Landesparteitag in Marl: Die Nachlese

(Bernd Ulrich)Zugegeben: Der Landesparteitag war eine große Enttäuschung. Für die angereisten Journalisten. Hatten die doch sehnlichst auf die große Story von angeblichen „Rechtsruck“ gehofft. Dumm gelaufen für die angereisten Hofschranzen der (noch) regierenden Altparteien. Denn der alte und neue Vorsitzende im Landesvorstand ist Dr. Martin Vincentz. Kein Wunder, dass Kameraleute von WDR und Komplizen bereits vor Ende des ersten Tages resigniert abreisten. Der Rest war dann Routine: Ab Nummer Drei im Landesvorstand liefen die Wahlen im harmonischen Einklang; es gab praktisch keine Kampfkandidaturen. Und der Disput am Vormittag des Samstages drehte sich weniger um programmatische Inhalte denn um eine Personalie in der Landtagsfraktion, zu der es unterschiedliche Sichtweisen gab. Apropos Fabian Jacobi, dem wir gerade hier in unserem KV viel verdanken: Als unser Vertreter im Rechtsausschuss des deutschen Bundestages hat er das Herz auf dem rechten Fleck. Aber wer tatsächlich glaubt, dass er sich mit irgendwelchen rechtsextremen Tendenzen gemein machen würde, der hält wohl auch Weihnachtsmann und Osterhasen für real existierende Lebewesen.

Unsere Delegation in Marl am Sonntag. Martin Renner war bereits abgereist.

Wir vom Kreisverband Mettmann waren am Samstag mit unseren fünfzehn Delegierten vollzählig in Marl angereist.  An der Zufahrt zur Halle gab es wieder die übliche Begleitmusik der vereinigten pöbelnden Buntblödel von linken Gewerkschaftlern, Sozis, Grünschnäbeln, Antifa, Omas gegen Rechts, Klimaaktivisten und sonstigen verblendeten Fanatikern. Eben die übliche Melange der immer noch unverbesserlichen, die es einfach nicht kapieren wollen, dass sie mit ihrem Gegröle den Aufstieg der AfD zur Volkspartei nicht verhindern konnten. Nur schade, dass es wieder so vieler Polizisten bedurfte um uns den Mob vom Halse zu halten und für freien Zugang zur Veranstaltung zu sorgen. Bei den Zuständen, die inzwischen in unserem Land herrschen, würden unsere Ordnungshüter, von denen viele insgeheim auf unserer Seite stehen, dringend an anderer Stelle gebraucht!

Am Sonntag war die Schar der Krakeeler am Eingang dann schon ziemlich ausgedünnt. Ohne Querelen wurde das umfangreiche Programm zügig abgearbeitet so dass wir schon am frühen Nachmittag den Heimweg antreten konnten. Hier das offizielle Resümee: https://afd.nrw/aktuelles/2026/03/afd-nrw-waehlt-neuen-landesvorstand-und-bestaetigt-dr-martin-vincentz-an-der-spitze/

Da war doch noch was am Sonntag? Richtig, Weltfrauentag! Den deutschen berufsmäßigen Feministen (m/w/d) aus der Regenbogenfamilie war indessen das oftmals beklagenswerte Schicksal von Frauen im Orient, in Afrika und anderen Weltgegenden oder migrantisch geprägten Gemeinschaften hierzulande ziemlich gleichgültig. Catcalling, Gender-Pay-Gap, Frauenmangel in Führungspositionen oder Arbeitsteilung im Haushalt waren zu dem Anlass die beherrschenden Themen in der Community.

Und noch was war am Sonntag: Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg. Die AfD konnte ihren Stimmenanteil verdoppeln. Gut so. Die Linkspartei bleibt draußen. Auch gut. Die FDP fliegt raus. Selber schuld. Die SPD landet knapp über 5%. Nochmal Glück gehabt. Aber: Schwarz-Grün kommt auf über 60%. Für diese Wahlverwandtschaft zahlte sich zweierlei positiv aus: Zum einen der dramatische Niedergang des Bildungsniveaus im Ländle, zum anderen die von den Grünen betriebene Drogenfreigabe. Bekifft und verblödet: Anders ist dieses groteske Ergebnis nicht zu erklären. Schade um das einstige Vorzeige-Ländle der fleißigen, sparsamen Schwaben. Mit Grün-Schwarz an der Regierung ist der weitere Abstieg vorprogrammiert.

Wir hingegen haben mit der neuen Mannschaft im Landesvorstand die besten Voraussetzungen für den anstehenden Landtagswahlkampf. Wir wollen und werden die weitere Verwüstung unseres Bundeslandes stoppen und den Herrn Ministerpräsidenten Wüst dahin schicken, wo er dem Namen nach hingehört. Auf geht’s!

 

Pinocchio-Skandal: Auch bei uns in Ratingen

Es war der Aufreger in dieser Republik und schaffte es als Schlagzeile auf Seite Eins der Bildzeitung: Die Kriminalpolizei knöpft sich einen Rentner vor, weil er den Bundeskanzler Friedrich Merz als „Pinocchio“ bezeichnet hatte. Majestätsbeleidigung nach §188 Strafgesetzbuch! Au weia!

