Das nervtötende Nazigenöle der Genossen

Ich habe es satt!

Es ist ein uralter Trick aus der Klamottenkiste: Bist Du Deinem Gegner in der Diskussion nicht gewachsen, dann diffamiere ihn ganz einfach. Je niederträchtiger, desto wirkungsvoller. Schon Goebbels wusste es: Eine Lüge muß  nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie geglaubt. Am Ende sogar von dem, der sie wissentlich als Unwahrheit in die Welt gesetzt hat.

Wir von der AfD können ein Lied davon singen. Erst tönte es: „Wir werden die AfD inhaltlich stellen.“ Pustekuchen! Man geht jeder ernsthaften politischen Diskussion mit uns ängstlich aus dem Weg. Klar: Bei Themen wie Staatsschuldenkrise, Euro-Desaster, Energiewendemurks oder Migrationskrise, um nur einige zu nennen, können die anderen nur verlieren. Also: Jeden ehrlichen Diskurs vermeiden! Es hat schon seinen Grund, weshalb man unsere Repräsentanten so selten bei den Öffentlich-Rechtlichen zu Gesicht bekommt. Obrigkeitshöriger Staatsfunk wie er leibt und lebt.

Aber wir funktioniert das mit der Nazikeule? Die Methode ist simpel. Zunächst vermeide man jede Bezugnahme auf unser Parteiprogramm oder etwa die Wahlprogramme. Denn da wäre man ja wieder bei der inhaltlichen Auseinandersetzung. Bloß nicht! Auch die Tatsache, daß die AfD eine sehr umfangreiche Unvereinbarkeitsliste  über extremistische Organisationen führt, wird peinlichst verschwiegen. Niemand, der sich bei einem solchen Verein betätigt hat, darf nämlich Mitglied der AfD werden. Ich selber führe Aufnahmegespräche; ich weiß wovon ich rede.

Die Methode ist wirklich ganz einfach. Man nehme einige beliebige Satzfetzen von AfD-Politikern, gerne aus der zweiten oder dritten Garnitur oder auch von Ehemaligen. Manchmal  muß auch irgendein ehemaliger Mitarbeiter eines Abgeordneten herhalten. Diese Fragmente werden dann einfach aus ihrem jeweiligen Kontext gerissen und in einen neuen Sinnzusammenhang gebracht. Und fertig ist die üble Brühe!

Dabei hatte ich in meinem Beitrag vom April mit dem Nazi-Märchen aufgeräumt. Einem störrischen SPD-Genossen passte das gar nicht. Und da kramt er ein paar Zitate zusammen um die angebliche Bösartigkeit der AfD zu belegen. Vielleicht hatte er erwartet, daß ich mich auf dieses Niveau herablasse. Habe ich aber nicht. Seitdem ist er gekränkt.

Aber die ganze Nazi-Nummer, zu der sich auch die örtliche Bundestagsabgeordnete der SPD griesgrämig hinreißen lässt (mit Nazis paktiert man nicht),  verfolgt neben der Diffamierung einen zusätzlichen  perfiden Zweck: Nämlich ablenken von der Kumpanei der Genossen mit den SED-Nachfolgern. Die Verbindung von Sozis mit Kommunisten nennt man gemeinhin eine „Volksfront“ .  Wenn sich noch die Grünen dazu gesellen, dann wird die angerührte Suppe auch nicht schmackhafter. Gut zu beobachten im Rot-rot-grünen Berlin, aber auch an vielen anderen Orten, wo die SPD ihre einstige Schamhaftigkeit gegenüber Bündnissen mit Kommunisten längst abgelegt hat.

Den vormalige NRW-Ministerpräsidenten und Bundeswirtschaftsminister im Kabinett Schröder, dem kürzlich verstorbenen Wolfgang Clement  passte diese Art von Anbiederung überhaupt nicht. Folgerichtig gab er sein SPD-Parteibuch zurück. – Diese Art von Konsequenz und Standhaftigkeit gegenüber totalitären Ideologen findet man hierzulande leider nur noch sehr selten. Zu selten.

Bernd Ulrich

Autor: hansberndulrich

born 1950, university degree in mathematics, physics. Interested in all topics of natural science, history, politics and economics

2 Kommentare zu „Das nervtötende Nazigenöle der Genossen“

  1. Ich versteh ja, dass Sie nicht gerne mit Nazis in einen Topf geworfen werden wollen. Aber dann sollten Sie sich doch vielleicht einfach eine andere Partei suchen. Ansonsten können Sie ja gerne weiter mit „Märchen“ aufräumen – „störrische SPD-Genossen“ verlassen sich da aber lieber auf die Fakten. Und solange es in Ihrer Partei Mitglieder gibt (und nicht nur in der „zweiten oder dritten Garnitur“ – es sei denn, Sie zählen das Führungspersonal Ihrer Partei zu den Hinterbänklern), die offen rechtsextremes Gedankengut zur Schau tragen und mit nationalsozialistischer, rassistischer und menschenverachtender Diktion daherkommen, dürfen Sie sich halt nicht wundern, dass man Ihnen die Story vom konservativen Märchenonkel nicht abkauft.

