Hans-Georg Maaßen zu den „Deportationsplänen“

Hans-Georg Maaßen zum angeblichen „Geheimtreffen“ und Pflichten der Bundesregierung

Und ich komme jetzt zuletzt noch zu einem Punkt, der tagesaktuell ist und den ich auch noch ansprechen möchte. Sie haben vielleicht gestern oder heute gelesen, in Zeitungen oder im Fernsehen gesehen, dass es in Potsdam ein Treffen gab von Menschen, die sich unter anderem auch zur Migrationspolitik unterhalten haben. Ich war nicht eingeladen, ich war nicht dabei. Einzelne Mitglieder, zwei Mitglieder der Werteunion, waren eingeladen und sind gekommen. Mir ist nicht bekannt, dass es sich da um Nazis handelt oder um Rechtsextremisten, die da geredet haben. Aber so wird es derzeit dargestellt, weil dort über Remigration gesprochen ist. Was bedeutet Abschiebung oder Ausweisung von Ausländern? Und ich persönlich bin der Auffassung, dass es Aufgabe des Staates ist, Ausländer abzuschieben, wenn sie sich in Deutschland illegal aufhalten und wenn sie keinen gültigen Aufenthaltstitel haben.

Wir haben in Deutschland, nach meiner Erinnerung waren es 2022 über 300.000, vollziehbar ausreisepflichtige Ausländer. Das sind die Ausländer, die eigentlich gestern schon hätten gehen müssen; und rund elf oder 13.000 Ausländer werden pro Jahr abgeschoben? Man muss sich das mal vorstellen: Wenn der Staat in einem gleichen Größenverhältnis Einkommensteuerbescheide vollstrecken würde.   300.000 vollziehbar ausreisepflichtigen Ausländer: Und 13.000 werden nur abgeschoben. Natürlich muss man sich vor dem Hintergrund Gedanken darüber machen, wie man dazu kommt, dass das Gesetz auch umgesetzt wird, dass das Gesetz angewandt wird. Und ich würde sagen, das ist nicht die Aufgabe von Privatleuten, bei einem Abendessen in einem Restaurant in Potsdam darüber zu reden. Das ist die Aufgabe der bei der Innenministerkonferenz von Bund und Ländern, sich Gedanken darüber zu machen und da zu vernünftigen Entscheidungen zu kommen. Und das tun sie nicht. Und das muss man denen vorwerfen. Die Lösung kann nicht sein, die Leute in die deutsche Staatsangehörigkeit zu bringen, weil man sie nicht abschieben will, sondern die Lösung muss sein, die Leute abzuschieben. Und wenn die Politiker es nicht können, dann müssen sie Platz machen für Leute, die es besser können.

Und lassen Sie mich noch zu aller Letzt in dem Zusammenhang auf eine Krankheit zu sprechen kommen. Die Krankheit des Sowjetmenschen. In der Sowjetunion musste man sich permanent distanzieren und zu etwas bekennen, ja distanzieren. Man musste sich von Leuten distanzieren, die sich reaktionär geäußert hatten. Man musste sich damit immer wieder bekennen, dass man linientreu war. Ich bin jetzt in den letzten Tagen von Journalisten immer wieder in den letzten zwei Tagen angesprochen worden, ob ich mich zu dem, was da in Potsdam gesagt worden war, ob ich mich davon distanziere. Ich kann dazu sagen, ich habe mich auch noch nie von Herrn Lenin distanziert, auch nicht von Herrn Habeck distanziert. Ich distanziere mich von überhaupt gar nichts. Bestenfalls distanziere ich mich mal von mir selbst, wenn ich mal einen Fehler gemacht habe. Der Begriff sich distanzieren hat in einer freiheitlichen Gesellschaft nichts zu suchen. Menschen unter Druck zu setzen, sich von anderen Menschen zu distanzieren, ist sowjetisches Gedankengut. Und ich lehne das ab.

Hier der persönliche Web-Auftritt von Hans-Georg Maaßen: https://hgmaassen.com/ 

Auch interessant https://www.youtube.com/watch?v=0ZnQkxY6BMc

Der Medienskandal um Deportationen und Vertreibungspläne

Die Angst geht um in diesem Land. Sie wird von interessierten schwarz-rot-grün-magentafarbigen Kreisen und deren Bütteln geschürt. Millionen gut integrierte Mitbürger sollen deportiert werden. So lautet die Panikbotschaft. Fake vom Ekelhaftesten!

