3. Juli 2018: Professor Meuthen in Weilheim

Gegen den Strom

Am 3. Juli fand in der Weilheimer Stadthalle eine hochkarätige AfD-Wahlkampfveranstaltung mit Professor Meuthen statt. Die Berichterstattung des Münchner Merkur veranlasste mich zu dem nachfolgenden Leserbrief. Die Süddeutsche Zeitung hatte den Auftritt ihrem Publikum verschwiegen.

https://www.merkur.de/lokales/weilheim/weilheim-ort29677/demo-gegen-afd-in-weilheim-hass-ist-keine-alternative-10007652.html

https://www.merkur.de/lokales/weilheim/weilheim-ort29677/afd-wahlkampfauftakt-in-weilheim-meuthen-empfangen-wie-ein-ministerpraesident-10007792.html

Sehr geehrtes Redaktionsteam,

  herzlichen Dank an die Schongauer Nachrichten/Weilheimer Tagblatt für das hübsche Foto in der gestrigen  Ausgabe mit meiner Person vor der Phalanx der Rote-Karte-Halter*Innen in Weilheim! Ehrensache, daß ich als aktives AfD-Mitglied, angereist aus Nordrhein-Westfalen zu meinem Zweitwohnsitz im Pfaffenwinkel,  mir eine solche Gelegenheit nicht entgehen lasse!   Wann kommt schon mal der Bundesvorsitzende der AfD, Professor Jörg Meuthen, Mitglied des Europaparlamentes, in das beschauliche Weilheim?

Quelle: Münchner Merkur/Schongauer Nachrichten/Weilheimer Tagblatt Foto:Gronau

Es ist immer wieder ein eigentümliches Gefühl, als Veranstaltungsteilnehmer mit  einer Heerschaar krakeelenden Gegendemonstranten konfrontiert zu werden. Ein Gefühl wie im Zoo vor den Affenkäfig: Wer betrachtet wen, wer macht sich welche Gedanken, warum sind die hier, welche Beweggründe? „Hass…

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5. Mai 2018: Das Neue Hambacher Fest

Gegen den Strom

 Der Schlag in das Gesicht aller gesetzestreuen deutschen Bürger heißt Angela Merkel.  Das stammt nicht von mir, das ist auch nicht von der AfD. Diese Worte sprach Willy Wimmer am 5. Mai diesen Jahres auf dem Hambacher Schloss vor einem Publikum von etwa tausend Zuhöreren und einigen Dutzend extra angereisten Journalisten. Willy Wimmer ist nicht irgendwer. Ehemaliger Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium,  mehrere Jahrzehnte Bundestagsabgeordneter für die CDU und immer noch deren Mitglied.

Ich war an diesem denkwürdigen Tag dabei und ich bin froh und stolz darauf. Als einer von tausend Bürgern in bester  Tradition der deutschen Freiheitsbewegung von 1832. Eingeladen und organisiert  hatte  Max Otte, Mitglied der WerteUnion in der CDU/CSU und Professor für Betriebswirtschaftslehre. Jemand, der sich Sorgen macht um dieses Land. Mit diesen Sorgen steht er nicht allein. Und so hatte er aufgerufen zum „Neuen Hambacher Fest“, ein Spaziergang zum geschichtsträchtigen Schloss wie anno dazumal…

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Politische Instrumentalisierung von Euthanasieopfern: Widerwärtig

Kein politisches Niveau ist so tief, als daß es nicht noch unterboten werden kann. Ein besonders dreistes Beispiel  haben sich einige Lobbyisten von Sozialverbänden  geleistet. Da heißt es in einer riesigen Zeitungsanzeige, die kürzlich in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung veröffentlicht wurde:

Die Anfrage der AfD-Fraktion erinnert damit an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde und sie zu Hunderttausenden Opfer des Nationalsozialismus wurden.

Anzeige in der FAS

Diese Unterstellung ist an Schamlosigkeit nicht mehr zu überbieten. Da werden die ermordeten Opfer eines nationalsozialistischen Vernichtungsprogrammes für schnöde, eigennütze  Zwecke von Verbandsfunktionären missbraucht.

