Warum kommunal?

Ich schreibe diese Zeilen, weil ich letztens eine interessante Diskussion mit einem geringfügig älteren Parteifreund hatte. Im Kern ging es um die Frage des Selbstverständnisses unserer Partei und wo wir als gewählte Vertreter in der Kommunalpolitik unsere Schwerpunkte setzen.  Nach meinem Verständnis ist die AfD kein Selbstzweck, sondern vielmehr ein Bündnis mündiger Bürger für eine bessere, wertkonservative Politik in diesem Land.  Ich musste aber im Gespräch erkennen, dass diese meine Ansicht nicht unbedingt allgemeiner Konsens ist.  

Warum überhaupt kommunal?

Die Frage ist berechtigt. Warum sollten wir als AfD uns kommunal, also auf der Ebene der Gemeinden, betätigen? Die Alternative für Deutschland wurde 2013 aus der Taufe gehoben, weil es im deutschen Parteienspektrum keine ernstzunehmende Kraft gab, die gegen eine verhängnisvolle Staatspolitik opponiert hat. Stichworte wie etwa der Bruch der Maastricht-Verträge, Vergemeinschaftung der Staatsschulden, wahnwitzige Rettungspakete für überschuldete Banken, eine unverantwortliche Zuwanderungspolitik nach dem Motto „macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ und eine wahnwitzige Energiepolitik sind nur einige Stichworte. Die AfD ist angetreten für das große Ganze in dieser Republik. Ob in einer Gemeinde auf einer Wiese Leinenzwang für Hunde verordnet wird oder welcher Handwerker den Zuschlag für die Lüftung im Kindergarten bekommt oder ob für das lokale Museum das Bild eines Künstlers angeschafft wird: Das sind keine Fragen, an denen sich das Schicksal dieser Nation entscheidet.

Und doch ist die Präsenz der AfD auch in der Lokalpolitik gerade jetzt enorm wichtig, denn damit können wir Aufmerksamkeit schaffen. Da nahezu alle Medien, gleichgültig ob Funk, Fernsehen oder die Presse die AfD entweder totschweigen oder ausgrenzen ergibt sich auf lokaler Ebene die Chance, sich aktiv bemerkbar zu machen. Es müssen eben nur geeignete Themenfelder besetzt werden: z.B. im Widerstand gegen eine fehlgeleitete Verkehrspolitik, welche Autofahrer schikaniert und Straßen zu Fahrradwegen umwidmet. Oder Kontra geben gegen die Zumutungen der Greta-Gläubigen, die nun jede sinnvolle Wirtschaftspolitik auch auf örtlicher Ebene konterkarieren. Ein anderes Stichwort: Der allfällige Genderblödsinn, der nur noch nervt. Es sollten schon griffige Schlagworte sein; dann greift auch die Presse gelegentlich zu. Besonders dann, wenn unsere Pressemitteilungen druckreif formuliert werden. Auch Journalisten machen es sich bequem und sind dankbar für Vorlagen, an denen kaum etwas zu ändern ist. Schließlich sind sie in der Pflicht, tagtäglich die Seiten mit irgendetwas zu füllen. Mit etwas Geschick und Glück landen wir dann sogar in der Zeitung. Wohlgemerkt: Positiv konnotiert. Aber auch schlechte Presse ist immer noch besser als überhaupt keine Presse. Merke: Hauptsache Aufmerksamkeit. Z.B. hier: https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/afd-fraktion-ratingen-stellt-antrag-fuer-waermestuben_aid-75702015 oder hier: https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/afd-fraktion-ratingen-fordert-von-leg-modernisierungen_aid-75226081

Der finanzielle Nutzen der Arbeit in Kommunalparlamenten sollte ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden: Die Zuwendungen an die Fraktionen können für Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden: Etwa für Internetpräsenz, Rundbriefe, Informationsschreiben.

In eines sollte man keinesfalls verfallen: Eine satte Selbstzufriedenheit, dass man im Strom der anderen Parteien irgendwie bequem mitschwimmt. Tue Gutes und rede darüber; zur Not auch mit Provokation. Es mag zwar den einen oder anderen schmeicheln, wenn manche Kollegen aus den anderen Parteien in den Ratsgremien uns möglicherweise sogar für nette, liebe Mitmenschen halten. Sie werden diese Botschaft aber garantiert nicht nach draußen tragen und uns erst recht nicht deswegen ihre Stimme geben. Da ist die Parteiräson stärker.  Dessen sollten wir uns immer bewusst sein.   

Ich freue mich auf Kommentare! – Herzliche Grüße, Ihr Bernd Ulrich

Angriffe auf Rettungskräfte stoppen

Nein, dieser Aufruf „Angriffe auf Rettungskräfte stoppen“ ist nicht neu. Tatsächlich wurde er von uns bereits im Jahr 2018 verteilt. Nun stehen wir wieder einmal erschüttert vor dem Phänomen der entfesselten Gewaltorgien gegen Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter. Nicht erst seit gestern, sondern seit Jahren mit ständig zunehmender Tendenz.  Und es wird immer schlimmer. Ich selbst bin im Polizeibeirat des Kreises Mettmann, der mehrmals im Jahr tagt. Die leitenden Polizeibeamten unseres Kreises bestätigen regelmäßig: Es wird nicht besser; es wird immer schlimmer.