Ich erinnere mich: Es war der 30.Dezember 2025, 16:00 Uhr, als ich beinahe einen schweren Unfall verursacht hätte. Aus dem Autoradio hörte ich die Meldung des Bayerischen Rundfunks: „Bundeskanzler Merz fordert mehr Transparenz und Ehrlichkeit“. Schock! Das hätte mir doch beinahe das Lenkrad aus der Hand geschlagen! Merz, ausgerechnet Merz! Der Urheber des größten Wählerbetruges seit Bestehen dieser Republik! Rechts blinken, nach links abbiegen: Das kennen wir, das ist das übliche „Für Dumm Verkaufen“ wie wir es von der CDU kennen. Aber die staatsstreichartige Verfassungsänderung mit einem bereits abgewählten Bundestag, entgegen aller vorherigen Wahlversprechen: Das hat in seiner Monstrosität schon etwas Einmaliges. Pinocchio? Diese Kinderfigur ist eine verharmlosende   Untertreibung für den Urheber dieses Bubenstücks!

Ende gut, alles gut für unseren Rentner: Die Staatsanwaltschaft, die gegen den Merz-Kritiker  Stellung gebracht wurde, sah keine strafbare Handlung bei dem Mann. Einstellung des Verfahrens!

Pinocchio als Kanzler- bzw. Majestätsbeleidung, hierzulande ein Fall für Polizei und Justiz. Kein Fall für die Strafverfolgung war indessen die Blasphemie in Ratingen.  Die Darstellung des leidenden, gekreuzigten Heilands als verhunzter Pinocchio: Diese Gotteslästerung hatte kein Nachspiel. Hier die ganze Geschichte:

Donnerstag, der 12. Februar 2026. Karneval im Ratinger Bürgerhaus mit der lokalen Parteiprominenz. Ich traute meinen Augen nicht: Da baumelte ein Pinocchio-Hampelmann als gekreuzigter Christus auf dem Bauch des obersten SPD-Genossen!

Quelle: Rheinische Post

Nun ist eine Mönchskutte als Karnevalsverkleidung zwar ganz praktisch um die Leibesfülle zu verhüllen, aber als Verkleidung für eine feucht-fröhliche Karnevalsfeier durchaus fragwürdig. Wenn dann noch ein großes Holzkreuz, Symbol des Christentums, als zusätzliche Kostümierung missbraucht wird: Da sind die Grenzen des Anstands und des Respektes bereits überschritten. Wenn aber dann noch der Gekreuzigte als Pinocchio-Hampelmann mit einer Zipfelmütze in Form eines aufgerollten Kondoms verunglimpft wird: Das haut dem Fass endgültig den Boden raus.

Der Träger dieser Staffage hat sich das Ensemble offenbar selber zusammengebastelt: Auf dem Bild ist deutlich zu sehen, wie die Witzfigur üppig mit Paste auf dem Kreuz festgeklebt wurde.

Das Ganze erinnert mich an eine andere Blasphemie. Wochenlang wurde die bildliche Darstellung eines Kruzifix als Masturbationsobjekt im Schaukasten vor dem Rathaus präsentiert. https://afd-ratingen.de/…/Schaukasten2024-4-1086×1536.jpg Hier die ganze Geschichte: https://afd-ratingen.de/schau-schau-der-schaukasten Bekanntermaßen herrscht zwischen den obersten Ratsvertretern von SPD und DIE PARTEI überaus herzliches Einvernehmen. Kein Wunder, dass sich die Geschmäcker so sehr ähneln.

Und die CDU? Wer sich die Bilderstrecke in der RP betrachtet: Deren Vertreter steht lachend  neben der wandelnden Blasphemie. https://rp-online.de/…/so-feiert-ratingen-altweiber-in… Kein Wunder, hat sich diese Union doch längst als doppelter Etikettenschwindel entpuppt: Weder christlich noch demokratisch. Wir dürfen uns auf weitere Zumutungen gefasst machen.

Unverbesserlich: Mainz bleibt Mainz

Alle Jahre wieder: Mainzer Karneval zum Kotzen: Zwar fehlten diesmal die „Ungehobelten Arschlöcher“ (Lars Reichow)  und auch „Tüpfelhyänen des Faschismus“ wurden nicht aus der Klamottenkiste der Mainzer geholt. Aber auch so wurde im Staatsfernsehen ZDF, bekanntlich aus Mainz, wieder einmal kräftig gegen die AfD gestänkert. Dümmliche Sprüche wie „Legoland, Lummerland, Gauland“ wurden dem ausgesuchten Publikum als Kalauer serviert. Ein solch flaches Niveau war bezeichnend für die ganze Sendezeit.