Von den wirklich kompetenten Stellen wurde inzwischen alles wieder richtiggestellt, was linke Aktivisten unter dem Beifall von Medien und Altparteien  in die Welt gesetzt hatten. Simpel und einleuchtend war die postwendende Stellungnahme unserer Partei: Es war nun definitiv keine AfD-Veranstaltung, sondern ein rein privater Zirkel. Von daher nicht die geringste Notwendigkeit zur inhaltlichen Stellungnahme. Punkt. Aus. Folgerichtig, denn gerade mal drei von dreißig Teilnehmern sind AfD-Mitglieder. https://christlichesforum.info/erklaerung-der-afd-zu-einer-privaten-tagung-am-25-11-2023-in-potsdam/

Ich fühle mich aber durch den aktuellen Shitstorm persönlich betroffen. Denn ich kenne Dr. Roland Hartwig persönlich seit 2017, als wir an Rande eines Wahlparteitag miteinander ins Gespräch kamen. Ein promovierter Jurist der Extraklasse. Siebzehn Jahre lang gehörte er als Syndikus zur Leitungsspitze von Bayer. Später, als Abgeordneter im deutschen Bundestag, leitete er die Arbeitsgruppe „Verfassungsschutz“. Mehrmals war ich Zuhörer und Diskutant bei seinen Vorträgen. Ein durch und durch integrer Mann, der seine Worte mit Bedacht wählt. Und dieser Mann, der jahrzehntelang eine Spitzenposition in einem DAX-Konzern innehatte, soll nun angeblich ethnisch motivierten Vertreibungen das Wort reden? Eher tritt das saudische Königshaus geschlossen zum Katholizismus über. Wer diesem Schwachsinn auf den Leim geht,  dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

BensmannEiner von jenen, die solche Ungeheuerlichkeiten in die Welt setzen, ist ein gewisser Herr Bensmann von Correctiv. Den lernte ich auf einer Campfire-Veranstaltung, die von diesem Verein und der RP in Düsseldorf ausgerichtet wurde, kennen. Soweit ich mich erinnere, war auch ein gewisser Herr Schraven anwesend. Nachdem eine belanglos flache Gesprächsrunde mit dem vielversprechenden Titel „Verantwortung der Medien für den Aufstieg der AfD“ ohne Erkenntnisgewinn endlich beendet war, stellte ich mich den Correctivisten als AfD-Politiker vor. Ich war damals Bundestagsdirektkandidat und bot mich als Gesprächs- und Diskussionspartner an. Ich wusste ja, dass diese Leute auf die AfD angesetzt wurden.  „Nicht über die AfD, sondern mit der AfD reden!“  Das war meine Botschaft.  Als die beiden aber merkten, dass ich mich nicht so leicht aufs Glatteis führen lasse, da erlosch deren Interesse sehr schnell. Ein weiteres Gespräch kam nicht mehr zustande. An mir lag es nicht.  Bensmann gab mir zwar noch seine Visitenkarte, aber spätere Kontaktversuche wurden abgeblockt.

Seitdem weiß ich, was ich von diesem Typus „Journalismus“ zu halten habe.  Hier eine aktuelle Kostprobe mit dem Märchen von der „Vertreibung“. Eine freie Hinzudichtung des notorisch linkslastigen, um nicht zu sagen linksextremen Propagandateams: https://www.facebook.com/watch/?v=1053701655892259

Zur Causa Sellner: Es gibt in unserer AfD eine Unvereinbarkeitsliste mit den Namen der Organisationen,  deren aktive oder ehemalige Mitglieder keinesfalls in der AfD Aufnahme finden. Diese Tatsache wird in den Medien zumeist peinlich verschwiegen.  Die Identitäre Bewegung steht auf dieser Liste. Will sagen: Deren Anhänger können keine Mitgliedschaft in der AfD erhalten.  Das räumt sogar die Tagesschau ein.  Zum Stichwort „Remigration“ führen die ARD-Meinungsmacher allerdings mit einer unverschämten Lüge in die Irre: „ …. Gemeint ist: die Vertreibung aller Menschen aus Deutschland, die eine Migrationsgeschichte haben und die auch mit deutschem Pass nicht ins rechtsradikale Deutschlandbild passen.“  Hier: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-verbotsdebatte-100.html  Vollkommener Blödsinn!

Eine exzellente Analyse des Medienskandals findet sich hier: https://www.nius.de/Analyse/geheimplan-gegen-deutschland-wie-das-staatlich-finanzierte-portal-correctiv-eine-wannseekonferenz-2-0-erfand/37538eef-f58a-4ec1-852c-7273115871fe

Ebenfalls lesenswert: https://www.cicero.de/innenpolitik/correctiv-recherchen-uber-den-wannsee-scoop  Achtung: Der Text stammt von einem SPD-Mitglied, Minister a.D.