Bloß nicht das Kind beim Namen nennen! Noch am 2. Januar brachte die Rheinische Post es nicht übers Herz, über die Täter und ihre Herkunft zu schreiben. Da ist von Personen, Jugendlichen, Chaoten die Rede und dass jetzt endlich Zeit wird für ein Verbot von privatem Feuerwerk. Auch dieser ARD-Fernsehbeitrag vom 2. Januar klärt nicht auf, sondern vernebelt und eiert um den Kern des Problems:https://www.ndr.de/nachrichten/info/Angriffe-auf-Rettungskraefte-Nimmt-die-Gewalt-zu,ndrinfo40694.html

Die ARD bringt es sogar fertig, das Interview mit einen Feuerwehrmann in passender Weise zu zensieren:

https://m.focus.de/kultur/medien/ausschreitungen-an-silvester-zensierten-tagesthemen-feuerwehrmann-weil-der-ueber-migranten-sprach_id_182150010.html

Wir haben es nicht zuletzt der Springerpresse und ihren Redakteuren zu verdanken, dass die Dinge nun schonungslos einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert werden:

Bildzeitung4Januar

Wird sich künftig irgendetwas ändern? Wohl kaum. Denn viele der jetzt regierenden Politiker aus wohlbehüteten Elternhäusern wurden tatsächlich im Kampf gegen das „Schweinesystem“ und mit dem Feindbild „Bullen“ sozialisiert: Startbahn West, Wackersdorf, Nachrüstung usw. Ein prominenter Polizistenprügler und Steinewerfer schaffte es nicht nur an die Spitze eines Ministeriums, er wurde sogar Vizekanzler in diesem Land, „in dem wir gut und gerne leben.“  Heute ist dieser Kanzlerinnen-Spruch bestenfalls blanker Sarkasmus.              

Aber neben den genannten Reaktionen gab und gibt es auch andere Strategien der Regierenden: Als im Zuge der Krawalle in Stuttgart und andernorts im Jahre 2020 schon einmal die Polizisten als Prügelknaben für einen gewalttätig entfesselten Mob herhalten mussten, kam so etwas wie Mitgefühl auch in der veröffentlichten Meinung auf. Zwar hatten manche Politiker die Randalierer als „Erlebnisorientierte Partygäste“ verharmlost, aber die vielen im Internet kursierenden Videos zeigten ungeschminkt die Brutalität und die Zerstörungswut der Täter.  Der Apparat reagierte auf seine Weise mit einer infamen diffamierenden Kampagne: Polizei und Polizisten unterstellte man pauschal Rassismus und vielen obendrein rechtextremes Gedankengut. Als Belege dienten einige, oftmals Jahre zurückliegende private Chatprotokolle. Polizeibeamte müssen tagtäglich ihren Kopf für die Versäumnisse der hohen Politik hinhalten. Im privaten Kreis hatten einige ihren Frust mit drastischen Formulierungen abgelassen. Wohlgemerkt: Im privaten Kreis, aber nicht privat genug um sicher zu sein vor Denunzianten. Nun sollten unsere verpetzten Ordnungshüter für ihre Worte büßen: Suspendierung, Degradierung. Alles öffentlichkeitswirksam nach dem Motto: Bestrafe einige, erziehe viele. Die meisten dieser Maßnahmen hielten der späteren gerichtlichen Überprüfung nicht stand. Die Beamten wurden rehabilitiert und tun weiter ihren Dienst. Aber da war das Thema bereits für Medien und Politik abgehakt und die Öffentlichkeit nahm kaum noch Interesse. Die Kampagne hatte somit Erfolg. Denn getreu dem Motto: „Es bleibt immer etwas hängen“ ist die Polizei nun diskreditiert und steht unter Generalverdacht.

Die Schreckensbilder der Silvesternacht 2022/2023 mögen noch einige Tage im kollektiven Gedächtnis nachwirken. Konsequenzen? Keine. Denn dann müssten ja die Politiker von schwarz, rot oder grün ihre Fehler eingestehen und einen Kurswechsel einleiten. Aber vorher führen die Taliban in Afghanistan das Matriarchat ein.    – Bernd Ulrich, 8.1.2023

Rettungskräfte2
Rückseite des obigen Flyers. Erscheinungsjahr 2018.

Schmarotzer der Rheinischen Post

Am 14.Mai, am Vortag der NRW-Landtagswahl, richtet der Chefredakteur der Rheinischen Post, Moritz Döbler, einen flammenden Apell an seine Leserschaft auf gar keinen Fall die AfD zu wählen. Er bezeichnet die Abgeordneten der AfD als „Schmarotzer„:Döblerschmarotzer  Jetzt will ich es genau wissen.  Wer sind die Schmarotzer? Ich schreibe Herrn Döbler wie folgt:

Chefredaktion Rheinische Post / Herrn Moritz Döbler

Pressehaus 40196 Düsseldorf  Betr.: Schmarotzer

Sehr geehrter Herr Döbler,

in Ihrem Kommentar am Samstag vor der Landtagswahl beschrieben Sie unsere AfD-Landtagsabgeordneten in NRW als „Schmarotzer, denn sie lehnen die Freiheit, die ihnen den Einzug in die Parlamente möglich macht, ab“.