Ich hatte in vergangen Jahren das alljährliche Schauspiel ausführlich kommentiert: https://briefe-von-bernd.blog/2023/02/18/ungehobelte-arschlocher-bei-mainz-bleibt-mainz/  und hier: https://alternative-ansichten.com/2019/02/28/mainzer-hassprediger-im-ersten/ Dem ist kaum etwas hinzuzufügen, denn auch in diesem Jahr gab es nichts neues. Das beschwören der bösen Geister von 1933: Auch das ein regelmäßig wiederholtes Ritual.

Mainz ist nicht meins. Aber auch die Produktion dieser Aufführung wurde bezahlt von unseren Rundfunkgebühren, also auch von mir. Das ist das eigentliche Ärgernis. Erfreulich: Es gibt noch Kritiker, die das miese Schauspiel kritisch aufs Korn nehmen, z.B. hier: https://nius.de/kissler-kompakt/news/karneval-zdf-fastnacht-gegen-rechts   Ach so: Nach Wunsch und Willen eines CDU-Ministerpräsidenten soll NIUS ja verboten werden.

Antifa: Liebesbrief aus der Nachbarschaft

Vor einigen Tagen landete ein anonymer Brief per Post in unserem Hausbriefkasten. Angeblich von einem „Nachbarn“ , aber mit namentlich persönlicher Anrede. DIN A4, frankiert mit richtigen Briefmarken. Dem Inhalt nach zu urteilen war der das zweiseitige Schreiben aber eher an die gesamte Nachbarschaft gerichtet; unsereins sollte wohl nur darüber in Kenntnis gesetzt werden, welche Botschaft in unserer Umgebung über mich verbreitet werden sollte. Hier der Inhalt (Brieforiginal unten) 

Aufpassen, liebe Nachbarn: Wir haben einen rechtsextremen Nachbarn von der AfD!

Hallo liebe Nachbarn,

ich hoffe, es geht euch allen gut! Ich wollte heute ein Thema ansprechen, das mir etwas auf dem Herzen liegt. Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, haben wir seit Kurzem einen Nachbarn Bernd Ulrich, der sich als Mitglied der AfD zu erkennen gegeben hat. Ja, ihr habt richtig gehört es handelt sich um eine Partei, die oft mit rechtsextremistischen Ansichten in Verbindung gebracht wird. Und ich dachte, es wäre klug, ein kleines Warnsignal auszusenden.

Zunächst einmal möchte ich betonen, dass ich niemanden aufgrund seiner politischen Überzeugungen verurteilen möchte. Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung und es ist wichtig, dass wir in einer demokratischen Gesellschaft leben, die unterschiedliche Standpunkte respektiert. Doch in diesem Fall gibt es einige Punkte, die uns als Nachbarschaft beschäftigen sollten.

Mir ist aufgefallen, dass Bernd Ulrich oft mit provokanten Aufklebern und Schildern an Ständen sich identifiziert und „Schmuddelkram“ verteilt. Da steht zum Beispiel „Deutschland den Deutschen“ und ähnlich kontroverse Parolen. Das macht mir und einigen anderen Nachbarn Sorgen, denn solche Worte wirken nicht nur abschreckend, sie spalten auch die Gemeinschaft. Es ist wichtig, dass wir unser Wohnumfeld als sicheren Raum für alle betrachten können, unabhängig von Herkunft, Religion oder politischen Ansichten.

Ich habe auch mit einigen von euch über die Dinge gesprochen, die wir beobachten. Einige haben erzählt, dass sie sich unwohl fühlen, wenn sie an seinem Haus vorbeigehen. Das ist wirklich traurig und sollte nicht so sein. Unser Viertel war immer ein Ort der Toleranz und des Miteinanders. Lassen wir uns nicht von extremen Ideologien einschüchtern oder gar auseinanderbringen!

Ein weiterer Punkt, den ich ansprechen möchte, ist die Frage der Sicherheit. Es ist nie falsch, wachsam zu sein. Wenn jemand in der Nachbarschaft merkwürdige oder bedrohliche Verhaltensweisen zeigt, sollten wir uns gegenseitig darauf hinweisen. Es ist kein Grund zur Panik, aber es ist wichtig, dass wir uns als Gemeinschaft unterstützen und aufmerksam bleiben.

Vielleicht fragt ihr euch, was wir als Nachbarn tun können. Zuerst einmal sollten wir den Dialog suchen. Oft ist es hilfreich, direkt miteinander zu sprechen, um Vorurteile abzubauen. Vielleicht ist unser neuer Nachbar nicht so schlimm, wie wir denken – oder vielleicht ist er genau das, was wir befürchten. In jedem Fall ist es ihr gutes Recht, ihre Meinung zu äußern, solange sie nicht andere bedroht oder diskriminiert.

Darüber hinaus könnte es helfen, unsere Nachbarschaftsgruppe zu stärken. Lasst uns regelmäßig Treffen organisieren, um über unsere Anliegen zu sprechen und einen starken Zusammenhalt zu fördern. Wenn wir zusammenstehen, können wir der extremen Rhetorik entgegenwirken und vielleicht sogar ein positives Zeichen setzen. Es muss klar werden, dass intolerantes Verhalten bei uns keinen Platz hat.

