtem Gewissen seiner persönlichen Agenda keine Spur. Wie viele Kubaner mussten vor seinem heiß propagierten Sozialismus fliehen, wie viele starben bei Maos Kulturrevolution? Gehört diese reingewaschene Ideologie heutzutage zur Integration? Gerade Menschen, die vor Unrecht und Gewalt von Potentaten und Ideologen aus ihrem Heimatland fliehen mussten, sollten in jede Richtung des Totalitarismus sensibilisiert sein, der zum Fluchtgrund führte. Oder treffen sich hier auch Täter mit „in weiten Teilen extremen Positionen“?

Seine Volkssolidarität e.V. und LIS haben ihre Gegner in Ratingen ausgemacht. Deren Sprecher sind für die Integration in unsere Gesellschaft gewählt. Sie zeigen sich aber schlecht integriert oder informiert mit ihren Aussagen: „Rechtsextreme und Islamisten sind Brüder im Geiste, beide lehnen eine weltoffene und tolerante Gesellschaft ab, säen Hass und Zwietracht, die in Hanau, Paris und Wien enden.“

Die gewalttätigen deutschen Rechtsextremen beziehen sich mit ihren Taten auf Deutschland, genauso wie die gewalttätigen Linksextremen. Weltoffen und tolerant ist das wahrlich nicht, weil ihre Taten letztendlich einzig der Abschaffung der Verfasstheit unseres Staates gelten. Da hat der Kommunist E. in seinem langen Leben, noch eher seine Frau mit ihren Publikationen für die DKP, einige praktische Erfahrung in Deutschland.

Die in Deutschland lebenden Islamisten sind allerdings mit ihrer islamischen Religionsausübung überaus weltoffen. Ihr politischer Islam will sogar weltbeherrschend sein, mit der Herrschaft über jeden einzelnen Gläubigen. Natürlich auch mit der Herrschaft über die Ungläubigen. Diese Ideologie kommt dem Denken des gewendeten Herrn E.  aus seiner Zeit der Kommunistenverherrlichung sehr nahe. Die Weltoffenheit dieser bunten ideologischen Gesellschaft passt.

Die Verbindung von Morden von Rechtsextremisten (Linksextremisten wurden hier vom LIS natürlich ausgenommen) und Islamisten im Zusammenhang mit der Wahl der Ratinger Ratsmitglieder zum Integrationsrat, ist mehr als uninformiert und parteiisch.

Dem Fraktionsvorsitzenden der Ratinger AfD, der dort mitwirken wollte, hintergründig Hass und Zwietracht zu unterstellen, zeigt den Hang der Linksideologen zur Sippe und zur Kollektivhaftung.

Hilfe wurde angeboten, Unverständnis untereinander abzubauen. Vergebens. Es ist den ideologischen Widersachern egal, ob er jahrelang dem Alevitischen Kulturverein Räume zur Verfügung stellte, wo es andere nicht taten. Es ist ihnen egal, ob traumatisierten Schülern aus dem Kosovokrieg Schülerpraktika zur Verfügung gestellt wurden. Die Betreuer gab es kostenlos dabei, weil die unbegleiteten Jugendlichen kein Deutsch konnten. Das alles können frühere Mitarbeiter gerne bezeugen -und noch mehr. So auch die Integration ins Arbeitsleben für Drogenabhängige. Auf die Idee käme die Volkssolidarität nicht einmal.

Macht so etwas an Privatinitiative vielleicht auch das Wochenblatt oder der große mächtige Funke Medienkonzern oder irgendeiner von ihren linksgedrehten Vorständen oder Redakteuren, den Kulturvereinen ihre Büroräume zur Verfügung zu stellen, oder Drogenabhängigen eine Chance zu geben? Wenn ja, Hier rufen! Die Kulturvereine könnten Unterstützung brauchen.

Das Wochenblatt als Verhinderer des alternativen Guten in Ratingen schon bei der Kommunalwahl, hat mit diesem lancierten Artikel „Gegen Hass und Zwietracht“ wohl noch nicht seinen journalistischen Tiefpunkt erreicht. Das Wochenblatt macht sich verantwortlich, auch die Diskussion zu verhindern, die nach Gemeinsamkeiten sucht.

Rechtsextremistisch ausgemachte Morde mit den grausamen islamistischen Morden mit Köpfungen in einem Atemzug zu nennen, sie mit der verhinderten Wahl zum Integrationsrat in Ratingen zu verbinden „als absolute Fehlbesetzung wegen rechtsextremer Positionen“, ist wie gesagt schon mehr als eine perfide Beeinflussung der Ratinger Bevölkerung und der abstimmenden Ratsmitglieder, hin zum Schüren und Verbreiten vom ausgemachten Hass und der Zwietracht. Recherchieren und Nachfragen war einmal.