Gerne möchte ich von Ihnen nun die Konkretisierung, wer von diesen Abgeordneten der vergangenen Parlamentsperiode sich diese Zuschreibung „Schmarotzer“ verdient hat. Markieren Sie einfach durch Ankreuzen oder Unterstreichen und senden Sie mir dieses Schreiben zurück. Ein Freiumschlag liegt bei. Wenn Sie noch zusätzlich vermerken, wo und in welchem Zusammenhang diese Personen durch Äußerungen kundgetan haben, daß sie „die Freiheit, die ihnen den Einzug in die Parlamente möglich macht, ablehnen“, so wäre ich Ihnen sehr dankbar.SchmarotzerSeifenHelmut Seifen, Gymnasialdirektor: Schmarotzer ja/nein

SchmarotzerBeckampRoger Beckamp: Schmarotzer ja/nein

 SchmarotzerBlex 14.06.2022 21-07-28 2060x568Dr. Christian Blex: Schmarotzer ja/nein

SchmarotzerDemolsky 14.06.2022 21-07-06 2480x621Gabriele Walger-Demolsky: Schmarotzer ja/nein

SchmarotzerIrisIris Dworeck-Danielowski: Schmarotzer ja/nein

SchmarotzerKeithAndreas Keith: Schmarotzer ja/nein

SchmarotzerLooseChristian Loose: Schmarotzer ja/nein

SchmarotzerRöckemann 14.06.2022 21-07-28 3024x4032Thomas Röckemann: Schmarotzer ja/nein

SchmarotzerStrotebeck Herbert Strotebeck: Schmarotzer ja/nein

SchmarotzerTritschler 14.06.2022 21-07-06 3024x4032Sven Tritschler: Schmarotzer ja/nein

SchmarotzerVincentzDr. Martin Vincentz: Schmarotzer ja/nein

SchmarotzerWagnerMarkus Wagner: Schmarotzer ja/nein

Werter Herr Döbler, ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir die „Schmarotzer“ namentlich benennen.

Herzlichen Dank, mit freundlichen Grüßen

Bernd Ulrich, RP-Kundennummer XXXXX

Ich werde berichten, sobald ich eine Antwort erhalte.

NAZI-Jargon in der Rheinischen Post

die NRW-Wahl ist vorbei. Aber wir können nicht einfach die Ungeheuerlichkeiten im Vorfeld der Wahl achtlos beiseite wischen und einfach so zur Tagesordnung übergehen. Ein absoluter Tiefpunkt: Der Chefredakteur der Rheinischen Post, Moritz Döbler, erdreistete sich am Tag vor der Wahl, unsere Parlamentarier kollektiv als  „Schmarotzer“ zu schmähen. „Schmarotzer, welche die Freiheit ablehnen.“ So der O-Ton des obersten Journalisten der Rheinischen Post.  Schmarotzer als  Schmähung,  Verächtlichmachung und Entmenschlichung des politischen Gegners? Das erinnert mich doch an etwas, was wir längst überwunden glaubten:Nicht nur das: Der Herr Chefredakteur keilt am Tag vor der Landtagswahl weiter kräftig aus:  „Alles ist destruktiv … irrlichtender Haufen … sie lehnen die Freiheit ab.“   Hallo? Wer plakatierte denn vor der Wahl den verzweifelten Ruf nach Freiheit? Freiheit des Wortes, Freiheit der Sprache, Freiheit der Gedanken und nicht zuletzt Freiheit von den irrlichternden Maßnahmen der weit über das Ziel hinausgeschossenen Corona-Restriktionen, die gesunde Schüler einsperrten und kranke Alte ihrem Schicksal überließen?

Zurück zum „Schmarotzer“. Ehrlich, unsere Parlamentarier, die unter schwierigsten Bedingungen ihre Aufgaben erfüllen, haben so etwas am allerwenigsten verdient. Wer hat sich denn in der Coronakrise an Maskendeals bereichert, Steuersünder gedeckt, Steuerschulden verschleppt, Bundeswehrfluggeräte für Urlaubsreisen zweckentfremdet?  Etwa AfD-Abgeordnete? Nein, unser Kay Gottschalk, der als Vorsitzender des Wirecard-Untersuchungsausschusses im deutschen Bundestag einen hervorragenden Job gemacht hat; Dr. Martin Vincentz, der als gesundheitspolitischer Sprecher immer und immer wieder auf die Versäumnisse der Corona-Politik aufmerksam gemacht:  sie alle haben es nicht verdient, von regierungskonformen Schreiberlingen als „Schmarotzer“ zu Schädlingen abqualifiziert zu werden.

Schmarotzer, das sind Parasiten, Schädlinge.  Die Geschichte lehrt uns, wohin das führt, wenn Menschen zu Parasiten abgestempelt werden. Erst die Worte, dann die Taten.

Noch ist es nicht so weit. Noch nicht. Aber die jahrelange mediale Hetze gegen eine unbequeme Opposition trägt jetzt bereits Früchte. „Euch müßte man verbrennen!“ zischte eine Frau im Vorbeigehen an unserem Wahlkampfstand in Heiligenhaus. – Heiligenhaus gehört zum Verbreitungsgebiet der Rheinischen Post.