Was war passiert: Die AfD-Fraktion hatte im deutschen Bundestag schon im März eine kleine Anfrage gestellt: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/014/1901444.pdf

Die Regierung sollte Auskunft erteilen über möglicherweise zunehmende Zahl an Behinderungen bei Kindern, die sich ursächlich auf die im Orient und weitverbreitete Sitte der Verwandtenheirat zurückführen lassen.  Eine völlig legitime und zu Recht gestellte Frage, zumal unter den orientalischen Zuwanderen dieser Brauch weiterhin verbreitet ist. Die irgendwelcher Sympathieen für die AfD völlig unverdächtige Zeitschrift ZEIT schrieb vor einiger Zeit dazu:

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-07/inzest-migranten-ehe/komplettansicht
Aus dem Text:

Cousin und Cousine als Eltern

Enge Verwandte, die ein Kind zeugen, gehen ein hohes Risiko ein. Viele Migrantenpaare wissen wenig über die Gefahr angeborener Krankheiten.  Es gibt einzelne, meist englischsprachige wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Inzestkinder mit höherer Wahrscheinlichkeit an schweren angeborenen Krankheiten leiden als Kinder von nicht verwandten Eltern. So kam eine Studie der britischen Universität Birmingham zu dem Schluss, dass 60 Prozent der Todesfälle und schweren Erkrankungen bei Kindern verhindert werden könnten, wenn der Inzest beendet würde. Das Erkrankungsrisiko nimmt demnach mit der Nähe der Blutsverwandschaft zu. Deswegen ist anzunehmen, dass auch die Leiden der Kinder von Seyran und Askin mit der Verwandtschaft der beiden in Zusammenhang stehen

Viele Eltern kennen die Risiken nicht

In Deutschland gibt es kaum belastbares Zahlenmaterial zu diesem Thema. Einer der wenigen, der zu diesem Phänomen Daten erhoben hat, ist der Berliner Pränataldiagnostiker Rolf Becker . Er hat in den vergangenen 20 Jahren 636 ungeborene Kinder aus Verwandtschaftsehen untersucht, von denen die Hälfte aus einer Cousin-Cousine-Beziehung stammten.

Soweit der Text aus der ZEIT. Auch der Spiegel brachte schon vor Jahren dieses Thema aufs Tablett:  

… Seit drei Jahren versucht Yadigaroglu, gegen die Eheschließung unter Verwandten mit Aufklärung anzugehen – es ist ein aufreibender und schwieriger Kampf. Denn die junge Frau rührt an ein Tabu: Viele arrangierte Ehen, die in traditionellen türkischen Haushalten noch immer hoch im Kurs stehen, finden innerhalb der eigenen Familie statt. Oft sind es Verwandte wie Cousin und Cousine, die miteinander vermählt werden. Das Risiko, ein krankes Kind zur Welt zu bringen, ist bei solchen Verbindungen signifikant erhöht, belegen einzelne Studien. … Bei Verwandtenehen über mehrere Generationen steige das Risiko, ein behindertes Kind zu bekommen, im Einzelfall mitunter auf 25 Prozent. …

„Wir sehen hier viele seltene Fälle, schwere Extremitätenanomalien, Hautdefekte, komplexe Herzfehler“, sagt Becker und verweist auf seine jahrelange Statistik. „Man muss darüber sprechen, nicht aus falsch verstandener Political Correctness schweigen.“ Eine britische Studie der Universität Birmingham mit 5000 Müttern kam in den neunziger Jahren zu dem Schluss, dass rund 60 Prozent der Todesfälle und schweren Erkrankungen bei ihren Kindern hätten verhindert werden können, wenn es keinen Inzest unter den Migranten gegeben hätte.  .. Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-66696026.html

Die Reihe lässt sich beliebig fortsetzen. Wer etwa in Google den kombinierten Suchbegriff „Kinderärzte Inzucht“ eingibt, bekommt Informationen in Hülle und Fülle.