Printmedien wissen, der bisherige Schulterschluss des Staates mit den liebedienerischen Zeitungsverlagen wird für die Internetmonopolisten ausgehen. Sie brauchen sich nicht weiter auf unsere Kosten anbiedern.

Blogs werden ihre Arbeit übernehmen. Genauso wie unsere Leserzuschriften, die bei passenden Artikeln über die  Wahlbeeinträchtigung des Ratinger Wochenblatts der Funke Mediengruppe immer wieder aufs Neu berichten. Schon ein Millionenpublikum wurde erreicht, mit vielen Zustimmungen. Diese Sache der journalistischen Unhygiene bei Kommunalwahlen, dem Dt. Presserat mitgeteilt, wird weiter über die Tichys, achgut, reitschuster usw. verbreitet. Eine Entschuldigung des Wochenblatts, samt einer offenen Berichterstattung, ist überfällig.

 Werner Kullmann 

Das nervtötende Nazigenöle der Genossen

Ich habe es satt!

Es ist ein uralter Trick aus der Klamottenkiste: Bist Du Deinem Gegner in der Diskussion nicht gewachsen, dann diffamiere ihn ganz einfach. Je niederträchtiger, desto wirkungsvoller. Schon Goebbels wusste es: Eine Lüge muß  nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie geglaubt. Am Ende sogar von dem, der sie wissentlich als Unwahrheit in die Welt gesetzt hat.

Wir von der AfD können ein Lied davon singen. Erst tönte es: „Wir werden die AfD inhaltlich stellen.“ Pustekuchen! Man geht jeder ernsthaften politischen Diskussion mit uns ängstlich aus dem Weg. Klar: Bei Themen wie Staatsschuldenkrise, Euro-Desaster, Energiewendemurks oder Migrationskrise, um nur einige zu nennen, können die anderen nur verlieren. Also: Jeden ehrlichen Diskurs vermeiden! Es hat schon seinen Grund, weshalb man unsere Repräsentanten so selten bei den Öffentlich-Rechtlichen zu Gesicht bekommt. Obrigkeitshöriger Staatsfunk wie er leibt und lebt.

Aber wir funktioniert das mit der Nazikeule? Die Methode ist simpel. Zunächst vermeide man jede Bezugnahme auf unser Parteiprogramm oder etwa die Wahlprogramme. Denn da wäre man ja wieder bei der inhaltlichen Auseinandersetzung. Bloß nicht! Auch die Tatsache, daß die AfD eine sehr umfangreiche Unvereinbarkeitsliste  über extremistische Organisationen führt, wird peinlichst verschwiegen. Niemand, der sich bei einem solchen Verein betätigt hat, darf nämlich Mitglied der AfD werden. Ich selber führe Aufnahmegespräche; ich weiß wovon ich rede.

Die Methode ist wirklich ganz einfach. Man nehme einige beliebige Satzfetzen von AfD-Politikern, gerne aus der zweiten oder dritten Garnitur oder auch von Ehemaligen. Manchmal  muß auch irgendein ehemaliger Mitarbeiter eines Abgeordneten herhalten. Diese Fragmente werden dann einfach aus ihrem jeweiligen Kontext gerissen und in einen neuen Sinnzusammenhang gebracht. Und fertig ist die üble Brühe!

Dabei hatte ich in meinem Beitrag vom April mit dem Nazi-Märchen aufgeräumt. Einem störrischen SPD-Genossen passte das gar nicht. Und da kramt er ein paar Zitate zusammen um die angebliche Bösartigkeit der AfD zu belegen. Vielleicht hatte er erwartet, daß ich mich auf dieses Niveau herablasse. Habe ich aber nicht. Seitdem ist er gekränkt.

Aber die ganze Nazi-Nummer, zu der sich auch die örtliche Bundestagsabgeordnete der SPD griesgrämig hinreißen lässt (mit Nazis paktiert man nicht),  verfolgt neben der Diffamierung einen zusätzlichen  perfiden Zweck: Nämlich ablenken von der Kumpanei der Genossen mit den SED-Nachfolgern. Die Verbindung von Sozis mit Kommunisten nennt man gemeinhin eine „Volksfront“ .  Wenn sich noch die Grünen dazu gesellen, dann wird die angerührte Suppe auch nicht schmackhafter. Gut zu beobachten im Rot-rot-grünen Berlin, aber auch an vielen anderen Orten, wo die SPD ihre einstige Schamhaftigkeit gegenüber Bündnissen mit Kommunisten längst abgelegt hat.