Ein besinnliches Pfingstfest wünscht                                                                                                                                                                      Bernd

PS: Moritz Döbler in der RP vom 14.Mai:

Nein zum Kaeser

Einige werden sich noch erinnern, daß ich mir vor ein paar Jahren Siemens-Aktien gekauft habe. Nicht zur Geldanlage, sondern um dem Herrn mit dem Künstlernamen Joe Kaeser auf der Hauptversammlung in aller Öffentlichkeit meine Missbilligung aussprechen zu können. https://briefe-von-bernd.blog/2018/05/27/kase-vom-kaeser/

Der Kaeser hatte in anmaßender, unverschämter Weise gegen unsere Partei und insbesondere Frau Weidel ausgekeilt. Hier mein damaliger Aktionärsantrag:

Jo Kaeser hat durch peinliche öffentliche Äußerungen und Auftritte dem Ansehen des Unternehmens schwer geschadet. Seine persönlich motivierten, politischen Verlautbarungen  hatten keinen Bezug zu irgendeiner Geschäftstätigkeit von Siemens noch waren sie in irgendeiner Weise von Nutzen für Mitarbeiter und Aktionäre. Exemplarisch seien genannt die Affäre um  „BDM-Mädel“ und „Kopftuchmädchen“, die merkwürdige, in der Frankfurter Sonntagszeitung erhobene Forderung nach höheren Spitzensteuersätzen in Deutschland, die deplatzierten Anbiederungsversuche an Donald Trump sowie das Beharren auf einer Reise nach Saudi-Arabien unmittelbar nach dem Mord an dem Regimegegner Jamal Khashoggi. Wer so politisch instinktlos handelt, disqualifiziert sich für die Führung der Siemens AG

Inzwischen sitzt der Joe (vormals Josef Käser) im Aufsichtsrat von Siemens Energy, einer noch frischen Abspaltung von der Siemens AG . Ich habe wiederum  einen Gegenantrag gestellt, der auch  im Antragsbuch zur Hauptversammlung veröffentlicht wurde, Seite 9 in diesem Papier:SiemensEnergy

Wer Siemens-Energy im Depot hat, den möchte ich einladen sich mir anzuschließen und ebenfalls dem Kaeser die Entlastung zu verweigern. Die Abstimmung kann vorab online oder während der HV erfolgen. Aktionäre haben personalisierte Einwahldaten erhalten.Gegenantrag

 Gegenantrag zum Tagesordnungspunkt 4 (Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates)  der Hauptversammlung:

 Dem Aufsichtsratsvorsitzenden Joe Kaeser ist die Entlastung zu verweigern.

Begründung: Joe Kaeser ist eine Fehlbesetzung für das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der Siemens Energy AG. Seine Berufung als nahtloser Übergang von der vorherigen Position als Vorstandsvorsitzender der Siemens AG widerspricht der  Empfehlung des  DEUTSCHEN CORPORATE GOVERNANCE KODEX. Demnach soll ein ehemaliger Vorstand frühestens nach zwei Jahren einen Sitz im  Aufsichtsrat desselben Unternehmens einnehmen.  Die Geschäftsbereiche von Siemens Energy waren unter der Ägide von Joe Kaeser noch integraler Bestandteile von Siemens, so daß diese Vorschrift sinngemäß anzuwenden ist.

In der Vergangenheit dienten Herrn Kaesers öffentliche Auftritte und Äußerungen weniger dem Wohl des Unternehmen als vielmehr einer zeitgeistig geprägten Selbstdarstellung.  Seine persönlich motivierten politischen Verlautbarungen  hatten keinen Bezug zur  eigentlichen Geschäftstätigkeit noch waren sie in irgendeiner Weise von Nutzen für Mitarbeiter und Aktionäre. Exemplarisch seien genannt die Affäre um  „BDM-Mädel“ und „Kopftuchmädchen“, seine eigentümliche Forderung nach höheren Spitzensteuersätzen in Deutschland, die deplatzierten Anbiederungsversuche an Donald Trump sowie das Beharren auf einer Reise nach Saudi-Arabien unmittelbar nach dem Mord an dem Regimegegner Jamal Khashoggi. Auch sein Plädoyer für ein bedingungsloses Grundeinkommen, die unkritische Parteinahme für Klimaaktivisten und  die unverhohlene Sympathie für die sogenannten „Seenotretter“ offenbaren einen eklatanten Mangel an Verantwortungsbewusstsein für die elementaren Belange der heimischen Industrie. Damit schadet er nicht zuletzt den Interessen des Unternehmens über das er Aufsicht führen soll.

Wer so politisch instinktlos handelt, dem mangelt es an persönlicher Eignung für die herausragende Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender in einem DAX-Unternehmen, insbesondere bei der Siemens Energy AG..

Herrn Kaeser ist die Entlastung zu verweigern.

Mit freundlichen Grüßen Bernd Ulrich, Aktionärsnummer XXXX

Käse vom Kaeser

Düsseldorf: Jonges als Kellerkinder

Schadenfreude ist eine Untugend. Aber ich kann mich einfach nicht dagegen wehren. Ich könnte schallend darüber lachen, was dem selbstherrlichen Hüter der Düsseldorfer Jonges widerfahren ist. Verdient hat er es allemal.  Denn der Herr Rolshoven als Baas dieses Männervereins  ist  bei seinem nun missglückten  Versuch sich erneut bei der Obrigkeit einzuschleimen aber gehörig ins Fettnäpfchen getreten. Wer sich den stets geschniegelten Herrn genauer betrachten möchte, hier:  https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Wolfgang_Rolshoven_(2018).jpg

Von seinem Vereinskameraden, dem CDU-Bürgermeister Keller wurde er nun kräftig abgewatscht. Der zeigte ihm nach den servilen Avancen die klare Kante: Vorstand bei den Jonges? Aber doch nicht bei diesem frauenfeindlichen Männerclub!