Die „Sozialverbände“  hingegen zeigen hartleibige  Faktenresistenz. Wörtlich:  „Wir weisen einen konstruierten Zusammenhang zwischen Behinderung, Inzest und Zuwanderung  entschieden zurück.“ https://www.bagwfbm.de/article/3466 Besonders infam: In das Auskunftsbegehren der Bundestagsabgeordneten wird in böswilliger Absicht ein Zusammenhang mit der berüchtigten Euthanasie des Dritten Reiches hineinkonstruiert. Behinderten werde das Lebensrecht abgesprochen. – Wer sich hingegen sorgfältig den Wortlaut der Fragen durchliest, findet darauf nicht den geringsten noch so kleinen Hinweis.

Was könnten die Motive der Verbandsbosse für die Uneinsichtigkeit in die medizinisch evidenten Diagnosen und überschäumende Wutreaktion sein:  Da ist zum einen die verständliche Sorge um den eigenen Job. Gäbe es keine Behinderten in dieser Gesellschaft, wären die Lobbyisten schlichtweg überflüssig. So makaber es klingt: Es ist nicht von der Hand zu weisen, daß die Funktionäre zur langfristigen Sicherung ihrer Arbeitsplätze daran interessiert sein könnten, daß ihnen der Nachwuchs ihrer Klientel nicht ausgeht und deshalb jede Diskussion abwürgen wollen.

Viel wahrscheinlicher ist indessen die Lesart: Alle diese Vereine finanzieren sich hauptsächlich durch Zuwendungen der öffentlichen Hand. Ein altes Lied: Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing. AfD-Bashing, so absurd das jeweilige Thema auch immer sein mag,  wird bei den noch regierenden Altparteien mit äußersten Wohlwollen registriert und belohnt.  – Wir als Steuerzahler sollten dies Entgleisung nicht durchgehen lassen. Das Geld, das diese Organisationen von uns als Bürger erhalten, sollte nicht für politische Propaganda übelster Art  missbraucht werden.

Mir persönlich bleibt ein Trost: Die Bodelschwingschen Stiftungen BETHEL , für die ich regelmäßig spende und meine  Briefmarken sammele, haben das  gehässige Pamphlet  nicht unterschrieben. Gut so. Pfarrer Ulrich Pohl und seine Mitstreiter konzentrieren sich lobenswert auf ihre eigentliche Aufgabe: Die Pflege und  Hilfe für Behinderte.

Ach so, die Antwort der Regierung hätte ich fast vergessen. Mit einen Wort: Nichtssagend: Wer es nachlesen will, hier: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/016/1901623.pdf  Es wird verwiesen auf die von Statistischen Bundesamt erstellten Auswertungen. Und da gibt es weder eine Differenzierung nach Migrationshintergrund noch nach Inzest als Ursache für Missbildungen bei Neugeborenen. Wie schrieb schon die ZEIT vor Jahren: In Deutschland gibt es kaum belastbares Zahlenmaterial zu diesem Thema. Daran hat sich offenbar nichts geändert. Und nach dem Willen der Altparteien soll es wohl auch so bleiben. Und die Soziallobbyisten verbitten sich jede Diskussion über das Thema und schrecken dabei vor keinem Mittel zurück.

Die mediale Aufbereitung (vornehmes Wort für Schmutzkampagne) durch die üblichen Verdächtigen in den Redaktionsstuben deutscher Zeitungen ist alles andere als ein Ruhmesblatt und ist, wenn man so will, ein weiteres dunkles Kapitel.

Was bleibt, ist die Diffamierung einer ehrbaren Politikerin und Mutter von vier Kindern. Nicole Höchst hatte die Anfrage gestellt. Ihr Resümee in Auszügen:

Fakten müssen in vielen Gebieten wieder politisches Handeln bestimmen. Hierzu ist es notwendig, dass dort, wo die Möglichkeit besteht, Statistiken erhoben werden. Ohne gesicherte Datenlage werden Probleme oft nicht erkannt und politische Maßnahmen zur Abhilfe lassen sich schwerer planen, durchführen und evaluieren, da ohne sie der Erfolg nicht „gemessen“ werden kann. In welcher Form nun eine meiner Anfragen herausgegriffen wird, zeigt, wie es um die politische Kultur in Deutschland mittlerweile bestellt ist. Es wird versucht einen völlig abstrusen und absolut an den Haaren herbeigezogenen Zusammenhang mit nationalsozialistischen Gräueltaten herzustellen. Werden die dem gesamtgesellschaftlichen Konsens heiligen Kühe auch nur angesprochen, reagiert man seitens des politisch korrekten Establishments wie der berühmte pawlowsche Hund und versucht den politischen Gegner mit allen Mitteln mundtot zu machen.Wir wollen Daten erfassen, um Handlungsbedarf zu sehen und Steuerungswissen zu gewinnen, damit z.B. mögliche künftige Handlungsfelder finanziell und personell ausgestattet werden können. Aber in den Köpfen der linken Eliten poppt reflexartig im Zusammenhang mit Behinderten das Schlagwort „Euthanasie“ auf. Ich halte das für eine Selbstoffenbarung all derer, die gutmenschlich tun.

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=551132105286282&id=200054723727357

Kein Kampf gegen Rechts?

Kampf gegen Rechts: Die fortwährende Verweigerung der Ver.di-Funktionärin

Liebe Freunde,

Es hätte so schön werden können. Aber es wurde nichts daraus.  Und so bin ich nun um eine Erfahrung reicher und um eine Hoffnung ärmer.

Dabei begann alles so verheißungsvoll.  Durch eine Ausgabe der WAZ im Oktober vergangenen Jahres wurde ich auf Frau Silke  Iffländer aufmerksam.  Ver.di-Funktionärin und frischgebackene DBG-Chefin im Kreis Mettmann. Ihr wichtigstes Anliegen: Der Kampf gegen Rechts

Das weckte meine Neugier. Und so schrieb ich Frau Iffländer  wie folgt, wobei ich die WAZ-Redakteure in Kopie setzte:

Von: Bernd Ulrich [mailto:hansberndulrich@googlemail.com]
Gesendet: Donnerstag, 26. Oktober 2017 13:01
An: silke.ifflaender@verdi.de
Cc: WAZ, Redaktion_Velbert;

 Betreff: Kampf gegen Rechts

 Sehr geehrte Frau Iffländer,

   zu Ihrer Wahl zur DGB-Vorsitzenden im Kreis Mettmann gratuliere ich Ihnen recht herzlich. Ich hatte die Nachricht in der Montagsausgabe der WAZ von vergangener Woche gelesen.

 In der gleichen Meldung wurde berichtet, daß der „Kampf gegen Rechts“ in Ihrem neuen Amt oberste Priorität habe. Also nicht etwa der Kampf gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse, ungesunde Arbeitsbedingungen, Langzeitarbeitslosigkeit, Wohnungsnot, Alters- oder Kinderarmut, Pflegenotstand, Bildungskatastrophe,  gescheiterte Integration oder sonstige arbeitspolitische oder gesellschaftliche Probleme, wo Handlungsbedarf  gegeben ist.  Es ist der „Kampf gegen Rechts“. Das weckt mein Interesse und ich stelle mich gerne einer Diskussion zur Verfügung um dieses Thema zu vertiefen.

 Von Medien und Altparteien hört wiederholt, daß man die AfD „inhaltlich stellen müsse“.  Dazu bin ich gerne bereit. Von mir aus in den Redaktionsräumen der WAZ, vor einem Publikum, wo auch immer.

 Haben Sie bitte Verständnis, daß ich in der Unterschriftszeile noch nicht meine vollständige Adresse angebe. Es ist ja sattsam bekannt, daß einige Übereifrige den „Kampf gegen Rechts“ gerne mit Steinen und Farbbeuteln austragen.  Auf deren „Hausbesuche“ möchte ich gerne verzichten.

 Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören und verbleibe mit freundlichen Grüßen

 Bernd Ulrich Sprecher AfD Stadtverband Ratingen

Die frischgebackene DGB-Chefin reagierte nicht. Auch meine Glückwünsche wurden mir nicht gedankt. Aber die WAZ zeigte Interesse:

Von: WAZ
Gesendet: Montag, 30. Oktober 2017 11:11
An: Bernd Ulrich
Betreff: AW: Kampf gegen Rechts

 Sehr geehrter Herr Ulrich,

 wir finden Ihren Vorschlag äußerst interessant und werden uns mit Frau Iffländer in Verbindung setzen. Sobald wir etwas wissen, melden wir uns bei Ihnen.

