Verkohlung durch Kohler
Nach der „Blauen Sau“, dem Artikel der FAZ über Alice Weidel in der vergangenen Woche, legte Berthold Kohler noch einmal kräftig nach. Die AfD-Phobie des FAZ-Herausgebers nimmt paranoid-pathologische Züge an. In der letzten Dienstagsausgabe stellt er die krude These auf, der (angeblich russische) letztlich missglückte Anschlag auf die Antonow in Leipzig sei die Wahlhilfe Putins für die AfD gewesen. Auf Seite Eins, im Leitkommentar, unter der Überschrift „Moskaus Hilfe für die AfD“. Da bleibt einem die Spucke weg; da ist jeder weitere Kommentar überflüssig.
Im letzten Jahrhundert machte die Frankfurter noch erfolgreich Werbung mit dem Slogan „Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“. Dieser Spruch ist heute absurd und bestenfalls Realsatire, ebenso wie das althergebrachte Sprichwort unserer Großeltern: „Pünktlich wie die Eisbahn“.
Die FAZ-Macher leiden an einer gnadenlosen Selbstüberschätzung. Dabei sind ihre Zeiten als Gatekeeper der öffentlichen Meinung sind lange vorbei. Das ist auch das Fazit der nüchternen Analyse des von mir sehr geschätzten Mathias von Gersdorff: https://www.youtube.com/watch?v=k5pNMCijVOw Hörenswert!
Ich habe schon lange die FAZen dicke. Bereits vor sechs Jahren habe ich mein Abo gekündigt. Gute Entscheidung.