Auch köstlich die Achse des Guten: https://www.achgut.com/artikel/die_merkwuerdige_geheimplan_hysterie und hier  https://www.achgut.com/artikel/alles_nur_staatstheater

Ich wiederhole hier zum x-ten Male, was ich allen Meinungsmachern seit Jahren ins Stammbuch geschrieben habe: Niemand, den ich von den Parteifreunden kenne, hat etwas gegen die koreanische Krankenschwester, den türkischen Gemüsehändler, den persischen Augenarzt, den japanischen Geschäftsmann, den griechischen Schneider oder den Programmierer aus Indien oder China, um nur einige zu nennen.    Aber gegenüber Zwangsverheiratungen, Vollverschleierungen, Genitalverstümmlung an Kindern, arabischen Clans die ganze Stadtteile und Behörden terrorisieren, Parallelgesellschaften und Scharia-Gerichte gibt es hierzulande doch noch einige Vorbehalte, nicht nur bei der AfD. Es ist schlichtweg eine unverschämte Dreistigkeit und Impertinenz, diese berechtigte Skepsis als „Fremdenfeindlich“ zu etikettieren!  Ich spreche nicht nur für mich, sondern für die Gesamtheit aller mir persönlich bekannten AfD-Anhänger: Jeder, der willens und fähig ist zum Wohlergehen dieses Landes beitragen, ist hier herzlich willkommen!

Fazit: Viel Lärm um Nichts. Ein weiterer unseriöser und zugleich untauglicher Versuch, der Alternative für Deutschland am Zeug zu flicken.

Noch etwas: Das Ereignis fand bereits im November letzten Jahres statt. Es wird aber erst jetzt in den Medien vermarktet zu einer Zeit, da Bauernproteste, Spediteure und Bahnstreiks die Schlagzeilen beherrschen. Ein dreistes Ablenkungsmanöver? Ich würde da nicht widersprechen. Roland Tichy knüpft an diesen Gedanken an: https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/parteienverbot-afd-cdu-spd/

Ähnliches findet sich bei Reitschuster: https://reitschuster.de/post/angebliches-afd-geheimtreffen-jetzt-spricht-martin-sellner/

Hoffen wir, dass diese Räuberpistole das gebührende juristische Nachspiel haben wird.

Aktive Demokratieförderung: Elftausend Euro für die AfD

SpendenDankNein, ich habe keine Angst davor, dass ich im Rechenschaftsbericht unserer Partei mit Namen und Anschrift genannt werde. Ich lege sogar Wert darauf. Ich gehöre ja nicht zur Entourage irgendeines Regierungspolitikers wie etwa Jens Spahn, der sich seinerzeit die Partyeinladungen mit exakt 9.999€ pro Nase honorieren ließ. Damit seine illustren Gäste bloß nicht die magische 10.000€-Grenze erreichen, von der ab Parteispender mit Namen und Anschrift im Rechenschaftsbericht genannt werden. Die Presse hatte darüber berichtet: https://www.tagesspiegel.de/politik/jens-spahn-will-namen-der-spender-nicht-nennen-4239268.html Nein, ich habe nichts zu verbergen. Ich mache auch keine Maskendeals und keine Impfdosenverträge. Derartiger Schmuddelkram oder sonstige dubiose Geschäfte in der Politik kommen bei mir nicht in die Tüte.

Mein Vorgänger im Amt des Fraktionssprechers in Stadtrat, der leider viel zu früh verstorbene Werner Kullmann, hatte gelobt keinerlei finanziellen Vorteil aus seinem Mandat zu ziehen. Er hat das Versprechen gehalten. Ich als sein Nachfolger fühle mich dieser Tradition verpflichtet.  Unsere AfD kann das Geld gut gebrauchen. Siehe Anlage.

Herzliche Grüße  Bernd Spendentext

Die Selbstentlarvung des Herbert Reul

Ein Polizeichef hat viele Gegner: Gewaltverbrecher, Taschendiebe, Automarder, Automatensprenger, Drogenhändler usw. Eben alle Arten von Schwer- und Kleinkriminellen. Sollte man meinen. Nicht so beim obersten Polizeichef von NRW, dem Innenminister Herbert Reul. Seine Gegner sind eben nicht Clankriminelle, Einbrecher, Krawallbrüder, Brandstifter oder sonstige Verbrecher. Seine Gegner sind? Na was wohl? Genau! Die AfD-Anhänger. Das gibt er unverblümt ganz offen zu, nämlich in der Rheinischen Post vom letzten Samstag. Nicht nur das: Besonders ist es ihm zuwider, wenn seine Beamten auf den rechten Weg umschwenken. Im Originalinterview: „Wir decken immer mal rechte Chatgruppen auf.“ Dabei gibt unverhüllt zu: Der Praxisschock durch die Realität auf der Straße könnte Beamte dazu verleiten, sich tatsächlich nach rechts zu orientieren. Na sowas!