 Mit freundlichen Grüßen, WAZ-Redaktion Velbert

Meine Sorge vor den Aktivisten im „Kampf gegen Rechts“ war nicht unbegründet. Denn zwischenzeitlich erhielt das Büro unseres Kreisverbandes tatsächlich ungebetenen Besuch von Steine- und Farbbeutelwerfern. Das  Antifa-Portal Indymedia rühmt sich dieses Anschlages bis heute:  https://de.indymedia.org/node/14988

In der Nacht vom 4. Auf den 5. November wurde auf das Büro unseres Kreisverbandes ein folgenschwerer Anschlag verübt. Linksterroristen warfen zunächst mit Steinen Fenster und Türen ein. Durch die gesplitterten Scheiben wurden Farbbeutel, gefüllt mit klebrigem Lack, geschleudert. Mobiliar, Büroausstattung und Materialien sind nur noch Sondermüll. Wände und Böden sind ruiniert. Der Schaden geht in die Tausende. – Es ist bezeichnend für unser politisches Klima, daß dieser Vorfall weder im amtlichen Mettmanner Polizeibericht noch in der lokalen Presse auch nur mit einer Silbe erwähnt wurde. Hier ein paar Eindrücke vom Tatort.

Sollte das etwa schon die DGB-Antwort im „Kampf gegen Rechts“  gewesen sein? Vor einigen Tagen teilte mir nun die WAZ mit:

Sehr geehrter Herr Ulrich,

 wir haben nun Frau Iffländer erreicht. Aus einem Gespräch wird allerdings nicht, da Verdi nicht mit der AfD gemeinsam in irgendeiner Form auftreten möchte (sagt Frau Iffländer). Das tut mir sehr leid, ich wäre auf dieses Gespräch sehr gespannt gewesen.

Schade. Erst den Mund vollnehmen: „Wir wollen die AfD inhaltlich stellen“ und dann doch kneifen? Oder hatte  Frau Iffländer meinen schon vor Jahren verfassen, für Ver.di wenig schmeichelhaften und darum  unverändert aktuellen Beitrag gelesen?  http://hansberndulrich.wordpress.com/?s=kriminelle+Vereinigung

 Das fragt sich

Euer Bernd

Schmutziges vom schwarzen Peter

Liebe Freunde,

 letzte Woche musste Peter Beyer  wieder liefern. Nein, keinen politischen Beitrag von Belang. Sondern seine übliche 14-tägige Kolumne im unserem Ratinger Anzeigeblättchen, dem Dumeklemmer. Und weil es aus den Gefilden der CDU wenig Erbauliches zu berichten gibt, sinnierte er über Tischsitten im Bundestag. Mal ehrlich: Wenn die in Berlin vernünftige Arbeit abliefern würden, dann könnten die Damen und Herren Abgeordneten von mir aus so viele Kaffeebecher und Pizzakartons im Plenarsaal stapeln wie sie wollen. Und meinetwegen auch noch beim Verzehr genüsslich schmatzen und schlürfen. Ja, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre … Zum Schluss seiner Belanglosigkeiten bricht beim schwarzen Peter doch wieder seine schon pathologische AfD-Phobie durch: Beschuldigt er doch die Alternative Bundestagsfraktion, daß sie die Meinungsfreiheit einschränken wolle.  Und ergeht sich einer geradezu peinlichen, narzisstischen Lobhudelei auf  seine Parteifreunde und Koalitionäre:

Aus dem Text:Der Antrag der Rechten (Anm: gemeint ist die AfD) wurde als „Rassistisch“ und „intellektuell erbärmlich“ bezeichnet, vor allen weil er die Meinungs- und Pressefreiheit missachtete. Die Antworten waren grandios, einstimmig und erfreulich deutlich ablehnend.“