Auch eine kleine Nachbarschaftsinitiative könnte spannend sein. Wir könnten Veranstaltungen planen, die Vielfalt feiern – von gemeinsamen Kochabenden bis zu interkulturellen Festen. So lernen wir uns nicht nur besser kennen, sondern zeigen auch, dass wir die Verschiedenheit schätzen. Diese offenen Begegnungen könnten auch dazu führen, dass der neue Nachbar sieht, wie vielfältig und lebendig unsere Gemeinschaft ist.

Falls es wirklich zu Konflikten kommt oder wir uns unsicher fühlen, sollten wir die lokalen Behörden oder Beratungsstellen in Betracht ziehen. Es gibt viele Organisationen, die uns unterstützen können, wenn wir auf Diskriminierung oder extreme Äußerungen stoßen. Unterstützung ist immer eine gute Idee!

Letztendlich möchte ich sagen: Lasst uns nicht in Angst leben. Wir sind eine starke Gemeinschaft, und gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unser Viertel ein Ort bleibt, an dem sich jeder wohlfühlt. Egal, was Bernd Ulrich denkt oder glaubt – wir sind diejenigen, die hier wohnen und die Atmosphäre bestimmen können. Toleranz, Respekt und Verständnis sollten immer unsere Leitprinzipien sein.

Ich freue mich auf eure Gedanken zu diesem Thema. Lasst uns im Gespräch bleiben und die Nachbarschaft, die wir lieben, Zusammenhalten! Vielleicht können wir schon bald ein Treffen organisieren, um unsere Ideen auszutauschen. Bleibt gesund und munter!

Herzliche Grüße,

Euer Nachbar

++++ Ende des Textes +++

Ich überlege, wer wohl dahinter stecken könnte. Tatsächlich hatte vor einiger Zeit ein Nachbar, ehemaliger Lokalreporter der Rheinischen Post, versucht die Mitbewohner unserer Anlage gegen mich und meine Frau zu mobilisieren.  Allerdings ohne nennenswerten Erfolg. Zudem: Jeder in meiner Umgebung   weiß von meiner Zugehörigkeit zur AfD. Schließlich hingen bei insgesamt vier Wahlen meine Plakate unübersehbar in der Stadt: Bundestag 2017 und 2025, Landtagswahl 2022 und erst vor einigen Wochen bei der Kommunalwahl.  Da gibt es keine Geheimnistuerei. Wozu auch? Ich verstecke mich nicht; ich zeige Gesicht. 

Was mich an dem Geschreibsel verblüfft: Ich hätte Schmuddelkram als  Aufkleber verteilt: „Deutschland den Deutschen!“ Ehrlich: Derartiges hatte ich nie  im Fundus. Andererseits: Wem sollte Deutschland nach Ansicht dieses „Nachbarn“ denn gehören?  Großkonzernen? Den EU-Kommissaren? Dem IS?   Den Kartellparteien und ihrem Klüngel? Da schweigt sich der anonyme „Nachbar“ leider aus.  Zudem: Ich wohne hier nicht erst seit Kurzen, sondern schon seit siebzehn Jahren.

Hier nun der Originalbrief: 

Des Rätsels Lösung: Ich war nicht der Einzige, der diese nette Post bekam. Viele meiner Parteifreunde und Mandatsträger haben ein identisches  Pamphlet erhalten. – Also: kein besonderer Anlass zur Besorgnis. Bleibt eine Frage: Aus welchem steuerfinanzierten Subventionstopf zur „Demokratieförderung“  wurde diese  „Nachbarschaftsaktion“ wohl finanziert? 

Übrigens: Keiner unserer Mitbewohner in der Anlage hat  die Anschwärzung  bekommen. Das Ganze: Nichts weiter als eine Finte.  Mal wieder ein weiterer  untauglicher Versuch der Einschüchterung.

 

 

Haan-Gruiten: Politischer Kindesmissbrauch

Kinderstühlchen, Seifenblasen, Luftballons und Glitzerschmetterlinge: Nichts von alledem hätte die Lokalpolitik und ihre Parteigänger in Aufregung versetzt, wenn all die Sachen, die Kindern Freude machen, von der SPD oder CDU präsentiert worden wären. Die waren nämlich auf dem Gruitener Dorffest, wie schon in den Jahren zuvor, mit raumgreifenden Ständen prominent vertreten. Der provokante Spruch: „Sommer, Sonne, Sozialismus“ , der von der SPD auf dem Fest auffällig präsentiert wurde, wurde nicht bemängelt.

Dabei ist es gerade mal 35 Jahre her, dass das Regime des real existierenden Sozialismus auf deutschen Boden, das seine Bürger hinter Mauern und Stacheldraht in Unfreiheit einpferchte und Flüchtlinge an der Grenze einfach abknallte, unblutig beendet wurde.

Die SPD rüstet schon mal auf

Nein, die Sachen, die Kindern wirklich Freude machen, die kamen von der AfD. Die war erstmals mit einem Stand beim Gruitener Dorffest vertreten. Ohne politische Botschaft, einfach so. Es war eben kein „Infostand“ wie die übelmeinende Presse ihren Lesern suggerierte.