Reul
Rheinische Post vom 15.Oktober 2023

Lieber Herr Innenminister Reul: Ganz offensichtlich haben Sie eine falsche Auffassung von Ihrem Job! Nicht wir von der AfD sind verantwortlich für die grotesken und beklagenswerten Zustände, die jetzt in diesem Land herrschen! Das haben Sie mitsamt Ihresgleichen aus den schwarz-rot-grünen Machtzentren dieser Republik verbockt! Und tun Sie endlich Ihren verdammten Job! So wie es sich für einen anständigen Polizeichef gehört! Damit wir alle, Frauen und Männer, Große und Kleine in diesen Land endlich wieder sicher sind vor Einbrechern, Dieben, Gewalttätern, Betrügern, Vergewaltigern, Kinderschändern, Messerstechern und hasserfüllten Extremisten! Und lassen sie die überflüssigen politischen Ränkespiele, Show-Einlagen und  auch die widerliche Gesinnungsschnüffelei bei Ihren untergebenen Polizeibeamten!

Grüne Bambule vorm Freizeithaus

Es war ein peinlich blamables Schmierentheater, das die Polit-Grünen am vergangenen Dienstag in Ratingen West aufgeführt haben.  Wir hatten nach Ende der Corona-Restriktionen einige hochkarätige Veranstaltungen im Freizeithaus durchführen können ohne durch dissonante Geräuschkulisse und aufdringliche Unverschämtheiten belästigt zu werden. Aber diesmal wollten die Grünen einfach mal wieder Radau schlagen. Der Anlass: Wir hatten unseren Landtagsabgeordneten Dr. Harmut Beucker, Fraktionssprecher im Haushaltsausschuss des NRW-Parlamentes, nach Ratingen eingeladen. Wir hatten darüber berichtet. →Hier

Um es kurz zu machen: Alles in allem war es eine dürftige Performance, welche die Jünger von Habeck und Baerbock da vor der Tür abgeliefert haben. Denn im Gegensatz zu dem Krawall vor drei Jahren hatte die lokale Presse weder vorher noch nachher darüber berichtet. SPD und FDP, die samt ihrer Ratsfraktionen und Entourage sich damals noch zahlreich zum Stelldichein Seit an Seit mit grünen Radaubrüdern einfanden blieben diesmal lieber zu Hause. Lediglich die „intellektuell überforderten  Omas gegen Rechts“ (Kubicki)   sowie die Pimpfe leisteten treue Gefolgschaft. Dürftiges Aufgebot

Ach ja: Einige Mitbürger mit offensichtlicher Einwanderungsgeschichte befanden mitsamt ihrer vielköpfigen unmündigen Kinderschar im Schlepptau der Grünen.  Was an Argumenten fehlte machten jene mit Kreischen und Gebrüll wett. Die waren richtig aufgekratzt: Hatten doch die Bündnisgrünen denen doch weisgemacht, daß unsereins alle Bürger mit Migrationshintergrund aus den Land jagen würde.

Während wir uns in 2020 noch durch einen Pulk von aggressiven Kapuzenpulliträgern vorbei den Weg zum Eingang bahnen mußten, war diesmal lediglich ein frech grinsender korpulenter  Bursche besonders aufdringlich.Grinser1Mitsamt umgehängten Pimpfplakat baute er sich mit seinem ausladenden Hinterteil vor dem Eingang auf. „Beweg Deinen …….“ rutschte es aus mir raus, als ich die Türkante etwas unsanft in Richtung seines Gesäßes  aufdrückte. Sofort beklagte er sich weinerlich wegen dieser ungewohnten direkten Ansprache. Trotzdem: Alle unsere Gäste konnten den Pöbel unversehrt passieren und kamen wohlbehalten in den Vortragssaal. Wohl nicht zuletzt wegen der sichtbaren polizeilichen Präsenz. Die Besatzung eines Mannschaftswagens der Kreispolizei beobachtete das grün-bunte Treiben aus einiger Entfernung.

Die mitgebrachten Plakate und Schautafeln der angereisten Buntblödel boten meist nur das altbekannte abgedroschene Zeugs mit den langweiligen Rassismus-und Naziparolen. Kein Vergleich zu dem bayerischen Aufgebot, über das ich an früherer Stelle berichtet hatte.  Lediglich zwei oder drei Artefakte waren wegen der naiven Malerei eines Blickes wert. Da hatte sich jemand tatsächlich ein klein wenig Mühe gegeben.  Den grünen Ratsdamen, die feixend hinter den Büschen standen, dürften diese Werke entgangen sein.

Pöbel

Ich hatte es mir verkniffen irgendeine Person aus der grünen Gefolgschaft zum Vortrag des Abends einzuladen. Es ging nämlich hauptsächlich um die Finanzpolitik unseres Bundeslandes. Und das hätte die Grünschnäbel nun wirklich geistig überfordert.

