
Ich hatte keine großen Erwartungen, als ich am letzten Samstagmorgen zum Ratinger Marktplatz spazierte, um mir das Spektakel anzuschauen, das dort gegen die AfD aufgeführt wurde. Angeblich gegen Nazis und Faschismus, tatsächlich zur Einschüchterung der Opposition. Mit ging es vor allem um Fotos von ein paar originellen Plakaten, die ich mit der Kamera einfangen wollte. Um es kurz zu machen: Die Ausbeute war enttäuschend.

Naja, ich war verwöhnt von den bayerischen Buntblödeln, die sich als selbsternannte Antifaschisten einfach mehr Mühe geben. Deren plakative Aufmärsche sind wirklich sehenswert. Bayern ist eben in jeder Beziehung besser, auch in dieser Hinsicht. Vermutlich liegt es daran, daß Rot-Grün seit fast siebzig Jahren erfolgreich von den Schalthebeln der Macht der dortigen Landesregierung ferngehalten wurde. Das zahlt sich aus. Die Leute sind disziplinierter und fleißiger, Pisa ist dort die Bezeichnung für eine Stadt in der Toskana und nicht das Synonym für fortschreitende Bildungskatastrophe. Zwar ist auch in Bayern die Welt längst nicht mehr in Ordnung, aber so schlimm wie hier ist es dort noch lange nicht. Von den Failed States wie Berlin und Bremen ganz zu schweigen. Aber auch im beschaulichen Regensburg warnte letztens ein Schuldirektor seine Schülerinnen, nur noch als Gruppe den Schulweg anzutreten. Die Gefahr für die körperliche Unversehrtheit ist zu groß geworden. Schöne bunte neue Welt, siehe unten.
Ich gab mir redlich Mühe, aber die Ausbeute, die ich hier präsentiere, ist einfach mager. Aber ich will es Euch nicht vorenthalten. Am schönsten ist noch das Plakat mit dem Sinnspruch, der jeden Skeptiker sofort überzeugt: „Lieber Lillife statt AfD“. Erinnerte mich irgendwie an einen uralten SPD-Wahlkampfspruch: „Reiner Korn ist mir lieber als Rainer Barzel“. Die Älteren werden sich noch erinnern. Quatsch-Comedy-Parolen sind eben notorisch für Grün-Rot und deren Adepten. Genau so wie Kindesmissbrauch für politische Zwecke. Den unschuldigen Kleinen die Plakate umhängen von deren Inhalt sie nichts verstehen. So läuft das.
Übrigens: Politischer Kindesmissbrauch hat eine ungute Tradition bei den Linken: https://briefe-von-bernd.blog/2015/05/19/kindesmissbrauch-durch-gewerkschaftler/

Wie es wohl weiter geht? Die raue Wirklichkeit wird das wohlige Gefühl im Bad der Menge von Gleichgesinnten, wo man sich als vermeintliche Antifaschisten gerne gegenseitig auf die Schulter klopft, schon bald hinwegpusten. Eine katastrophale Politik, die mit voller Absicht gnadenlos gegen die vitalen Interessen ihrer Bürger exekutiert wird, lässt sich nicht auf Dauer schönreden. Auch bei noch soviel Gleichschaltung von Politik, Presse, Funk, Fernsehen und Vereinen. Das hatten wir schon mal. Damals, jenseits des Eisernen Vorhangs. Es ist eine bombastische Volksverdummungsmaschine, die hier angeworfen wurde. Aber nicht alle sind tatsächlich so blöde. Die oben an der Spitze wissen ganz genau was sie tun. Die gegenwärtige Kampagne, mit der angeblich die Demokratie verteidigt wird, bezweckt in Wirklichkeit das genaue Gegenteil. Die absichtsvoll geschürte Hysterie wird sich irgendwann totlaufen. Wir hingegen stehen für Anstand, Freiheit, Demokratie. Eben AFD.
Der nachfolgende Bildausschnitt ist zwar von derselben Veranstaltung, aber nicht von mir. Da wollte ein grüner Bursche ungefragt ein Selfie von sich und meiner Person machen. Die Grünen waren so stolz auf ihre Blödelei, dass sie das gleich ins Internet gestellt haben: 
Hier ein anderer aktueller Schnappschuss aus der schönen bunten Republik. Quelle: https://www.bild.de/bild-plus/regional/bayern/regional/warnung-in-regensburg-toechter-nicht-allein-zur-schule-gehen-lassen-87003158.bild.html 


Einer von jenen, die solche Ungeheuerlichkeiten in die Welt setzen, ist ein gewisser Herr Bensmann von Correctiv. Den lernte ich auf einer Campfire-Veranstaltung, die von diesem Verein und der RP in Düsseldorf ausgerichtet wurde, kennen. Soweit ich mich erinnere, war auch ein gewisser Herr Schraven anwesend. Nachdem eine belanglos flache Gesprächsrunde mit dem vielversprechenden Titel „Verantwortung der Medien für den Aufstieg der AfD“ ohne Erkenntnisgewinn endlich beendet war, stellte ich mich den Correctivisten als AfD-Politiker vor. Ich war damals Bundestagsdirektkandidat und bot mich als Gesprächs- und Diskussionspartner an. Ich wusste ja, dass diese Leute auf die AfD angesetzt wurden. „Nicht über die AfD, sondern mit der AfD reden!“ Das war meine Botschaft. Als die beiden aber merkten, dass ich mich nicht so leicht aufs Glatteis führen lasse, da erlosch deren Interesse sehr schnell. Ein weiteres Gespräch kam nicht mehr zustande. An mir lag es nicht. Bensmann gab mir zwar noch seine Visitenkarte, aber spätere Kontaktversuche wurden abgeblockt.
Nein, ich habe keine Angst davor, dass ich im Rechenschaftsbericht unserer Partei mit Namen und Anschrift genannt werde. Ich lege sogar Wert darauf. Ich gehöre ja nicht zur Entourage irgendeines Regierungspolitikers wie etwa Jens Spahn, der sich seinerzeit die Partyeinladungen mit exakt 9.999€ pro Nase honorieren ließ. Damit seine illustren Gäste bloß nicht die magische 10.000€-Grenze erreichen, von der ab Parteispender mit Namen und Anschrift im Rechenschaftsbericht genannt werden. Die Presse hatte darüber berichtet: 