Quelle: Dumeklemmer

 Das Ganze hat  einen Schönheitsfehler: Wohlweislich  verschweigt der Autor seinem Publikum, worum es bei der Abstimmung nun eigentlich ging. Denn der Polit- und Medienliebling Denis Yücel hatte seinerzeit neben anderen gehässigen Parolen geäußert: Der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Seite“.  Solche Stänkereien sind hierzulande bekanntlich durch Meinungsfreiheit legitimiert. Ebenso legitim ist es, solche Äußerungen zu missbilligen. Eine solche Missbilligung hat mit Einschränkung der grundgesetzlich geschützten Meinungsfreiheit nichts, aber auch gar nichts  zu tun. Das sollte auch dem studierten Juristen Dr. Peter Beyer geläufig sein.

Schade: Außer der AfD stimmten sämtliche andere Parteien ausdrücklich gegen eine Missbilligung  der Yücel-Parolen. Man hätte sich ja auch enthalten können. Damit machte sich der Deutsche Bundestag mit Ausnahme der AfD-Abgeordneten die deutschfeindlichen, hasserfüllten Beschimpfungen des türkisch-deutschen Doppelpassinhabers Denis Yücel zu eigen.  Hier nachzulesen in den offiziellen Dokumenten des Parlamentes:   http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/008/1900846.pdf

Eine Schande für Deutschland? Wenn nicht das, was dann?  Gibt es überhaupt noch ein Schamgefühl bei den Abgeordneten der Altparteien?

 Das fragt sich

     Euer Bernd

 

NRW: Initiative der AfD für Frauenhäuser

Weltfrauentag: Initiative der AfD zur Stärkung von Frauenhäusern abgelehnt!

Letztens war Weltfrauentag. Ein Tag der politischen Lippenbekenntnisse und des gebetsmühlenhaften Herunterleierns der bekannten Klagelieder: Defizite bei Vollzeitstellen für Frauen, Kinderbetreuungsplätzen, Aufstiegschancen für karrierebewusste Frauen, Bezahlung, usw.
 Dabei gibt es viele Frauen, die wirklich und unmittelbar dringend unsere Hilfe bedürfen: Diejenigen, die Opfer werden von häuslicher, körperlicher Gewalt. Misshandlungen und Torturen, ausgeübt von  Ehemännern, Partnern und leider oft von eigenen Familienangehörigen. Im schlimmsten Fall bis hin zum „Ehrenmord“.  All diesen gequälten Opfern helfen die Litaneien unserer Gleichstellungsbeauftragten und Familienpolitikerinnen keinen Deut weiter.
 Es ist sattsam bekannt, daß es in NRW zu wenig Frauenhäuser gibt. Erst jüngst wurde in der Presse wieder darüber berichtet:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/zu-wenig-plaetze-im-frauenhaus-duisburg-aid-1.7437151
https://www.welt.de/regionales/nrw/article171493083/Ueberfuellte-Zufluchtsorte-muessen-Frauen-in-Not-abweisen.html
 Folgerichtig hatte die Landtagsfraktion der AfD beantragt,  die Mittel aus dem Landeshaushalt zur Verbesserung der Frauenhäuser aufzustocken. Ein dringendes Gebot der Menschlichkeit.  500.000€ zusätzlich, damit keine der schutzsuchenden, malträtierten Frauen mehr abgewiesen werden muß.  Und dann das Unbegreifliche: Der Antrag wurde von den Altparteien abgelehnt!  Hier das Ergebnis: https://afd-mettmann.de/aktuelles/2018/03/frauenfeindliche-politik-der-anderen-parteien/
 Ich will mir das gar nicht vorstellen, welches Schicksal einer Frau aus einem orientalischen Kulturkreis blüht, wenn sie zur Rückkehr zu ihrem  gewalttätigen Mann gezwungen wird. Vieles erfahren wir gar nicht, wenn etwa die Unglückliche dann außerhalb der deutschen Landesgrenze ihr Schicksal ereilt.  So wie etwa die Belastungszeugin im Ehrenmordfall „Hatun Sürücü“, die weder in Deutschland noch in der Türkei mehr auffindbar ist.  Die Konsequenz: Freispruch für die Mörder, die die eigene Schwester mit Kopfschuss  hingerichtet haben und heute grinsend mit der abscheulichen Tat prahlen.
 Zurück nach NRW: Für eines hatten die Altparteienparlamentarier doch noch Geld übrig: Für den NRW-Haushaltstitel: „Gleichstellung und Potenzialentwicklung in Beruf und Gesellschaft“  werden ein paar Millionen lockergemacht. Apropos Gleichstellungsbeauftragte: Als Ergebnis deren Denkarbeit haben wir nun endlich einen Vorschlag für die gendergerechte Neufassung der Nationalhymne: Statt  „Vaterland“ heißt es dann „Heimatland“.
 Ob die misshandelten Frauen das zu schätzen wissen?  