Den vormalige NRW-Ministerpräsidenten und Bundeswirtschaftsminister im Kabinett Schröder, dem kürzlich verstorbenen Wolfgang Clement  passte diese Art von Anbiederung überhaupt nicht. Folgerichtig gab er sein SPD-Parteibuch zurück. – Diese Art von Konsequenz und Standhaftigkeit gegenüber totalitären Ideologen findet man hierzulande leider nur noch sehr selten. Zu selten.

Bernd Ulrich

Blamabel: Nullkommaacht Promille gegen AfD

Blamabel:  Nullkommaacht Promille gegen AfD

Liebe Freunde,

Ratinger lassen sich nicht so leicht veräppeln. Und so war der sogenannte „Ratinger Appell“ eines umtriebigen SPD-Funktionärs  ein kompletter Fehlschlag. Nämlich der verzweifelte Versuch, buchstäblich noch in letzter Minute den Wiedereinzug der AfD in das Ratinger Stadtparlament zu verhindern. Bekanntlich ging das meilenweit  daneben. Statt bisher nur mit zwei werden wir künftig  nun mit drei Ratsvertretern alternative Politik für Ratingen gestalten. Und das ist gut so!

Gestartet hatte das ganze der lokale SPD-Funktionär Christoph M. (Lasst Daimler sterben!), den ich schon vor Monaten wegen Beleidigung angezeigt hatte.Das Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf ist noch anhängig.  ( Siehe unten Update vom 30.10.) Ganze 58 (in Worten: achtundfünfzig) Erwachsene und Halbwüchsige  haben sich nicht entblödet, ihren Namen für das Machwerk herzugeben. Ein Pamphlet, das mir Zitate unterjubeln will, die ich nie getätigt habe.  Achtundfünfzig Unterschriften, das sind exakt  0,8 Promille aller Ratinger Wahlberechtigten.  Will sagen: Über 99,9 Prozent  der mündigen Bürger haben sich diesem Quatsch verweigert.

Aber schauen wir uns mal die honorige Liste an. Neben den notorischen Rotgrünen und Buntblödeln finden sich auch scheinbar bürgerliche Einträge: So etwa der im Wettstreit um die Stadtspitze unterlegene Zuckerbäcker vom Markt.  Ich habe ihn gefragt, ob er es wirklich getan hat: Ja, er war es. Der Zweifel war durchaus berechtigt; denn ich habe Grund zur Annahme, daß besagter Christoph M. gelegentlich unter falschen Namen operiert. KKP, der alte und neue Amtsinhaber,  hingegen reagierte auf meine Nachfrage  wie ein alter Profi: Nämlich überhaupt nicht.  Logisch: Wer nichts tut, hinterlässt auch keine Spuren. Erinnert mich irgendwie an eine andere Signatur auf der Liste: Kerstin Griese, MdB und SPD-Genossin. Angesprochen auf den Umstand, daß ihr Justiz-Staatssekretär Christian Lange sein Ratinger Publikum einst dreist belogen hatte: Schweigen, nichts als Schweigen. Apropos Ex-Bürgermeister: Sogar der verflossene Harald B., der längst nicht mehr in Ratingen wohnt,  hat sich überreden lassen. Dabei hatte er vor einem Vierteljahrhundert  damals als Stadtkämmerer in meinem Büro in der Berliner Straße  antichambriert.

Und noch eine Genossin: Die mir persönlich bekannte Landtagsabgeordnete Müller-Witt. Ihre Vita im Handbuch des Landtages klärt darüber auf, daß sie jahrelang an einem Forschungsprojekt „Biologische Anthropologie“ gearbeitet hat. Auf Deutsch heißt das „Die Lehre von der biologisch-genetisch bedingten Unterschiedlichkeit von Menschengruppen“. Nach heutiger rot-grün-bunter Lesart: Blanker Rassismus!   Und so eine Person erdreistet sich, mich in die Nähe der  „Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen“ zu rücken!

Daß eine andere SPD-Gewerkschaftsdame, die nicht einmal in Ratingen wohnt, ebenfalls die Unterschrift geleistet hat: Geschenkt! Es ist ebenjene Genossin, die einem Streitgespräch mit mir, welches   die NRZ gerne organisiert hätte, vor Jahren aus dem Wege ging.