Fazit: In Ratingen West erzielen wir traditionell die besten Wahlergebnisse. Der angereiste Mob wird mit dem Klamauk das seinige dazu beigetragen haben, dass die unbefangenen Betrachter der Szene sich mit ihrer  Entscheidung für die AfD nur erst recht bestärkt fühlen.

Von Kommunisten und Brunnenvergiftern

Blaues Wasser sprudelte im Brunnen am Ratinger Marktplatz! Das war für einige Tage zu Ferienanfang der Aufreger schlechthin: https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/brunnen-ratingen-blau-eingefaerbt-100.html  Wer hat das was reingeschüttet und warum? Harmlos oder giftig? Die Stadt reagierte konsequent und richtig: Keine Zeit zu verlieren mit aufwändigen Analysen, deren Ergebnisse erst nach Tagen vorliegen würden. Weg mit dem Zeugs! Laut Pressebericht war die Dekontamination war aufwändig und kostete richtig viel Geld.  Wieviel, das werden wir als Fraktion von der Stadt erfragen. Erst später stellte sich heraus, daß das Ganze ein Scherz gewesen sein sollte, angeblich nur eine harmlose Lebensmittelfarbe. Das veranlasste einen stadtbekannten umtriebigen Funktionär, über den wir schon früher gelegentlich berichtet hatten, das Ganze in einer Leserzuschrift an die RP als „Coole Aktion“ zu bezeichnen. Offenbar hatte der Mann, der üblicherweise einen roten Sowjetstern als persönliches Markenzeichen auf seiner Zipfelmütze mit sich herumträgt, einen diabolischen Gefallen an dem sinnentleerten, kostspieligen Unfug gefunden. Das veranlasste mich zu einem Brief an die Ratinger Lokalredaktion:

Blaues Brunnenwasser in Ratingen

Wir waren es nicht. Obwohl das sympathische Blau die dominierende Farbe in unserem Partei-Logo ist: Wir gehören definitiv nicht zu den Brunnenvergiftern dieses Landes.

Leserbriefschreiber Manfred E. bezeichnet die Einfärbung des Brunnenwassers als „coole Aktion“ und wirft der Stadt vor, mit dem Austausch des Wassers vorschnell gehandelt zu haben. Dieser Ansicht muss energisch widersprochen werden. Vielmehr hat die Stadt richtig und umsichtig reagiert.  Denn zu dem Zeitpunkt war keinesfalls klar, welche Substanz da im Brunnenwasser sprudelt. Es hätte sich z.B. eine tödliche Cyanid-Verbindung oder auch um das ebenfalls hellblaue, leicht erhältliche Pestizid Kupfervitriol handeln können, das in Wikipedia wie folgt beschrieben wird; Zitat: „wirkt für den Menschen bei oraler Einnahme toxisch und kann zu blaugrünen Verätzungen der Schleimhäute, starkem Erbrechen, blutiger Diarrhoe, Schock, Hämolyse und Hämoglobinurie führen. Ein letaler Verlauf der Intoxikation ist möglich.“ Ob das dann immer noch unter der Überschrift „Coole Aktion“ gelaufen wäre?

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“. Dieser Merksatz sollte unabhängig von politischer Couleur, egal ob blau, schwarz, rot oder grün gelten. Somit auch für Kommunisten. Ob religiöse Fundamentalisten, Linksautonome oder Verzweiflungstäter der „Letzten Generation“:  Es gibt inzwischen hierzulande genug Fanatiker, denen alles Mögliche zuzutrauen ist. Die Stadt Ratingen hat richtigerweise schnell und vorausschauend gehandelt indem sie ein gesundheitliches Risiko für die Bevölkerung unverzüglich beseitigt hat. Hierfür gebührt ihr statt Spott und Häme aufrichtige Dankbarkeit und Anerkennung!

Diese Stellungnahme des AfD-Stadtverbandes wurde von der Zeitung nicht veröffentlicht.

Kupfervitriol

„Arschloch“-Spruchbeutel Reichow in Ratingen: Die Fortsetzung

Fast hätte ich es vergessen. Hatte ich doch mit meinem Posting https://alternative-ansichten.com/2023/03/22/reichow-in-ratingen-fortsetzung-und-schluss/ mit der widerwärtigen Causa Reichow bereits gedanklich abgeschlossen. Aber dann flatterte mir doch noch diese Anzeige ins Haus: Verstoß gegen das Versammlungsgesetz!Anzeige Versammlung

Hier meine Erwiderung:

Anlage zum Aktenzeichen xxxxxx

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist richtig, dass ich mit sechs Parteifreunden am Sonntag, dem 19.3.2023, auf der öffentlichen Fläche vor dem Ratinger Stadttheater von 17 bis 18 Uhr zugegen war. Tatsächlich handelte es sich um einen Informationsstand des AfD-Stadtverbandes Ratingen.