Liebevoll wird der Stand dekoriert: Das Bastelangebot für die Kinder

Aber den bloßen Anblick der konkurrierenden Partei wollten selbsternannte „Demokratieschützer“ nicht akzeptieren. Schon im Vorfeld rumorte es in sozialen Netzen und es wurde mobil gemacht gegen die AfD. Fast überall hing an den Ständen und selbst an den Notenständern der Musiker, Schilder wie „Gruiten ist bunt“ oder „Wir sind für Vielfalt“ oder ähnliches. Wer da nicht mitgemacht hätte wäre schon verdächtig gewesen. So funktioniert Gruppenzwang. Der gegen die AfD inszenierte Demonstrationszug, der dann am frühen Sonntagmorgen unter absingen von irgendwas gegen Faschismus durch das Gelände zog, war alles andere als spontan. 

Und die Kinder? Es ist einfach ungebührlich, unmündige Kinder, die sich noch kein abgewogenes Urteil bilden können, politisch zu instrumentalisieren. Trotzdem mussten sie bei den Protestlern mitlaufen und mitsingen. So geht politischer Kindesmissbrauch. Ob die folgsamen Walldorfschüler, die in wohlbehüteten Elternhäusern aufwachsen und in ihrer Schule unter sich bleiben wohl eine Ahnung davon haben, was sich da draußen in No-Go-Areas, rund um die Bahnhöfe, in der Altstadt oder sonst wo abspielt? Wohl kaum, sonst würden sie nicht an ihrem Stand beim Dorffest so inbrünstig von bunter Vielfalt schwärmen. Apropos: Selbst das beschauliche Gruiten blieb von den Kollateralschäden einer bunten Willkommenskultur nicht verschont. Die Bluttat vom Januar ist den Tatzeugen und Betroffenen noch in guter, besser gesagt schlechter  Erinnerung.      

„Das Dorffest wurde unterwandert“ tönte die Lokalpresse. Diese bediente sich der in ihrem Genre üblichen Täter-Opfer-Umkehr.  Denn die „heftigen Misstöne“ (so die Lokalpostille Haaner Treff) kamen tatsächlich von den Demonstranten, die sich jenseits von Sitte und Anstand aufführten. Nicht von der AfD. Die kümmerte sich rührend um ihre kleinen und großen Besucher. Ach so:  Die herbeigerufene Polizei wurde nicht etwa wegen der AfD alarmiert (dies suggerierte die Rheinische Post), sondern sie wurde von den Veranstaltern gerufen um das Hausrecht gegen ungenehmigte, unangemeldete Demonstranten und Störer durchzusetzen.

Noch etwas? Ja, der CDU-Landrat flanierte mit Gefolge am Samstag am AfD-Zelt vorbei ohne die Aktiven dort eines Blickes zu würdigen. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.  Und so sah unser Stand aus am frühen Sonntagmorgen :

Karneval zum Kotzen

Gottseidank, es ist vorbei. Zum Feiern war unsereins ohnehin nicht zumute. Zu mies ist die Stimmung, zu gespalten die Gesellschaft, zu verblödet die Anhänger der Kartellparteien. Kein Platz für einen lustigen  Witz, für eine geistreiche Pointe.  Der Bürgermeister hatte unserer Fraktion wie auch den übrigen Parteien Karten offeriert für den Rathaussturm an Weiberfastnacht. Wir haben dankend abgelehnt. Die Gesellschaft der übrigen Ratsvertreter wollten wir uns keinesfalls antun. Mit Verlaub: Wer uns kaltschnäuzig als Rassisten diffamiert und uns als „Demokratiefeinde“ verleumdet, mit denen stellen wir uns nicht an die Theke, geschweige denn dass wir mit denen ein Bier trinken.

Man brauchte nicht auf den Düsseldorfer Rosenmontagszug zu warten, um mit den neusten Gehässigkeiten eines gehypten Wagenbauers konfrontiert zu werden. Bereits am 15. Februar, als der bunte Pöbel gegen die AfD mobilisiert wurde, konnte man eines seiner Machwerke in Augenschein nehmen. Volk

Fast noch harmlos zu dem, was uns 2021 präsentiert werden sollte: AfD-Anhänger als Schmeißfliegen, die von einem Kothaufen zum anderen schwirren. https://alternative-ansichten.com/2021/02/06/sche-e-gelaufen-keine-politpropaganda-im-karneval-2021/  Die Krönung war dann allerdings der berüchtigte Wagen mit Alice-Weidel und der Hakenkreuz-Brezel. Bezahlt von unseren Fernsehgebühren.

Mainz wie es sinkt und kracht: Ich hatte vor, mir diese ÖRR-Produktion versetzt in der Mediathek anzutun. Lars Reichow, der berüchtigte „Ungehobelte-Arschlöcher-Spruchbeutel“, sollte nach einem Jahr Pause wieder mit von der Partie sein. Aber soweit sollte es nicht kommen. Nach einer gefühlten Viertelstunde, als irgendein Staatskomödiant von der AfD-Wählern als „braune Mischpoke“ faselte, war es definitiv Schluss mit lustig. Zuviel Masochismus.