 Das fragt sich  Euer Bernd

 

Braunes vom Schwarzen Peter

Liebe Freunde,

    CDU-Parteigänger und ihre Funktionäre hatten in den närrischen Tagen trotz Karneval keinen Grund zur Freude. Die wenigen vernehmbaren medialen Äußerungen der Merkel-Getreuen schwanken zwischen Verzweiflung und Sarkasmus.

 Unser hiesiger CDU-Abgeordnete, der promovierter Parlamentarier Peter Beyer steckt in einem Dilemma: Er muß regelmäßig eine Kolumne im hiesigen Anzeigeblättchen „Dumeklemmer“ bedienen. Diese kostenlos an Ratinger Haushalte verteilte Wochenzeitung möchte nämlich neben Bekanntschaftsanzeigen, Gebrauchtwageninseraten und sonstigen Sonderangeboten ihrer Leserschaft auch redaktionelle Inhalte bieten. Peter Beyer nutzt dieses Forum gerne als Selbstdarstellungsplattform. Was aber tun, wenn man über das gegenwärtige Groko-Gerangel am liebsten den Mantel des Schweigens legt?

 Nazi-Vergleiche sind traditionell die unterste Schublade im Instrumentenkasten der politischen Auseinandersetzung. Auch die CDU selbst ist davon betroffen: Wurde doch die noch regierende Kanzlerin  von griechischen Gazetten mal mit Hitlerbärtchen karikiert oder bei anderer Gelegenheit das ganze Groko-Kabinett von Erdogan als „faschistisch“ abqualifiziert.

 Aus der reinen  Not heraus, nichts Besseres auf Lager zu haben, wühlt nun auch unser Dr. Beyer tief unten in der schmutzigen Wühlkiste von Nazi-Assoziationen. Dabei ist er sich nicht zu schade, den bewegenden Auftritt einer hochbetagten Auschwitz-Überlebenden im Bundestag zu billiger Polemik gegen die AfD zu instrumentalisieren.  Die Alternative für Deutschland hatte nämlich der beeindruckenden Ansprache der 93-jährigen Anita Lasker-Wallfisch durchweg Beifall gespendet, mit einer Ausnahme: Als die alte Dame ein dickes Lob aussprach für die Öffnung der Grenzen (Eine unglaublich generöse, mutige, menschliche Geste).       

Dumeklemmer vom 7.2.2018

 Bereits vor einiger Zeit hatte auch Frau Merkel eingestanden:  „Ein September 2015 darf sich nicht wiederholen“.  Der designierte Innenminister Seehofer kraftmeiert: „Einen Kontrollverlust wird es mit mir nicht geben.“  Der Beifall von den CDU-Rängen im Bundestag für die chaotische Grenzöffnung des Jahres 2015 ist somit fehl am Platz. Halten wir der über neunzigjährigen, in London lebenden Anita Lasker Wallfisch zugute, daß sie ihrem parlamentarischen Publikum ein Kompliment machen wollte.

Die heutige Situation afrikanischer, arabischer und vorderasiatischer  Armutsflüchtlinge ist in keiner Weise vergleichbar mit den Lebensumständen der rassisch verfolgten deutschen Juden im Jahr 1938. Das weiß auch ein Dr. Peter Beyer. Schade, daß er wider besseres Wissen  seinem Publikum etwas anders weismachen will. Die Geschichtsklitterung, die er der AfD anhängen will,  betreibt er selbst.