Konkreter Anlass war der Auftritt des Alleinunterhalters Lars Reichow an diesem Abend im Stadttheater. Herr Reichow hatte zuvor ein einer bundesweit ausgestrahlten Fernsehsendung die Abgeordneten unserer Bundestagsfraktion wörtlich als einen „Haufen ungehobelter Arschlöcher“ bezeichnet. Zudem hatte er die AfD bezichtigt, durch ausländische Geldquellen finanziert zu werden. Diese Aussagen hatte er an dem Theaterabend in Ratingen wortgleich wiederholt. – Einige Tage zuvor hatte Herr Reichow zudem in einem Interview von der AfD als „Restmülltonne für kaputte Juristen“ gesprochen.  

Der Stadtverband der AfD plante zu diesem Zeitpunkt am 27. März eine Informationsveranstaltung mit dem Juristen und Bundestagsabgeordneten Fabian Jacobi. Unser Informationsstand diente dazu, die Theaterbesucher auf diese kostenlose Veranstaltung hinzuweisen um die Diffamierungen des Herrn Reichow zu widerlegen. Dazu wurde auch das Flugblatt mit der Einladung an die Passanten verteilt. Es liegt als Anlage zu diesem Schreiben bei.

Ich selbst hatte sowohl zur Bundestagswahl 2017 als auch zur Landtagswahl NRW 2022 kandidiert. Sämtliche damit entstandenen Wahlkampfkosten hatte ich nachweisbar selber aus eigenen Mitteln getragen. Durch die Unterstellung, die AfD würde durch ausländische Geldgeber gesponsert, fühle ich mich durch Herrn Reichow auch persönlich verunglimpft. Die Informationsveranstaltung diente auch dazu, diese politisch insinuierte Falschbehauptung gegen die Partei und gegen meine Person richtig zu stellen.

Beim Auftritt unserer Partei rund um einen Stehtisch am 19.3. handelte es sich um einen Informationsstand. Informationsstände von Parteien sind in Ratingen nicht genehmigungspflichtig. Dies hatte ich auch den Polizeibeamten erklärt, die uns um ca. 17:40 aufsuchten um unsere Personalien aufzunehmen. Durch das Erscheinen der Beamten wurden wir leider daran gehindert, weiterhin den Theaterbesuchern unser Flugblatt anzubieten.

Als Zeugen für die pauschale Genehmigung an die Parteien zur Durchführung von Informationsständen benenne ich den Bürgermeister von Ratingen,  ersatzweise den zuständigen Beigeordneten, Herrn Harald F., ersatzweise den Leiter des Ordnungsamtes, Herrn Peter T. Die Genannten sind erreichbar über das Büro des Bürgermeisters, Minoritenstraße 2-4 in 40837 Ratingen.

Ich bin nun gespannt, wie es weitergeht. Ich werde berichten.

Mauerwächter

Wer nichts wird,
wird Wirt,
wem auch das nicht gelungen,
der macht in Versicherungen.
Hat er auch dafür kein Geschick,
geht er in die Politik.

Diese Lebensweisheit ging mir bei der Lektüre des „Brandmauerinterviews“ des lokalen CDU-Fraktionschefs in der RP durch den Sinn. Ich weiß allerdings nicht, ob sich der befragte Herr am Anfang seiner Karriere auch als Gastwirt versucht hat. Denn zu den guten Gepflogenheiten gepflegter Gastlichkeit gehört es sich, seinen Gästen reinen Wein einzuschenken. Davon kann bei einer Partei, die das Attribut „Christdemokratisch“ fälschlicherweise als doppelten Etikettenschwindel immer noch vor sich herträgt nun wahrlich keine Rede mehr sein. Mauern mitten durch das Land? Das hatten wir schon mal. Auch die Ostberliner Machthaber vom Schlage Ulbricht, Honecker und Konsorten schmückten ihr Bauwerk mit den Titel „Antifaschistischer Schutzwall“. Eine dreiste Lüge zur Volksverdummung. Und heute? Dasselbe in Grün. Oder Schwarz. Oder Rot. Die virtuelle Brandmauer als neuer antifaschistischer Schutzwall. Und damals wie heute gibt es eifrige Mauerwächter. Auf Flüchtlinge, die die Mauer überwinden wollen, wird scharf geschossen. Allerdings nicht mehr wie damals mit echten Patronen, sondern mit Worten, Ausgrenzung, Diffamierung. Aber einigen gelingt doch die Flucht. Zum Beispiel: Erika Steinbach; ehemals Menschenrechtsbeauftragte der CDU-Bundestagsfraktion, heute AfD. Wir von der AfD mögen keine Mauerschützen. Aber jeder aus den Reihen von CDU, FDP oder auch SPD ist bei uns willkommen, sofern er oder sie noch eine saubere Weste vorzeigen können. Für die anderen gilt: Endstation der Karriere als Mauerwächter. Siehe oben.Mauerwächter käuflich

Kein Hass, nur Verachtung

Letztens: Ein besonders widerliches Zeitungscover vom Stern:  HASS!  Dazu großformatig das Porträt von Frau Weidel. Wie kommt sowas?