    Übrigens habe ich die Zitate alle im Kontext gelesen und geprüft. Sollten Sie vielleicht auch mal tun. Gibt Ihnen vielleicht ein anderes Bild auf Ihre Partei.

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  2. Ein Kommentar von Werner Kullmann: Die SPD der späten Geburt des Herrn Mause

    SPD endlich Nazifrei. Er kennt keine deutschen Politiker.
    Ist es der neue deutsche Größenwahn, der sich offenbar auch bei dem Deutschen Herrn Mause als Komplementärfunktion in seiner ganzen Großspurigkeit zeigt oder der Deutschen Hasenfüßigkeit generell, die jemanden wie Herrn Mause hervorbringt?
    SPD subventionierte Meinungs- und Ökodiktatoren, die mit dem „Made in Germany“ die Weltherrschaft ersehnen oder besser die Welt genesen lassen wollen, lieben die Liberalität der politischen Gegner. Den allgegenwärtigen Heilsversprechen von der Rettung der Welt, wird die Elendspropaganda zur „German Angst“ vorangesetzt. Das ist ihre politische Lösung.
    Zur „German Angst“ gehört der Begriff Nazi. Das ist die Angst vor den eigenen Teufeln und vor Neonazis.
    Dreckspack hat er gemeint, das Teufelchen in Herrn Mause. Gesagt hat er es auch, weil jemand Schokolade verteilt hat und der Sozialist hat nichts abbekommen. Eine kindliche Regung, die ein abgebrochenes Studium nicht wettmachen kann.
    Es verfolgten ihn wohl nicht seine SPD Parteigenossen Schachtschnabel und Hellwing. Das waren ihm geflissentlich unbekannte SPD Vorzeigepolitiker mit hohen Parteifunktionen (MdB/EP/BV). Diese Nazis der NSDAP-, SS-, SD und Gestapo hatten in der SPD lange ihren Platz bekommen für Mauses sozialistische Wahrheiten. Doch nationalsozialistisches Gedankengut gab es schon in der SPD vor Hitler. Später waren die Massenmörder Stalin und Mao die verehrten Helden der „68er“ Jungsozialisten. Das sind die, die Herrn Mause heute selbstvergessen auf die Schulter klopfen würden beim Nazisuchen.
    Wir von der AfD haben mit dieser Geschichte und Besetzung der SPD nichts zu tun. Ein Karl Schiller war in der NSDAP, Bernd Lucke nicht. Herr Mause, der Mann der späten Geburt, meint das aber. Er sieht die Kollektivhaftung für alle, die er nicht versteht. Für seine Genossen und Gleiche unter Gleichen mag das sein, für die Alternativen aber nicht. Deshalb wird er sich noch lange seine persönlichen Nazis aussuchen. Da kann er fündig werden bei der Waffen SS. Seine Kinderfibel zur Erklärung der Taten von Nationalsozialisten und NSDAP aus seinen Reihen, kann er damit komplettieren.
    Die Nazis der Waffen SS, auch spätere gewendete SPDler, waren die Leute, die hinter den Fronten beim 2. Weltkrieg die fliehenden traumatisierten Soldaten abknallten. ZK Platznehmer Karl-Heinz Bartsch SED/SPD Blockflöte bekannt aus der Mauermörderpartei war in beiden Mord-Vereinen. Ob Nazi oder Stalinist, Hauptsache Sozialist, nützlich für das System der Internationale und gegen Alternative. Bautzen für die AfD, Herr Mause? Die Gesinnungsgenossen lebten das ausgiebig und langjährig überzeugt zum eigenen Vorteil, anderen den Nazi oder Staatsfeind vorzuwerfen. Noch heute vermischen sich ideologisch gerne untereinander Mitglieder von SED/Die Linken und SPD.
    Lieber Herr Mause, wir in der Nachkriegszeit Sozialisierte der jungen Professorenpartei haben durch Arbeit, Risiken und Fleiß erfolgreich mit dafür gesorgt, dass sich der Lebensstandard in Deutschland auch für Sie verdreifacht hat. Ihr Kokettieren oder Weinen über ihren fehlenden Bildungsabschluss ist daher allein Ihre Sache.
    Über 80% unserer Mitglieder sorgen dafür, dass unsere junge Partei sauber bleibt. Wir auch. Wir klären unsere Angelegenheiten. Oder die deutschen Gerichte schalten sich z.B. bei „Dreckspack“ ein. Die AfD ist jedenfalls sauberer als die junge CDU mit ihren NSDAP Mitgliedern. Erst recht sauberer als SPD, LINKE und Die Grünen mit ihrem pädophilen SA-Nazi und Mitbegründer (MdL und MdB) Werner Vogel. Bis in die neunziger Jahre tönte er noch als Mitglied der Grünen, alle „Grundtorheiten“ dieses Jahrhunderts mitgemacht zu haben.
    Sorgen Sie bitte dafür, dass Ihre Stalinisten, Maoisten, Utopisten, Kommunisten, Marxisten, Leninisten, Sie selbst den eigenen Nazi befrieden. Dann bekommen Sie auch etwas Schokolade.
    Hochachtungsvoll
    Werner Kullmann

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