RP vom 17. Jan 2022

Ich selber habe mit Rolshoven noch eine Rechnung offen.  Zwar sind die Jonges laut Selbstdarstellung „parteipolitisch unabhängig“, das hinderte den Herrn  aber nicht daran, vor zwei Jahren kräftig gegen die AfD zu stänkern. Unterstellte er deren Anhängern doch „Rechtsextremismus und Antisemitismus“:  https://rp-online.de/nrw/panorama/bhds-schuetzen-distanzieren-sich-von-afd_aid-62311797

Ein billiger Triumph, denn der Beifall von Regierungsbänken in Düsseldorf und Berlin konnte ihm sicher sein.  Ich wollte das nicht auf mir sitzen lassen und so schrieb ich ihm am 8. April 2020:

Tatsächlich bekam ich eine Reaktion. Aber leider nicht die erhoffte persönliche Antwort. Statt dessen stilisierte sich die Männertruppe  als Widerstandskämpfer! Da musste ich kontern:

http://afd-ratingen.com/absurd-duesseldorfer-verbandsfunktionaere-als-widerstandskaempfer

Seitdem habe ich von dem Verein nichts mehr gehört und gesehen. Und nun das! Frauenfeinde!

Der Düsseldorfer CDU-OB nutzt nun skrupellos und entschlossen die gebotene  Chance um sich selber als „woke“ zu profilieren. Männervereine, das geht gar nicht!  Da müssen Frauen her, vorher hat der OB keine Motivation  auf einen Job im  Vorstand. Und diese Unlust teilt er dem Verein nicht privatissime, sondern gleich lauthals in Presse und Öffentlichkeit mit. Schließlich muß ja für das eigene Image was rausspringen. Das hat er auch bitter nötig, geht es doch in seiner Altstadt drunter und drüber. Aber die Klatsche bei den Jonges sitzt.  Dabei  ist es immer eine billige Nummer, sich auf Kosten anderer zu profilieren. Das erfährt der Emil Rolshoven, der seine Meriten mit Stänkern gegen unsereins einheimsen wollte, nun am eigenen Leib. Dumm gelaufen. Geschieht ihm Recht!  Merke: Der Fisch stinkt vom Kopf her. Und den muß er jetzt aus der Schlinge ziehen. – Wohl bekommt‘s!

Das Schweigen der Schützen

(Von Werner Kullmann)

Die billigste Art sich das Wohlwollen der Altparteien zu verdienen sind Stänkereien gegen die AfD. Zumal bei Vereinen, die nicht von ungefähr durch „öffentliche Hände“ ihre Zuschüsse und Steuerfreiheit zugeschustert bekommen. Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing, so lautet eine alte Volksweisheit.

Das dachte sich auch der oberste aller Schützenbrüder, ein gewisser Emil Vogt. Mitten im Bundestagswahlkampf teilte er aus: Die hiesige Rheinische Post machte daraus in großer Aufmachung eine Titelgeschichte: Wir stellen verstärkt fest, dass die AfD unsere Bruderschaften und Vereine unterwandern will“, sagt Bundesschützenmeister Emil Vogt. „Wir lassen uns aber nicht vor den politischen Karren der Rechtspopulisten spannen“, betont er. Hier ist der Artikel:https://rp-online.de/nrw/panorama/bhds-schuetzen-distanzieren-sich-von-afd_aid-62311797

 Werner Kullmann, Fraktionsvorsitzender der Alternative für Deutschland, schrieb daraufhin am 5. September einen Brief an den hiesigen Vorstand der Bruderschaft:

Wir Schützen in Ratingen: Verschwörungstheorie des Deutschen Bundesschützenmeisters und seines BHDS gegen die eigenen Schützen und die AfD

Sehr geehrte Vorstandsmitglieder, lieber Gero,

55 Jahre bin ich jetzt in der Bruderschaft. Du, ich und viele unserer Ratinger Schützenbrüder sind von unseren Vorfahren in die Kompanien regelrecht hineingeboren worden. Das Brauchtum haben wir unter dem Kirchturm, wie unsere Eltern auch, unseren Kindern weitergegeben.

Politik hatte bisher im Schützenwesen draußen zu bleiben. Das galt aber niemals für Meinung.

Ein höchster Repräsentant der Deutschen Schützenbrüder, der Bundesschützenmeister Vogt, machte da schon im letzten Jahr vor den Kommunalwahlen eine unrühmliche Ausnahme. Die Presse zitierte ihn, er wolle Gesinnungsprüfungen für neue Mitglieder einführen, weil der Heimatbegriff viel weiter zu sehen sei, als die AfD (?) ihn für sich instrumentalisiere.