Hass

Wir beobachten derzeit amüsiert, wie mediale Meinungsmacher sich seit Wochen verzweifelt die Haare raufen. „Mein Gott, was haben wir nur falsch gemacht? Wir haben doch alles unternommen um die AfD klein zu kriegen! Und nun das genaue Gegenteil: Der Höhenflug der AfD! Die besten Umfragewerte aller Zeiten!“ So klagen und lamentieren allenthalben die selbsternannten Volkerzieher.

Mein Mitleid mit der Verzweiflung in den Redaktionsstuben hält sich indessen sehr in Grenzen. Liebe Journalisten, Redakteure, Talkshowmaster und Regieführer: Ihr habt Euch wirklich redlich bemüht. Erst wurde die ungeliebte Opposition übelst diffamiert und anschließend einfach ignoriert. Bloß keine Plattform für die AfD! Aber es hat nun mal nicht funktioniert. Immer weniger Menschen fallen herein auf das vom medialen Mainstream ständig gebetsmühlenhaft wiederholte dümmliche Nazi-Geschwurbel über die AfD.  Dem links-grünen Mainstream entgleitet die Deutungshoheit. Das schmerzt.

Nun folgt ein Kehrschwenk in der Strategie. Plötzlich beschäftigt man sich wieder öffentlich mit der AfD und ihren Repräsentanten. Natürlich nicht im Sinne objektiver Information. Nein, irgendwie müssen die begriffsstutzigen Leute doch endlich alle kapieren, dass die AfD wirklich ganz furchtbar schlimm, böse und gemein ist.

Und so entstand denn auch die Stern-Ausgabe Nr. 27 vom 29.6. Als Aufmacher das Interview mit Frau Weidel.  Bereits die Überschrift auf dem Titelblatt ist eine dreiste Lüge: „Was können Sie eigentlich außer Hass, Frau Weidel?“  Denn diese Frage wurde überhaupt nicht gestellt. Denn hätten die Stern-Reporter diese beleidigende Unterstellung im Interview von sich gegeben: Frau Weidel hätte die beiden Kerle achtkantig aus dem Büro geschmissen. Und zwar zu Recht. Besonders übel: „Hass“ ist besonders auffällig und groß in gotischer Schrift geschrieben, wie es noch in den dreißiger Jahren weit verbreitet war. Die Assoziation mit der NS-Herrschaft ist beabsichtigt.

Zugegeben: Die Illustrierte Stern gehört nicht zu meiner regelmäßigen Lektüre. Zu heruntergekommen ist das einstige Paradepferd des legendären Verlegers Henri Nannen. Der würde sich im Grabe umdrehen, wenn er sähe, auf welches Niveau das Blatt inzwischen gesunken ist. Nichtsdestotrotz: Die Aufmachung machte mich neugierig: Wie geht der Stern jetzt mit Frau Weidel um?

Um es kurz zu machen: Der Inhalt hält nicht, was die Aufmachung verspricht. Ein verbittertes Reporterduo trifft auf eine gut gelaunte, fröhlich und entspannt wirkende Weidel. Trotz provakanter Unterstellungen reagiert die Parteivorsitzende überaus freundlich und geschickt. Ein paar Kostproben der journalistischer Absonderungen: „- es muß furchtbar sein, so zu leben wie Sie – Sie fühlen sich permanent von dunklen Mächten umgeben – Sie beschwören…um den Menschen Angst zu machen – Stirb langsam würde gut zu Ihrem Programm passen“  usw. usw.   Trotzdem: Frau Weidel antwortet sachlich und verbindlich, die Herren beißen sich schlichtweg die Zähne an ihr aus.

Sternreporter
Quelle: Stern

Fazit: Das Interview ist den Sterne-Machern gründlich danebengegangen. Für den, der das liest: Eine durchweg positive Werbung für die AfD und ein schöner persönlicher Erfolg für Alice Weidel.

Was übrig bleibt ist die gehässige Aufmachung des Titelblattes. Diese wird natürlich von vielen Passanten an den Zeitschriftenauslagen wahrgenommen und soll meinungsbildend wirken. Und genau das ist ja die Absicht: Die AfD soll unmöglich gemacht werden. Da lassen Stern und Gleichgesinnte nicht locker.