Fazit: Den deutschen, von Medien und Politik orchestrierten Karneval kann man getrost vergessen. Dann demnächst lieber in Rio, Venedig, Palma de Mallorca oder sonst wo feiern. Keinesfalls hierzulande. Eigentlich schade um die vielen Musik- und Tanzgruppen, die unbefangen beim Publikum gute Laune machen möchten. Eingerahmt von übelster Polit-Propaganda bleibt das Lachen im Halse stecken. Sollen die Politfunktionäre der Kartellparteien ruhig unter sich bleiben. In Mainz, der Heimat des ZDF, da gehören sie hin.

Infam: Abkassieren mit Bombentoten und Frauenbrüsten

Der 13. Februar ist alljährlich dem stillen Gedenken den tausenden Toten gewidmet, die bei dem Bomberangriff auf Dresden heute vor genau achtzig Jahren in der Nacht auf den 14. Februar im Feuersturm qualvoll verbrannten.

Umso abscheulicher ist es, wenn skrupellose Elemente daraus eine miese Masche der Geldschneiderei machen und die Bombenopfer dabei in unerträglicher Weise verhöhnen.  Und das geht so:

Eine gewissenlose, maskierte Göre lässt sich den Spruch: „Danke, Bomber Harris“ (Thanks, Bomber Harris) auf den nackten Oberkörper malen und vor der Silhouette Dresdens fotografieren. Anschließend wird die Aufnahme irgendwo ins Netz gestellt.  Dieses Skandalbild findet sofortige Verbreitung. Das ist beabsichtigt, denn nun kommt die Abzocke: Ein Abmahnanwalt reklamiert das Urheberrecht für den Fotografen und schreibt reihenweise kostenpflichtige Abmahnungen an diejenigen, die das Bild voller Empörung mit entsprechenden Kommentaren weitergeleitet hatten.

Bei der Frau, die mit nacktem Oberkörper provokant posierte, handelte es sich um Anne Helm, inzwischen Abgeordnete für die Linkspartei im Berliner Abgeordnetenhaus. Hier der Bericht:

Berliner Femen-Aktivistin verhöhnt die Bomben-Opfer von Dresden

https://images.berliner-kurier.de/2017/5/15/e2f67395-822c-3610-91c0-90001a07292d.jpg  Ein gewisser Rechtsanwalt Sebastian Deubelli aus Landshut, in seinen Kreisen für derlei Aktionen berüchtigt, schrieb die Abmahnungen:  https://sos-recht.de/abmahnung/sebastian-deubelli/. Und der Fotograf, der die barbusige Dame mit der aufgemalten Provokation für sich reklamierte? Ein Mann namens  Marcus Golejewski, immer noch umtriebig unterwegs in einschlägigen Kreisen:  https://de.nachrichten.yahoo.com/angela-merkel-verr%C3%A4t-imponierte-ehemann-143059738.html    (Man achte auf das Foto)

Warum erzähle ich das: Die Barbusige war damals noch Mitglied bei der Piraten-Partei. Ihre Aktion trug wesentlich dazu bei, dass diese politische Eintagsfliege schnell von der Bildfläche verschwand. Und die heutigen Kartellparteien? Die haben das System der reihenweisen Anzeigen und Abmahnungen inzwischen perfektioniert: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/marie-agnes-strack-zimmermann-stellt-monatlich-250-anzeigen-wegen-drohungen-und-hetze-a-cd890890-4ab3-46f1-8643-8f039c2f5620 oder auch hier: https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/oezdemir-schmerzensgeld-beleidigung-urteil-koblenz-100.html.

Ohne jeden Skrupel.

Madagaskar stört

Das hat auch Correctiv erkannt und die entsprechende Passage in einer späteren Version aus dem „Geheimkonferenz-Papier“ gestrichen. Zwar war auf dem im November 2013 abgehaltenen privaten Treffen verschiedener Teilnehmer des konservativen Spektrum in Potsdam, von Politik und willfährigen Medien zur Wannseekonferenz 2.0 hochstilisiert, nie von Madagaskar die Rede gewesen. Aber Correctiv konnte es sich nicht verkneifen, „Deportationen nach Madagaskar“ hinzuzudichten. Hier der ursprüngliche Correctiv-Text:

Eine Idee ist dabei auch ein „Musterstaat“ in Nordafrika. Sellner erklärt, in solch einem Gebiet könnten bis zu zwei Millionen Menschen leben. Dann habe man einen Ort, wo man Leute „hinbewegen“ könne. Dort gebe es die Möglichkeit für Ausbildungen und Sport. Und alle, die sich für Geflüchtete einsetzten, könnten auch dorthin. Was Sellner entwirft, erinnert an eine alte Idee: 1940 planten die Nationalsozialisten, vier Millionen Juden auf die Insel Madagaskar zu deportieren.  