Ich fragte mich damals als Ratskandidat und vorgesehener Fraktionsführer der Ratinger AfD, wie ich denn in der Realität des Zusammenlebens den Heimatbegriff für die AfD gegen die Bruderschaft instrumentalisiere. Instrumentalisierte nicht der Bundesschützenmeister seine Stellung auch gegen meine Wahl? Maos Kulturkampf hat dieses Spitzenpersonal der Schützen erreicht. Das hatten wir schon einmal in den Siebzigern, da hatten die Schützen aber noch (verzeiht mir bitte) Eier. Ein Narr ist, wer nicht erkennt, dass der BHDS Wahlen auf Kosten der Christen in der AfD beeinflussen will. Um die Linken geht es hier nicht. Die Gegner des Schützenbrauchtums sollen damit eingehegt werden. Marsch. Links, links, links…

Herr Vogt meinte, Heimat sei für Schützen nicht der Ort, wo sie geboren und aufgewachsen sind. Sie definiere sich nicht über Herkunft, Hautfarbe und Religion. Das kann man so ohne Heimat meinen, dachte ich, aber was hat das mit mir und der AfD zu tun. Dazu kam noch, das christliche Menschenbild in den Bruderschaften unterscheide sich eindeutig von den Aussagen der AfD. Es solle ein Unvereinbarkeitsbeschluss für Menschen in der AfD geprüft werden.

Da hatte ich früher nichts zu befürchten. Meinen muslimischen Freund Nadir wollte ich schon in den Siebzigern in die Tell bringen. Bier trank er, aber mit der Kirche wollte er nicht, was sollten seine Leute aus dem Moscheeverein denken.

Ist es das heutige christliche Menschenbild, am Tempelberg der ganzen Welt zu zeigen, dass man das Kreuz verleugnet, um es hier mit Haltung allem ausgemachten Bösen entgegen zuschleudern? Das kann der Herr Vogt gutheißen. Da habe ich eine andere Meinung, die ich aber nicht heraushängen lasse wie er.

Mit meinem oder unserem Denken sei die Integration Deutschlands in ein vereintes Europa nicht vereinbar. Damit wird auch mir eine nationalistische Ausgrenzung unterstellt. Richtig ist: Europa ist mein Kontinent, Deutschland mein Land und Ratingen meine Heimat.

Wenn Vogt von Ausgrenzung spricht, meint er noch etwas anderes. Er hätte bestimmt nicht einem alevitischen Kulturverein Räumlichkeiten in seinen Büroräumen angeboten. Das habe ich gemacht, sein vermeintlicher Ausgrenzer.

Jetzt, ein Jahr später zur Bundestagswahl (sic), ist der Unvereinbarkeitsbeschluss des BHDS gegen die Mitglieder der AfD beschlossen.

RP:  Schützenbruderschaften werfen den Rechtspopulisten eine Unterwanderungsstrategie vor.

Was unterwandern wir normalen Schützen? -Die Hoheit des Political Correctness im Zeitgeist nach dem neuen Motto Glaube, Heimat, Haltung?

Was hatte denn die Bruderschaft mit einer politischen Partei bisher zu tun. Gar nichts. Die Schützen konnten doch auch im Karnevalsverein oder in der SPD sein und waren zuallererst Schützen in einer Bruderschaft. Auch konnten sie sich am Stammtisch über alles unterhalten. Darf das jetzt nicht mehr sein wegen einem unterstellten rechten Gedankengut gegen linke Zumutungen, amtlich festgestellt nur in der gesamten AfD, wobei aber jeder Einzelne in Sippenhaft genommen werden darf? Die Gedanken sind frei, hieß es früher einmal in einem unserem Kulturgut zugeschriebenen Lied. Gelten das Wort und der Geist der Bruderschaft heute überhaupt noch bis in die Zukunft?

RP online: Auf Distanz nach Rechts

Lieber Gero,

bei diesen Headlines linksgrüner Linkspopulisten in den Redaktionen werden wir Schützen als Ganzes angegriffen, wir wären ja nach deren Äußerungen schon unterwandert mit rechtem Gedankengut.

Wollen die, bevor sie die Bruderschaften abschaffen, die AfD erst einmal abschaffen? Die Schwesternschaften warten schon auf uns. Das hört sich lustig an, scheint aber Methode zu haben bei der Verteidigung unserer Stadtmauern.

Der Bundesbrudermeister Vogt: “Die AfD versucht permanent uns zu vereinnahmen.“ Ja, von ca. 600 Mitgliedern bei uns sind etwa 60 Mitglieder, Wähler oder Sympathisanten. Wir sind vereinnahmt von unserer Bruderschaft.

Das in Langenfeld beschlossene Positionspapier soll also nach Vogt das Bewusstsein schaffen, dass eine Mitgliedschaft in der christlichen Schützenbruderschaft „unvereinbar“ mit einer Mitgliedschaft in der AfD ist.

Das Positionspapier des BHDS sollte an alle Bruderschaften geschickt werden. Habt Ihr das schon bekommen?

Damit muss ich mal hier etwas gegen dieses Papier entgegnen:

 Liebe Vorstände, lieber Gero,

als ich mich in den siebziger Jahren als 2. Schießmeister der Tell Kompanie engagierte, habe ich als junger Schütze hier zur Werbung neuer junger Mitglieder mein anliegendes „Motivationspapier“ in der Generalversammlung zur Abstimmung gegeben. Grund war, dass wir durch die 68er und deren Schützenschelte („alles Nazis“) jahrelang keine jungen Mitglieder mehr bekamen. Außerdem ritt unser damaliger Oberst Heilbrunner mit der Nahkampfspange und dem Eisernen Kreuz bei unseren Schützenumzügen mit. Meine Studentenfreunde und Mao Verehrer fanden das nicht gut und gingen mich deshalb an (sic). Mein Antrag zu kleinen nach außen sichtbaren Veränderung wurde von der Versammlung mit viel Getöse abgelehnt. Frühere linke Schützenkritiker kamen aber Jahrzehnte später in die Schützenvereine, teils als Politiker. Die Schützen hatten für manche ihren Nutzen. Vielleicht ist der Apparatschik Vogt auch dabei gewesen, um Maos Kulturkampf bei den Schützen zu vollenden. Jedenfalls spaltet er.