Hass? Genau umgekehrt wird ein Schuh daraus. Denn der giftige Hass der Links-Grünen in den Studios und Redaktionsstuben ist  gegen die AfD gerichtet. –  Wenn ich meine eigene Befindlichkeit benennen sollte gegenüber den politischen und journalistischen Meinungsmachern, welche wider besseres Wissen immer wieder gegen die Opposition geifern, Blödsinn verbreiten und Hass säen: Verachtung, weiter nichts.

Bernd Ulrich

Nuhr und Enno Zwei

Heißt natürlich NO2. Dieter Nuhr in Ratingen. Drei volle Tage, Freitag, Samstag, Sonntag. Jeweils ausverkauftes, volles Haus in der Stadthalle, insgesamt über dreitausend zahlende Zuschauer. Aber: Kein Sterbenswörtchen dazu in der Rheinischen Post.  Die hatte schon vor Wochen ein Problem mit ihm, hier: https://wordpress.com/post/rheinischeprawdaleserbriefe.wordpress.com/639

Warum wohl? Nun ja, in seinem Ratinger Heimspiel lässt Dieter Nuhr eben kein gutes Haar an den Polit-Grünen. Das passt der woken Community (Haltung!)  in den Redaktionsstuben der RP natürlich überhaupt nicht. Schwebte doch letztens Vizekanzler Habeck, begleitet von Leibfotographen, wie eine himmlische Erscheinung in Düsseldorf ein.  Die Huldigung mit über einhundert Fotos nahm ultrabreiten Raum in der Berichterstattung der RP ein.

Dieter Nuhr sei Dank, dass er einen fast in Vergessenheit geratenen Schandfleck auf der grünen Weste wieder ans Licht brachte: Die Stickoxid-Kampagne. Erinnern wir uns: Die Grünen und ihre Adepten in Verwaltung, Parteien, Regierung und EU-Kommission verteidigten vor Jahren verbissen die völlig überdrehten Grenzwerte für Stickoxid. Ziel der Kampagne: Kampf dem Diesel. Damals wurde es den organisierten Lungenärzten irgendwann zu bunt: In einem offenen Brief erklärte ihr langjähriger Präsident Professor Dieter Köhler für alle sinngemäß, noch nie einen Stickoxidtoten in all seinen Praxisjahren gesehen zu haben.  Über hundert Ärzte unterzeichneten damals das Papier. Die Grünen und ihre Verbündeten tobten.

Dann begann das übliche Schema, mit dem in diesem Lande abweichende Meinungen bekämpft werden: Kesseltreiben gegen die Personen. Alle Unterzeichner wurden einzeln von einem Grünen-Politiker schriftlich und ultimativ aufgefordert zu widerrufen. Dem angesehenen Professor unterstellte man allenthalben Demenz.  Die Kampagne zeigte Wirkung: Institutionen, die von staatlichen Geldern leben und somit auf das Wohlwollen der regierenden Politiker angewiesen sind, distanzierten sich. Die Unterzeichner aber blieben standhaft. Ich persönlich habe damals versucht, die Stimmen der Vernunft zu unterstützen: https://briefe-von-bernd.blog/2016/03/05/die-gute-seite-der-stickoxide/  und mehrmals in Korrespondenzen auf die umfangreichste Meta-Studie dieser Art aus den USA verwiesen: https://www.epa.gov/isa/integrated-science-assessment-isa-oxides-nitrogen-health-criteria  (Für die Grünschnäbel: Viel Spaß beim Lesen der über tausend Seiten!) Irgendwann war die Kampagne abgeebbt. Aber sie hatte das Ziel erreicht: Im allgemeinen Bewusstsein galt der Diesel fortan als giftige Dreckschleuder. Gut, dass Dieter Nuhr jetzt wiederdaran erinnerte.

„Es gibt kein saubereres Verkehrsmittel als einen mit vier Personen besetzten Diesel-PKW, der gerade mal 4,5 Liter auf hundert Fahrkilometern verbraucht. In der Eisenbahn hingegen müssen pro Passagier eineinhalb Tonnen Stahl bewegt werden.“  So original nach Dieter Nuhr zitiert.

Der in Ratingen heimisch gewordene gehört nach eigenem Bekenntnis zu den Gründungsmitgliedern der Grünen. Das kommt einem so vor, als würden sich Claudia Roth und Robert Habeck dazu bekennen, gemeinsam unter Absingen verbotener Lieder in der Wehrsportgruppe Hoffmann aktiv gewesen zu sein. Einfach unglaublich.

Alle, die Dieter Nuhr hier am Wochenende  in Ratingen begeistert Beifall klatschten, müssten konsequenterweise beim nächsten Mal ihr Kreuz bei der AfD machen. Lassen wir uns überraschen.