Correctiv zitiert hier, angeblich aus dem Gedächtnis, aus einem Referat des Identitären Martin Sellner.

Nun gibt es längst aktuelle konkrete Beispiele, wie demokratische Länder Einreisewillige bzw. illegale Migranten außer Landes verbringen: Die Drittstaatenlösung. Entsprechende Abkommen gibt es zwischen Australien mit Kambodscha und Polynesischen Inselstaaten; Italien hat eine Vereinbarung  mit Albanien geschlossen und die britische Regierung hatte eine entsprechende Übereinkunft mit Ruanda bereits fertig ausgehandelt, als die EU-Gerichte dazwischen funkten. In diesen Drittstaaten sollte das Einreisegesuch bzw. die Asylberechtigung von Immigranten nach den Gesetzen des erwünschten Ziellandes geprüft werden. Aber diese naheliegende Parallele war nicht nach dem Geschmack von Correctiv. Vielmehr sollte auf Teufel komm raus irgendeine Beziehung zum Nationalsozialismus konstruiert werden. Und da kamen die Influencer von Correctiv auf Madagaskar.

Tatsächlich schmiedete das NS-Regime kurzzeitig Pläne, die in seinem Herrschaftsbereich befindlichen Juden nach Madagaskar abzuschieben. Betrachteten doch die Rasse-Fanatiker die Juden als unerwünschte störende Elemente, deren man sich entledigen wollte. 1940 hatte Frankreich mit  seinen Überseebesitzungen einschließlich Madagaskars kapituliert; eine Ansiedlung von Juden in dem entlegenen Weltwinkel war damit denkbar. Allerdings: Britannien hatte die Seeherrschaft und ohne einen Frieden mit England, wie auch immer, war der Plan undurchführbar. Die ganze Geschichte ist bei Wiki detailliert nachlesbar: https://de.wikipedia.org/wiki/Madagaskarplan. Wir kennen den bösen Ausgang der Historie: Die NS-Herrschaft beschloss Anfang 1942 die „Endlösung der Judenfrage“ auf mörderische Art.

Die Erzählung vom Madagaskarplan war den deutschen Geschichtsschreibern der letzten Jahrzehnte von jeher ein Dorn im Auge. Lautet doch der offiziell bestellte Narrativ, dass Hitler und seine Gefolgschaft von jeher für jedermann und von Beginn an ganz offensichtlich planten, die jüdische Bevölkerung auszurotten. Diese Deutung der Geschichte ist essentiell, um den Deutschen in ihrer Gesamtheit als Mitwisser und Befürworter des Holocaust Verantwortung und Schuld zuweisen zu können. Die tatsächliche Existenz des Madagaskarplans als die mildere Form der „Endlösung“ passt da nicht in Konzept.

Erstaunlich, dass dieser Aspekt des Correctiv-Konvolutes nicht von Medien und Öffentlichkeit thematisiert wurde. Bevor es nun soweit hätte kommen könnte hat Correctiv zwischenzeitlich selbst die Reißleine gezogen und den obigen Abschnitt komplett gestrichen. Inzwischen ist der ursprüngliche allerdings Text wieder lesbar.  Es ist die übrigens die einzige Stelle im Correctiv-Papier, wo dessen Macher sich über „Deportationen“ ergehen.

Apropos Madagaskar: Vor einhundert Jahren hatte diese Insel, die größer ist als Deutschland, die Schweiz und Österreich zusammen, gerade mal dreieinhalb Millionen Einwohner. Heute sind es über dreißig.  An diesen Zahlen, die repräsentativ sind auch für das übrige Afrika, offenbart sich das ganze Dilemma dieses Kontinents. Kein Thema für den öffentlichen Diskurs.

Schweizer Sicht auf Thüringen: Verstörendes Schauspiel

Von der verdrehten und verlogenen Berichterstattung der „Qualitätsmedien“ über die erste Sitzung des Thüringer Landtages haben die meisten von uns die Nase gestrichen voll. Da hebt sich die Sicht aus der neutralen Schweiz wohltuend ab. Ein Grund: Schweizer Medien bekommen keine Subventionen von deutschen Regierungen. Weder offen noch verdeckt. Den nachfolgenden Kommentar aus der Neuen Zürcher Zeitung, der mir per E-Mail von der NZZ zugestellt wurde,  leite ich daher gerne weiter. Es bestätigt sich ein- ums andere Mal: Das was früher Westfernsehen für die DDR-Bewohner war, das ist heute die Schweizer Presse für die Untertanen von Ampel und Schwarz-Rot-Grün. Der Kommentar ist schon ein paar Tage alt. Der Justizskandal des Thüringer Verfassungsgerichtes ist noch nicht eingearbeitet.