Kurz vor seinem Tod brachte mir ein alter Schützenbruder mein über 40-Jahre verschollenes „Pamphlet“, wie er es liebevoll nannte, vorbei. Er hätte damals dafür gestimmt und immer noch Spaß über die damaligen Reaktionen. Übrigens hatte ich nach der Wahl meine Schießschnur, Orden und Ehrenzeichen zeitlebens abgelegt, ich sah damals meine „Uniform“ als Schützentracht. Dann kommt so ein Bundesschützenmeister als linker Kulturkämpfer daher und diskriminiert mich auch noch.

Habe ich mit meinem Brief an Euch jetzt die Bruderschaft unterwandert?

Möchte unser Bundesschützenmeister als Alternative zu den AfD Schützen zur besseren Integration in unsere Gesellschaft afghanische Helfer aufnehmen? Das wäre nach seinen Vorstellungen nur konsequent und christlich. Jede Kompanie nimmt seine eigenen Schutzbefohlenen nach Mitgliederquote auch mehrere auf und kümmert sich. Wer zugeteilt wird, muss integriert werden. Nach den Worten haben Taten zu folgen, oder? Warum nicht einmal versuchen. Ich habe jedenfalls in den Neunzigern Schülern aus dem Kosovo, die keine Deutschkenntnisse hatten, Praktika angeboten. Eine Privatinitiative, ohne Übersetzer und ohne Staatshilfe.

Wenn ich heute ein neues Mitglied werbe, gibt es ab jetzt ein Gesinnungsverhör, weil ich das Mitglied geworben habe? Gilt für andere Schützen bei der Mitgliederwerbung dagegen noch die Bürgschaft?

Ist die Bruderschaft ab jetzt eine politische Partei, mit deren Aufnahmekriterien?Bitte fragt einmal nach, ob wir dann dieser Partei (auch indirekt) noch Beiträge abführen müssen? – Darf ich bis zu meinem Tod noch in der Bruderschaft bleiben, wie mein Vater vorher?

Gerne hätte ich, dass der BHDS diesen Brief von Euch zur Stellungnahme bekäme. Gerne können wir auch Argumente austauschen. Dazu wird es aber, wie ich es auch von der Funke Mediengruppe (Ratinger Wochenblatt) kenne, nicht kommen. Unter diesem Klima kann sich das Schützenwesen langfristig nicht halten. Das ist wohl politisches Kalkül. Wie schwach muss man sein, wenn so etwas  aus den eigenen Reihen einer deutschen Bruderschaftsführung kommt, was mich hier zu dieser Stellungnahme zwingt.

Vielleicht könnt Ihr mir nach den Empfehlungen des Deutschen Bundesschützenmeisters Vogt darauf eine Antwort geben.

Viele liebe Grüße, Euer Schützenbruder Werner Kullmann  

Wie erwartet, fühlt sich der oberste aller Brüder Emil Vogt nicht bemüßigt, irgendeine Antwort zu Papier zu bringen. Daraufhin wendet sich Werner Kullmann am 17. Januar 2022 erneut an seine Schützenbrüder:  

 BHDS Vogt/ RP/ Unterwanderung

 Sehr geehrter Vorstand der St. Seb. Bruderschaft Ratingen, lieber Gero,

 als Euer langjähriger Schützenbruder und Fraktionsvorsitzender einer Partei im Ratinger Stadtrat, freue ich mich auf unser neues Bauvorhaben auf dem Schützenplatz. Wenn das Projekt, wie beim Sportschützen-Schießstand, durch unvorhersehbare Teuerungen den RAT erreichen sollte, werden wir auch dieses Bauvorhaben mit all unserer Kraft unterstützen. Leider hat der Sportschützen-Schießstand nicht die Zustimmung des Rates bekommen, weil sich die Bürger-Union mit den sozialistischen Parteien (dazu gehören auch die Bündnisgrünen) gegen das Schützenbrauchtum solidarisierte. Ich weiß nicht, ob diese Information bei allen im Vorstand angekommen ist.

Jäger, Sportschützen und Schützen stehen unter Beobachtung von medialer Öffentlichkeit und Politik, die ihre gesellschaftliche „Transformation“ gegen ungeliebte Brauchtümer und Schusswaffennutzung weitertreiben werden. Damit das Schützenwesen nicht wie ehemals in der DDR verboten wird, haben sich schon Schützengemeinschaften wie der BHDS der Politik angedient mit einer Grünen Agenda. Die folgt einem klaren spaltenden Feindbild unter den Schützenbrüdern.

 Lieber Gero, Dein Vermittlungsversuch bei Herrn Vogt vom BHDS, mit der Zusendung meines Schreibens und Fragen an ihn, hat wie von mir vermutet nichts gebracht. Der Herr Bundesschützenmeister ist sich zu schade, seine Vorwürfe auch gegen mich und tausende Schützenbrüder wie:“ Unchristlich, menschenverachtend, Fremdenhass schürend, nationalistisch mit falschem Heimatbegriff, Unterwanderung des Schützenwesens“, mit mir zu besprechen. Das ist von seiner Seite aus verständlich, hat er doch seinen Bundesverband politisch mit den Bündnisgrünen unterwandert. Zum Beweis dafür seine öffentlichen Äußerungen gegen Schützenbrüder, die der AfD angehören, besonders vor anstehenden Wahlen. Ebenso als Beweis unter Z des Jahresindex des BHDS, Seite 22 und 2: Bei der BHDS wird hier das Grundsatzprogramm der Bündnisgrünen propagiert (!!!).