Ganz unten auf der Liste findet sich Frau Dr. Tina (F..kt euch doch!) Pannes. Nomen est omen? Auch Sie wurde wegen Beleidigung angezeigt. Allerdings nicht von mir, sondern von unserem Landtagskandidaten. Beleidigung auf sexueller Grundlage; ganz undamenhaft. Den Strafbefehl von 300€ wollte sie nicht akzeptieren und so kam es zur Gerichtsverhandlung. Ich war als Zeuge geladen, schließlich hatte ihre Aufforderung zum homosexuellen Geschlechtsverkehr auch mir gegolten. Im Gerichtssaal entschuldigte sich dann die damalige FDP-Chefin bei unserem AfD-Mann und der Richter ließ  es dann damit  gut sein. Bei mir hat sich Frau Doktor allerdings bis heute nicht entschuldigt. Ich kann es verschmerzen. Ach so: In Ihren Facebook-Auftritt beklagt sich die Frau, Zitat: Wir haben die Pannes entsorgt.“  Merke: Entsorgt. Mit dieser Vokabel wollte  auch besagter SPD-Mann mir eins auswischen.

Screenshot Facebook

Fazit: Ein sauberes Stelldichein auf dem Appell. Aber eben doch nur 0,8 Promille. Das beruhigt und gibt Zuversicht. Für die nächsten fünf Jahre alternative Ratsarbeit für Ratingen. – Einigen der Herrschaften werde ich im künftigen Rat begegnen. Das wird unterhaltsam. Garantiert.

Herzliche Grüße, Ihr

Bernd Ulrich

Update 30.10.2020: Wie die Staatsanwaltschaft Düsseldorf inzwischen mitteilte, wurde,  das Ermittlungsverfahren wegen einer strafbaren Handlung eingestellt. Mit der abschließenden Formulierung „Etwaige zivilrechtliche Ansprüche werden durch diesen Bescheid nicht berührt.“ werde ich implizit auf die Möglichkeit einer zivilrechtlichen Klage verwiesen.

Falls der Link zum „Appell“ nicht mehr funktionieren sollte: Mause_Appell

Zensur durch WAZ-Zeitungsgiganten zum Nachteil der AfD

Pressezensur im Ratinger Roten Punkt …

Gegen den Strom

So etwas nennt man eine missbräuchliche Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung: Die SPD-nahe Funke-Mediengruppe, der führende Zeitungskonzern in NRW, boykottiert die AfD!  Es bleibt nicht nur bei der journalistischen Diffamierung: Der AfD ist das Inserieren in den Zeitungen untersagt! Auch wir hier im beschaulichen  Ratingen sind betroffen!  – Was ist passiert:

Ich hatte vor einigen Tagen einen Termin für heute mit dem Ratinger Wochenblatt, unserem lokalen kostenlosen Anzeigeblättchen,  vereinbart. Thema sollte eine auf Ratingen zugeschnittene Anzeigenkampagne unserer Partei sein. Direkt vor den Eingang des Verlages empfing mich der hiesige Vertriebsbeauftragte und teilte mir mit bedrückter Miene mit:

Es gibt seit zwei Tagen eine Anweisung der Funke-Mediengruppe, im Wahlkampf keine Annoncen der AfD anzunehmen!

Ein ausgemachten Skandal!  Seit zwei Jahren ist das zuvor unabhängige Wochenblatt, im Volksmund wegen der Aufmachung auch als „Roter Punkt“ bezeichnet, im Besitz von Funke. – Bei früherer  Gelegenheit hatte der Rote Punkt durchaus unsere…

Ursprünglichen Post anzeigen 353 weitere Wörter

Warum Kommunal?

Die AfD wurde vor sieben Jahren gegründet als Alternative für Deutschland.  Staatsschuldenkrise im Euro-Raum, verkorkste Energiewende, Migrationskrise, Parallelgesellschaften und Bildungsmisere, um nur einige zu nennen, sind Themen, die unser Land als Ganzes betreffen und die der Anlass dazu waren, um unsere Partei aus der Taufe zu heben. Warum sich also in Kommunalpolitik engagieren?  Ich will das mal an einem Beispiel verdeutlichen, das mir ich persönlich widerfahren ist:

Mitte der neunziger Jahre war mein Arbeitgeber, eine bereits börsennotierte Aktiengesellschaft,  auf der Suche nach einem neuen Standort  für unsere „Geschäftsstelle Düsseldorf“. Zu dem Zeitpunkt unterhielten wir eine Filiale mit etwa hundert Beschäftigten in Ratingen; zumeist IT-Berater und Vertriebsbeauftragte für unsere Softwarelösungen. Das Einzugsgebiet unserer Kunden als auch der Mitarbeiter war ganz NRW. Die Räumlichkeiten in der Berliner Straße waren zu eng geworden; wir wollten weiter expandieren.  Es sollte ein neues Büro im Großraum Düsseldorf sein;  wir waren nicht notwendigerweise auf Ratingen als Standort fixiert. Nach den Zahlen, die mir von der Buchhaltung weitergeleitet wurden, profitierte Ratingen zu dem Zeitpunkt mit etwa eine Million DM jährlich an Gewerbesteuereinnahmen  durch unsere Niederlassung. Also bat ich den damaligen Stadtkämmerer, einen gewissen Harald B.,  zum Gespräch, welche Leistungen oder Vergünstigungen wir von Ratingen für den Fall erhalten, daß wir weiterhin hier vor Ort mit unserer Geschäftsstelle ansässig sein würden.  Die Unterhaltung war wenig ergiebig, denn tatsächlich hatte die Stadt kaum Spielräume für bereits ortsansässigen Unternehmen. Über 50% des Gewerbesteueraufkommens gingen ohnehin  an übergeordnete Institutionen.  Gegen Ende des Gespräches brachte ich das Thema auf ein aktuelles Ärgernis: Kostspielige Straßeneinbauten zur „Verkehrsberuhigung“ waren gerade in Mode gekommen und wir waren die Leidtragenden. Denn dadurch ging eine Anzahl öffentlicher Stellplätze direkt  vor unserer Haustüre verloren. Berater und Kunden mussten nun länger auf der Suche herumkurven und hatten weitere Fußwege zurückzulegen.   Als ich mein Gegenüber darauf ansprach erhielt ich sinngemäß eine erstaunlich offenherzige Antwort:

„Herr Ulrich, wir als Verwaltung sind leider gezwungen, die Vorgaben der Politik, des Stadtrates, zu erfüllen. Auch wir wundern uns, daß die Bürger das so klaglos hinnehmen anstatt zu rebellieren.“

Soweit die ehrlichen Worte des Stadtkämmerers, der später noch politische Karriere in Ratingen machen sollte.  Die Moral von der Geschichte: Politik ist zu wichtig, um sie nur den Funktionären der etablierten Parteien zu überlassen. Zu oft werden die Bürger vor unliebsame Tatsachen gestellt. Gegen die Zumutungen von Ideologen ist gesunde Menschenverstand  gefragt. Und den werden  wir einbringen. Gerade bei uns, hier in Ratingen.

Corona-Todesopfer in Ratingen: Der Dumeklemmer

Ich habe es erst gar nicht gemerkt: Er kam einfach nicht mehr. Dann habe ich mich selber auf die Suche gemacht: Er ist still und friedlich eingeschlafen. Keine Pressemeldung, keine Traueranzeige, kein Nachruf, nichts, gar nichts. Nur im Internet die lapidare Mitteilung unter https://www.dumeklemmer-ratingen.de/

Eigentlich schade. Wieder einer weniger. Er hatte  aber schon vorher kein leichtes Dasein: An den meisten Briefkästen klebt inzwischen der Aufkleber „Bitte keine Werbung!“ oder auch drastischer „Werbung verboten!“ Schade, denn auf diese Weise erreichte so mancher kostenlose Provinzklatsch nicht mehr seine Leser.

Mit besonderer Aufmerksamkeit las ich die Kolumnen des hiesigen CDU-Parlamentariers Dr. Peter Beyer, der mir von mancher Podiumsdiskussion aus Wahlkampfzeiten persönlich bekannt ist. Da er es gelegentlich nicht lassen konnte im Dumeklemmer gegen uns zu stänkern, reizte mich das manches Mal zum Widerspruch. Natürlich wurde das nie im inzwischen dahingeschiedenen Blättchen veröffentlicht. Aber dafür gibt es ja die Blogs. Noch letztens im März diesen Jahres gab es die Retourkutschen:

https://99thesen.com/2020/03/27/werte-wuerde-hass-und-hetze-wer-bedroht-die-demokratie/  oder etwas älter: https://alternative-ansichten.com/2018/03/08/schmutziges-vom-schwarzen-peter/

https://alternative-ansichten.com/2018/02/14/braunes-vom-schwarzen-peter/

Nun ja, Schnee von gestern. Mal sehen, wer künftig die Beyerischen Kolumnen veröffentlicht. Das Ratinger Wochenblatt, vulgo: Der  Rote Punkt,   kommt wohl kaum in Frage.

De mortuis nihil nisi bene: Über Tote soll man nicht schlecht reden. Der Dumeklemmer, er ruhe in Frieden!