Von: NZZ – Der andere Blick <gujer@email.nzz.ch>
Gesendet: Donnerstag, 26. September 2024 18:01
An: hansberndulrich@googlemail.com
Betreff: Verstörendes Schauspiel in Thüringen

Hier der Kommentar der NZZ → Von1

Verfassungsfeinde auf der Regierungsbank

Es ist paradox. Da schwafeln die Altparteien davon, dass die AfD  „verfassungsfeindlich“ sei. Den Beweis bleiben sie schuldig. Denn das, was da die Haldenwang-Behörde   zusammengeschustert hat, das kann beileibe kein klardenkender Mensch wirklich ernst nehmen. Aber wie sieht es denn mit der Verfassungstreue von Schwarz-Rot-Grün aus? Erinnern wir uns: Die ersten zwanzig Artikel des Grundgesetzes gelten als das Kernstück der Verfassung mit „Ewigkeitswert“. Greifen wir einfach mal exemplarisch heraus:

Aus Artikel 3:  Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.  

Seit der Gründung 2013 werden AfD-Parteigänger diskriminiert und ausgegrenzt. Mit Billigung und Ermunterung durch Regierungsmitglieder.  

Aus Artikel 5: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Und wie zensiert wird! Google, Facebook und Co erhalten stets neue amtliche Vorgaben, welche Autoren bzw. deren Einträge zu löschen sind bzw. durch Suchmaschinen ignoriert werden. Jüngstes Beispiel: Das Verbot der Zeitschrift COMPACT. Hier mussten erst Gerichte die Frau Innenminister auf den richtigen Pfad zurückbringen.

Aus Artikel 6: Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

 Von wegen! Grüne und Rote sehen in der konventionellen Ehe ein gesellschaftliches Auslaufmodell und wollen sie abschaffen: https://rp-online.de/politik/deutschland/gruenen-politikerin-will-die-ehe-abschaffen_aid-17220307  Die gemeinsame steuerliche Veranlagung von Ehegatten war Rot-Grün von jeher ein Dorn im Auge. Mit dem Wegfall der günstigen Steuerklassen für Eheleute wurde jetzt ein erster Schritt getan. Dafür wird die aus Afrika/Arabien importierte Polygamie auch hier immer mehr gesellschaftsfähig. Bei der Erweiterung des klassischen Ehebegriff hin zur Homoehe gab der damalige SPD-Justizminister von sich: „Im Gesetzestext steht nicht, dass eine Ehe nur zwischen Mann und Frau geschlossen werden kann.“ Mit der gleichen Logik könnte man darauf hinweisen, dass im Gesetzestext nirgends steht, dass eine Ehe zwingend nur zwischen zwei Personen geschlossen wird. Zumal die Vielehe ältere kulturhistorische Wurzeln hat als die Homoehe. Mit dem Konstrukt der „Verantwortungsgemeinschaft“, über das Ampelparteien seit Jahren reden, wird hier ein Einfallstor vorbereitet: https://dip.bundestag.de/vorgang/rechtliche-absicherung-polygamer-formen-des-zusammenlebens-durch-die-verantwortungsgemeinschaft/308902?f.deskriptor=Polygamie&rows=25&pos=1&ctx=d

Aus Artikel 8Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.

Wir wissen zur Genüge, wie das in der Praxis gehandhabt wird. Die friedliche Demonstration von Skeptikern der Coronapolitik am 18. November 2020 in Berlin wurde brutal niedergeknüppelt; die Teilnehmer mit Wasserwerfern und Tränengas misshandelt. Die Obrigkeit versucht alles, um AfD-Parteitage zu behindern bzw. zu verhindern. Siehe Essen und andernorts.  

Aus Artikel 13: Die Wohnung ist unverletzlich. (2) Durchsuchungen dürfen nur durch den Richter, bei Gefahr im Verzuge auch durch die in den Gesetzen vorgesehenen anderen Organe angeordnet und nur in der dort vorgeschriebenen Form durchgeführt werden.

Das stört Frau Innenminister gewaltig.  Künftig soll das BKA auch private Wohnungen heimlich durchsuchen und verwanzen können: https://taz.de/Strittiger-Gesetzentwurf/!6026933/

Zu guter Letzt aus Artikel 2Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit

Aus Opportunitätsgründen lässt die deutsche Justiz viele Straftäter frei herumlaufen. Auch Intensivtäter landen selten hinter Gittern. Ausreisepflichtige Gewalttäter haben faktisch Bleiberecht und können sich frei bewegen. Durch die offenen Grenzen kommen auch immer mehr Gefährder ins Land. Leidtragend ist die Bevölkerung, die inzwischen vielerorts um Leib und Leben bangen muss. Der Politik ist das egal. Die ideologisch begründete Zuwanderung (Deutschland muss sich ändern) nimmt keine Rücksicht auf das Lebensrecht der „schon länger hier Lebenden“.   

Fazit: Die Verfassungsfeinde sitzen in den obersten Etagen. Wieder einmal bewahrheitet sich die alte Volksweisheit: „Der Fisch stinkt vom Kopf her“. Die regierungsamtlichen Diffamierungen der Opposition als „Verfassungsfeindlich“ sind in Wirklichkeit plumpe Ablenkungsmanöver und erinnern an den Brandstifter, der nach der Feuerwehr ruft. Oder den Räuber, der im Wegrennen schreit: „Haltet den Dieb!“