Herzliche Grüße  Bernd

Anmerkung: Der  Peter Beyer ist mir bereits bei früherer Gelegenheit durch ein ähnliches Machwerk im Dumeklemmer unangenehm aufgefallen. Damals schrieb ich unter der Überschrift „Beyerische Zumutungen“:

Der CDU-Mann in unserem Wahlkreis befindet sich immer noch im Wahlkampfmodus, obwohl er sein Direktmandat längst in der Tasche hat. Anders ist diese merkwürdige Stilblüte, der er in der letzten Woche im lokalen Presseorgan „Dumeklemmer“ von sich gegeben hat, nicht zu erklären.  Hier der Text:

Aus Dumeklemmer KW44 2017

 Ärgerlich, daß dieser Blödsinn auch noch kostenlos abgedruckt wurde. Wir als AfD hätten im Wahlkampf für einen Anzeige im Format dieses Textes  ein paar tausend Euro bezahlen müssen. Entsprechende Angebote lagen mir von der Anzeigenabteilung vor.  Ich habe auch wenig Hoffnung, daß der nachfolgende Leserbrief, den ich dann an den Dumeklemmer geschickt habe, auch tatsächlich gedruckt wird:

Leserbrief

Ein Beyer in Berlin? Schon diese Überschrift verheißt Spannung. Handelt es sich um eine neue Geschichte geglückter oder schief gelaufener Integration?  Wie kommt jemand, der seiner  alpenländischen Heimat den Rücken gekehrt hat, in der neuen, fremden Umgebung zurecht? Wird er seine gewohnte Nahrung, nämlich die geliebten Weißwürste, Leberkässemmeln oder die Schweinshaxen mit Kraut und Knödeln vermissen? Wird er wegen seiner Lederhosentracht und Gamsbartbüschel am Hut gehänselt, möglicherweise wegen seines Dialektes bei der Wohnungssuche diskriminiert?      

 Nichts von alledem. Denn unser Beyer schreibt sich nicht mit AY wie etwa Ayinger Bier, sondern mit EY wie Ernst&Young. Und er stammt auch nicht aus Deutschlands sonnigem Süden, sondern aus dem profanen  Ratingen. Zudem ist er nicht neu in der Bundeshauptstadt, sondern sitzt dort bereits seit 2009 als christdemokratischer Parlamentarier im Berliner Reichstag.  Der neue Bundestag ist damit  schon seine dritte „Parlamentsperiode“.   

 Indessen, Dr. Peter Beyer empfindet seinen ersten Tag im neu gewählten  Parlament als „historisch“. Er erwähnt Professor Jörg Meuthen auf der Zuhörertribüne, den Chef der „Neuen Rechten“, so die beyerische Wortwahl. Durchaus nachvollziehbar, daß unserem CDU-Mann in Berlin dabei etwas Beklemmung  befällt. Hat doch die AfD mit Jörg Meuthen einen echten Wirtschaftsprofessor an ihrer Spitze. Dergleichen hatte die CDU letztmalig vor über fünfzig Jahren; damals hieß der Chef Professor Ludwig Erhard. Lang ist’s her. Von den damaligen Wahlergebnissen können die Christdemokraten, die sich immer noch als solche bezeichnen, heute nur noch  träumen.

 Warum unser Beyer in Berlin dann allerdings abschweift zu einer jüdischen Schriftstellerin und Holocaustüberlebenen, das ist nicht so recht nachvollziehbar. Ohne Zweifel ist hierzulande jüdisches Leben heutzutage gefahrvoller als noch vor einigen Jahren. Schuld ist eine unbedachte „Willkommenskultur“, die islamischen antisemitischen Terroristen  Tür und Tor geöffnet hat. Und dafür zeichnet nun mal, so traurig es auch ist, Dr. Beyers Partei verantwortlich.  — Ende des Leserbriefes

Herr  Dr. Beyer dürfte bei seiner Wahl zum Abgeordneten in Mettmann II auch einige Erststimmen von AfD-Wählern bekommen haben. Bedankt hat er sich dafür  ebenso wenig wie für meine persönlichen Glückwünsche zur Wahl. 

Bernd