Zusätzlich unter dem Motto: „Zwischen Nächstenliebe und rechten Einnahmeversuchen“, wird von der eigenen linken Agenda abgelenkt. Nächstenliebe hat nur er, der Herr Vogt. Sie leuchtet auf alle Bruderschaften. Bei jedem gemeinschaftlichen Auftritt. So geht Politik bei Pharisäern, indem die eigene Bruderschaft, am besten alle Bruderschaften, zu politischen Zwecken missbraucht werden. Herr Vogt äußerte bei der Tagung seines Hauptvorstandes im März 2020: “Die Ausrichtung des BHDS soll als Grundlage für Gespräche und Diskussionen in den rund 1300 Bruderschaften dienen.“ Jetzt weißt Du, was auch auf unsere Bruderschaft zukommt, lieber Gero.

Damit noch nicht genug. Die Bündnisgrünen in Ratingen tun sich gerne mit „Die Partei“ bei Anträgen und Abstimmungen (auch gegen unsere Ratinger Schützen) zusammen. Was dabei herauskommt im Schaukasten des Rathauses, hier im Anhang als Anschlag zur Weihnachtszeit (bitte die hier beigefügte Anlage dazu lesen!), das sind die, die mir und tausenden Schützen unter Hilfe des Herrn Vogt das Christsein absprechen, mit ihrem infamen öffentlichen Handeln.

Das lasse ich nicht auf mir sitzen. Bei dem Plakat vor seinem Rathaus schaut auch unser Bürgermeister als Schützenbruder einfach weg. Mein Schreiben an Euch wegen der unfassbaren öffentlichen Anschuldigungen des Bündnisgrünen Bundesschützenmeisters auch gegen mich werde ich auf unseren Blog-Seiten veröffentlichen. -Das sind ab jetzt meine Einlassungen zur öffentlichen Diskussion, die bisher die Zeitungen wie die RP mit dem Landvogt nur im einseitigen Framing gegen die Schützen in der AfD führen. Als Tellaner sehe ich mich da frei nach Wilhelm Tell, der gegen den Herrn vom Hohen Ross, den Landvogt (nomen est omen) Gessler antritt.

 Ich hoffe, sehr geehrter Vorstand, lieber Gero, wenn Herr Vogt wieder mal seinen scheinheiligen Wahlkampf zur NRW-Wahl machen will, werdet Ihr unterscheiden können, wer denn die Schützen für seine Zwecke unterwandert hat.

 Euer Schützenbruder Werner Kullmann

Ratingen lehnt Spende für Flutopfer ab

Nun habe ich es schwarz auf weiß auf meinem Kontoauszug! Sie haben es tatsächlich getan! Die Stadt will mein Geld nicht! Im Juli hatte ich für die Ratinger Flutopfer gespendet.  Ich war mir 100%-ig sicher, daß die Stadt einen Hilfsfond für die Geschädigten der Flutkatastrophe vom 14./15. Juli einrichtet. Zwar waren die Schäden in Ratingen durch Tief „Bernd“  längst nicht vergleichbar mit den furchbaren Verwüstungen im Ahrtal, wo die Flutwelle Tod und Verderben brachte. Aber auch hier gab es viele Leidtragende, deren Hab und Gut den Fluten zum Opfer fiel und die nun plötzlich ohne Bleibe waren.

Anstatt nun meine Spende schnell und unbürokratisch als Soforthilfe an die verzweifelten geschädigten Bürger  weiterzugeben, blieb die Spende einfach monatelang in der Stadtkasse liegen. Dann entschied die Politik in Ratingen: Nein, das Geld wollen wir nicht! Nach Ablauf von vier Monaten landete es wieder auf meinem Konto, siehe hier:

Spende Flutopfer

Ich werde das Geld natürlich nicht behalten. Es gibt so viele Möglichkeiten, mit vierhundert Euro irgendwo auf dieser Welt das Leid etwas zu lindern. Gerade in diesen besinnlichen Vorweihnachtstagen quillt der Briefkasten gerade so über mit Bittbriefen wohltätiger Organisationen. Irgendjemand wird sich bestimmt über meine Spende freuen.

Zurück zu Ratingen: Ich empfinde es als besonders bitter, daß Ratingen nun mit einer Satzungsänderung  die Spenden von Ratsmitgliedern künftig generell verbieten will! Kein Scherz! In der Ratsvorlage 278/2021 steht, ich zitiere wörtlich: „Die Verwaltung wird gebeten, diese Satzungsänderungen in einer gesonderten Vorlage zur Verfügung zu stellen, in der insbesondere Spenden von Ratsmitgliedern an die Stadt Ratingen generell ausgeschlossen werden ….“  SatzungsänderungDieser Vorlage stimmten alle Parteien zu. Nur wir von der AfD hielten dagegen. Aber bei 67 gegen drei Stimmen haben Vernunft und gesunder Menschenverstand keine Chance. Schade drum.

Einen besinnlichen dritten Adventssonntag wünscht      Bernd